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Töns Wiethüchter

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Töns Wiethüchter ist Lebenskundelehrer beim Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg

Artikel von Töns Wiethüchter

Michael Sandel
In Seoul besuchten 14.000 Menschen seine Veranstaltung – ins Potsdamer Einstein Forum kamen am 9. April immerhin 100 Zuhörer, um sich von dem US-amerikanischen Philosophen Michael J. Sandel in den Bann moralischer Debatten zur Frage der Gerechtigkeit ziehen zu lassen.
Foto: T. Wiethüchter
Vater-Vater-Kind? Mutter-Vater-Kind? Vater-Kind, Mutter-Kind? Oder doch Mutter-Mutter-Kind? Egal. Familie ist da, wo Kinder sind. Die Eröffnung des Regenbogenfamilienzentrums in Berlin-Schöneberg am 15. März geriet zu einer Demonstration für eine Modernisierung des Familienbegriffs. Und für die Gleichbehandlung schwul-lesbischer Eltern.
Foto: T. Wiethüchter
„Fit für Kinderrechte auf der ganzen Welt“ – unter diesem Motto kamen 125 Schüler des Schulfachs Humanistische Lebenskunde am 20. März in Berlin-Kreuzberg zusammen, um gemeinsam einen Tag im Zeichen der Kinderrechte zu gestalten.
A world not ours 2
Der Friedensfilmpreis der Berlinale 2013 geht an den dänisch-palästinensischen Film „A World Not Ours“ von Mahdi Fleifel. Die Prämierung des Films löste einen politischen Skandal aus, weil Fleifel in seinem Film die Vertreibung der Palästinenser mit dem Holocaust vergleicht. Kritiker werfen dem Regisseur vor, er spiele Israels Existenzrecht gegen das Rückkehrrecht der Palästinenser aus.
The Cut
Anlässlich des Internationalen Tages gegen die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) 2013 zeigte das Familienplanungszentrum Balance in Berlin den verstörenden Film „The Cut“ unter Anwesenheit der kenianischen Filmemacherin Beryl Magoko.
Bild: ARD/Screenshot
Die ARD-Reportage „Ausgeliefert – Leiharbeiter bei Amazon“ wirft ein neues Licht auf die Schattenseiten des Onlinehandels. Der in Deutschland mit Abstand größte Onlinehändler Amazon würde Leiharbeiter aus ganz Europa mit falschen Versprechungen anwerben und unter unwürdigen Bedingungen arbeiten und leben lassen, so der Vorwurf des Films.
Cover
Väter wollen mehr. Und sie wollen weniger - mehr Familie und eine intensivere Beziehung zu ihren Kindern, weniger Karriere und eine weniger dominante Ernährerrolle. Das behauptet zumindest die Trendstudie „Moderne Väter – wie die neue Vätergeneration Familie, Gesellschaft und Wirtschaft verändert“.
Foto: Töns Wiethüchter
Ist sie der Sargnagel der Demokratie oder die Chance, Menschen an demokratischen Prozessen stärker zu beteiligen? Was die Digitalisierung unserer Gesellschaften und die Präsenz der sozialen Netzwerke für unsere Demokratie bedeutet, ist eine offene Frage.
Foto: Intelfreepress / Flickr / CC-BY-SA
Mercedes Bunz jedenfalls nicht. Im Gegenteil: Sie fordert in ihrem Ende November 2012 bei Suhrkamp erschienen Buch „Die stille Revolution“, sich den Herausforderungen der Digitalisierung aktiv zu stellen.
 Foto: xtranews.de / Flickr / CC-BY-SA
Wie viel Glauben erträgt und wie viel braucht unsere Gesellschaft? Welche normative und soziale Funktion kommt der Religion in unserer Gesellschaft zu? Taugen nicht allein nachmetaphysische Begründungen für politische Ordnungen in multiethnischen, multireligiösen Gesellschaften?
Jean Ziegler
Die Salzburger Festspiele wollten Jean Ziegler 2011 wegen seiner angeblichen Nähe zu Gaddafi nicht mehr haben. Gregor Gysi schon. So kam es im November zu einem denkwürdigen Auftritt des Schweizer Globalisierungskritikers im ausverkauften Deutschen Theater in Berlin, bei dem er dem Linkspolitiker erklärte, dass die Revolution durchaus machbar sei.
Richard Senett: Zusammenarbeit.
Ist das Ganze mehr als die Summe seiner Teile? Aristoteles war sich dessen sicher. Ist Egoismus also gar nicht schädlich für das Wohlergehen einer Gesellschaft? Der amerikanische Soziologe Richard Sennet geht in seinem aktuellen Buch dieser Frage auf den Grund. Anhand von vielen Beispielen aus Naturwissenschaft,Wirtschaft und Gesellschaft, aus Kunst, Musik und Architektur erkundet er, warum der Mensch kooperiert.
FDP-Podium
In Kooperation mit der Humanistischen Akademie veranstaltete die Friedrich-Naumann-Stiftung im September in den Räumen des Tagesspiegels in Berlin eine Tagung zum Zusammenhang von Liberalismus und Religionen. Unter dem Titel „Freie Kirche im freien Staat“ ging es vor etwa einhundert Teilnehmern um die Frage, welche Rolle die Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in einem säkular verfassten Staat spielen können und sollen – und am Ende doch nur ums Geld.
Blasphemie auf Facebook
Am 24. September wurde erneut ein Grieche wegen Gotteslästerung inhaftiert. Die European Humanist Federation (EHF) und der Greek Helsinki Monitor (GHM) starten eine Petition zur sofortigen Freilassung des Inhaftierten und zur Aufhebung der Blasphemie-Paragraphen in Griechenland.
Richard Sennett
Der US-amerikanische Kultursoziologe Richard Sennett und der Buchautor Richard David Precht unterhielten sich auf dem 12. Internationalen Literaturfestival in Berlin über bösen Kapitalismus und gelingende Kooperation. Anlass war die Vorstellung des neuen Buches „Zusammenarbeit. Was unsere Gesellschaft zusammenhält“ von Richard Sennett, das Ende August erschienen ist.
Dunkle Wolken Strom
Ökostrom ist Billigstrom. Zu diesem erstaunlichen Ergebnis gelangt die Studie „Was Strom wirklich kostet“, die im Auftrag von Greenpeace Energy und dem Bundesverband WindEnergie in Auftrag gegeben wurde. Damit verteidigt sie das zentrale Element der Förderung erneuerbarer Energien, die EEG-Umlage, gegen ihre Kritiker und widerspricht der Ansicht, dass Ökostrom ein Preistreiber ist.
IFA 2012
Laut einer Meldung des Spiegels erhebt die Nichtregierungsorganisation China Labor Watch mit Sitz in New York gegen den Elektronikhersteller Samsung schwere Vorwürfe. Bei der Produktion in China sollen Kinder als Billiglöhner missbraucht werden. Nach seiner Prozessniederlage gegen Apple ist dies die zweite Hiobsbotschaft innerhalb weniger Wochen für den unter Druck geratenen Marktführer in der Smartphone-Sparte.
Schlaeger_Amerikas Neue Rechte
Dieses Buch ist eine Warnung. Eine Warnung, die einflussreichste politische Bewegung der letzten Jahre in den USA ernst zu nehmen und ihre Macht nicht zu unterschätzen. Philipp Schläger nennt sie die „Neue Rechte“ und zeigt, wie sie Amerika eroberte. Auf 288 Seiten analysiert er Entstehung, Motive und politische Agenda, zeigt ihre Protagonisten und ihre Financiers.
Lebenskunde Filmfest 2012
Vor über 120 Zuschauern zeigte das 9. Lebenskundefilmfest unter dem Motto „Alles anders" acht Kurzfilme von Lebenskundegruppen aus ganz Berlin im Kino Hackesche Höfe
Kinderrechtekongress
Ende März trafen sich 130 Lebenskundeschülerinnen und -schüler im Nachbarschaftshaus Urbanstraße in Kreuzberg, um sich einen Tag unter dem Motto „Fit für Kinderrechte“ mit den Kinderrechten auseinanderzusetzen. Ein Rückblick.