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Titel

Foto: © Die Hoffotografen
In den kommenden Monaten könnten die Mitglieder des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg ein kleines Stück Geschichte schreiben. Denn mit einer Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts durch das Land Berlin wäre der Verband weiter auf Augenhöhe mit den Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften gelangt.
diesseits Nr. 119, 2/2017
Die Gründung des Humanistischen Verbandes jährt sich 2018 zum 25. Mal. Als praktisch vielfach erfahrene und bundesweit größte Institution ihrer Art zeigen die Mitglieder, Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden in vielen Bundesländern, wie werteorientiertes Engagement zeitgemäß gelebt werden kann. Politisch gewürdigt wird dies bis heute jedoch nur ausnahmsweise. Gute Gründe dafür gibt es kaum noch.
Foto: © A. Platzek
Forschung und Ausbildung für viele weltanschaulich profilierte Tätigkeitsfelder würden von der Unterstützung durch einschlägig qualifizierte Hochschuleinrichtungen stark profitieren, sagt der Philosoph Ralf Schöppner, Direktor der Humanistischen Akademie Deutschland (HAD).
Gebäude der Universiteit voor Humanistiek in Utrecht.
Humanismusforschung ist nicht nur der Blick in die Vergangenheit einer geschichtlichen Tradition. Angesichts der politischen und sozialen Krisen der Gegenwart bedarf es einer Verknüpfung historischer Forschung mit aktuellen Problemlagen und der Aus- und Weiterbildung humanistischer Praktiker – einer Humanistik.
Bild: Pete Stary
Klein, aber oho! Mit einem aufsehenerregenden Angebot haben sich die Humanistinnen und Humanisten in Hessen seit Ende Oktober in eine Wertedebatte im Bundesland eingemischt.
Foto: A. Platzek
Ein sehr selektiver Rückblick von Frieder Otto Wolf.
Montage
25 Jahre sind vergangen, seit sich nach der deutschen Wiedervereinigung der praktische Humanismus in Deutschland wieder bundesweit frei zu entfalten beginnen konnte. Die Humanistinnen und Humanisten hierzulande bilden heute eine der größten Verbindungen ihrer Art weltweit.
Hugenotten auf dem Weg in die Mark Brandenburg - Kurfuerst Friedrich Wilhelm von Brandenburg erlaubt mit Edikt von Potsdam vom 29. Oktober 1685 den aus Frankreich geflohenen Hugenotten die Ansiedlung. Foto: © picture-alliance / akg
Wie weit reichen die Parallelen aus der Geschichte?
Foto: © Evru Tavli
Die schrecklichen islamistischen Terroranschläge der letzten Monate verbreiten nicht nur Angst in unserer hiesigen Gesellschaft und schüren Feindseligkeiten gegenüber muslimischen Mitbürgern – sie machen uns auch ohnmächtig gegenüber der unmittelbaren Bedrohung eines ideologischen wie auch gewalttätigen Islamismus. Hilflos dagegen sind wir aber nicht.
Foto: © Andreas Müller
Vier Fragen an Julian Nida-Rümelin zu den Anschlägen von Nizza, Würzburg und München.
Foto: privat
Wole Soyinka, nigerianischer Literaturnobelpreisträger und UN-Sonderbotschafter sagt, wir hätten die Pflicht, uns den aufgeklärten Stimmen in der Debatte über Reformen der islamischen Glaubensverständnisse anzuschließen.
Foto: © dpa
Mouhanad Khorchide, Professor für Islamische Theologie an der Universität Münster, ruft dazu auf, die geistigen Strukturen des muslimischen Extremismus in den Fokus zu rücken.
Cover
Als arabischer Israeli und Muslim hat der heute in Berlin lebende Psychologe Ahmad Mansour Erfahrungen gemacht, die ihm einen leichteren Zugang zu sich radikalisierenden Islamisten ermöglichen. Über seine Arbeit und seine Einschätzungen der Lage berichtet er in „Generation Allah – Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen“.
Foto: opposition24.de / Flickr / CC BY
Es braucht eine dialektische Kritik der Diskussion, meint Philipp J. Dingeldey
Foto: © KAS
Die Alternative für Deutschland (AfD) ist bei den letzten Landtagswahlen mit zweistelligen Ergebnissen in die Parlamente eingezogen. In Sachsen-Anhalt wurde sie sogar zweitstärkste Partei.
Bild: adelphi / www.die-offene-gesellschaft.de
Immer tiefer dringt islamistischer Terror in die schon von neoliberaler Ideologie gebeutelten Leben der Menschen in Europa. Immer wahrnehmbarer formieren sich zugleich im Herzen unseres Kontinents die alteingesessenen Gegner von humanistischen Werten der europäischen Gemeinschaft. Wie geht es weiter? Ein Zwischenruf auf dem Weg in die Zukunft.
© picture alliance / AP (Akira Suemori)
Mit dem Buch „Der Gotteswahn“ des britischen Evolutionsbiologen Richard Dawkins ist 2006 die wohl erfolgreichste religionskritische Schrift der letzten Jahrzehnte erschienen. Wie steht es heute um den Atheismus im Abendland? Klar scheint: Politisch werden die „Gottlosen“ wohl noch für längere Zeit im Nachteil sein.
Cover
16 Bundesbehörden und -institutionen haben eine Studie zu den Folgen des Klimawandels in Deutschland vorgelegt.
Illustration: © Globaia, Planet Under Pressure, SEI, SRC, CSIRO
Führende Forscher und Wissenschaftsexperten sind sich weitgehend einig: Die Menschheit prägt eine neue Epoche der Erdgeschichte. Weniger sicher sind viele Beobachter allerdings bei der Frage, ob unsere globale Gesellschaft die damit verbundenen Herausforderungen meistern wird. Klar ist schon jetzt: Das Anthropozän ist ein Zeitalter des Massensterbens – und wird vielleicht sogar eines des Endes der Zivilisation, wie wir sie kennen.
Foto: A. Platzek / M. Melcher
Wer in Deutschland keiner Kirche angehört, hat oftmals die schlechteren Karten: auf dem Arbeitsmarkt, im Bildungssystem, in der Politik, in den Medien und in der öffentlichen Wahrnehmung. Widerstand gegen die systematische Benachteiligung der konfessionsfreien und nichtreligiösen Menschen gibt es bislang nur vereinzelt.