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Bertolt Brecht
Ber­tolt Brecht (10. Febru­ar 1898 – 14. August 1956)
Begrün­der des epi­schen Thea­ters und über­zeug­ter Athe­ist
Am 14. August 2026 ist der 70. Todes­tag von Ber­tolt Brecht. Der welt­be­rühm­te Dra­ma­turg wur­de früh über­zeug­ter Mar­xist. Er behaup­te­te, wer reli­gi­ös gewor­den sei, schei­de als ernst­zu­neh­men­der Künst­ler aus. 1933 flüch­te­te er vor den Nazis in die USA und galt dort als „feind­li­cher Aus­län­der“.
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110 Jah­re nach der Schlacht an der Som­me
Ein – fes­ter – Platz an der Som­me
Der ver­lust­reichs­ten Schlacht im Ers­ten Welt­krieg wird auch nach 110 Jah­ren noch jedes Jahr aufs Neue gedacht, von den Alli­ier­ten, Bri­ten und Fran­zo­sen, Trup­pen­tei­len aus aller Welt und Zivi­lis­ten, den Nach­kom­men der Opfer von damals, Vete­ra­nen ver­schie­de­ner neue­rer und hoch­ak­tu­el­ler Krie­ge. Seit mehr als einem Jahr­zehnt ist auch eine klei­ne huma­nis­ti­sche Dele­ga­ti­on aus Deutsch­land dabei. Armin Schrei­ner vom Huma­nis­ti­schen Ver­band Nord­rhein-West­fa­len berich­tet.
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Deut­sche Frei­den­ker in Texas gegen die Skla­ve­rei
Sie star­ben für ihre Über­zeu­gung
War­um ris­kier­ten deut­sche Freidenker*innen in Texas im ame­ri­ka­ni­schen Bür­ger­krieg ihr Leben? Micha­el Schmidt erzählt die kaum bekann­te Geschich­te von Men­schen, die aus Über­zeu­gung den Kampf für die Skla­ve­rei ver­wei­ger­ten und dafür einen hohen Preis zahl­ten. Bis heu­te erin­nert ein Denk­mal an ihren Mut und ihr Ein­tre­ten für Frei­heit und Mensch­lich­keit.
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"Illustrirte Zeitung", Nr. 3092; Leipzig, Berlin, 2. Oktober 1902
Lily Braun (2. Juli 1865 – 9. August 1916)
Sozia­lis­tin adli­ger Her­kunft, Frei­den­ke­rin und Frau­en­recht­le­rin
Am 9. August 2026 ist der 110. Todes­tag von Lily Braun, der von Geburt an ade­li­gen Frau­en­recht­le­rin und frü­hen Kri­ti­ke­rin der christ­li­chen Kir­che. Bereits vor ihrer Kon­fir­ma­ti­on äußer­te sie offe­ne Kri­tik an den nai­ven Bibel­aus­le­gun­gen und emp­fand die pro­tes­tan­ti­schen Got­tes­diens­te als lang­wei­lig und unver­ständ­lich. Sie glaub­te nicht an die­sen Gott.
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„Im Gefäng­nis” von Patri­cia Tho­ma
Bil­der­ge­schich­ten über das Leben hin­ter Git­tern
Wie lebt es sich hin­ter Git­tern? Patri­cia Tho­ma eröff­net mit ihrem Buch „Im Gefäng­nis” ein­drucks­vol­le Ein­bli­cke in den All­tag von Inhaf­tier­ten und ihren Fami­li­en. Tho­mas Schnei­der zeigt in sei­ner Rezen­si­on, war­um das unge­wöhn­li­che Werk nicht nur Vor­ur­tei­le hin­ter­fragt, son­dern auch wert­vol­le Impul­se für den Huma­nis­ti­schen Lebens­kun­de­un­ter­richt und Gesprä­che über Frei­heit, Stra­fe und Reso­zia­li­sie­rung bie­tet.
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Krauss und Hilb, Stuttgart – Literarische Spuren in Esslingen, S. 65,
Marie Kurz (6. August 1826 – 26. Juni 1911)
Die „Rote Marie“ und ihre „Hei­den­kin­der“
Vor 200 Jah­ren, am 6. August 1826, wur­de die revo­lu­tio­nä­re Dich­te­rin und Frei­den­ke­rin Marie Kurz als Eva Maria Frei­in von Brun­now in Ulm gebo­ren. Die „Rote Marie“ des König­reichs Würt­tem­berg trat für sozia­le Gerech­tig­keit ein und blieb ihren Über­zeu­gun­gen ein Leben lang treu.
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