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Thomas Mohrs

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Artikel von Thomas Mohrs

Foto: © Kevin McElvaney / derkevin.com
Der Papst als Stichwortgeber einer selbstkritischen Humanismus-Debatte? – eine Philippika
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Nichts ist antastbarer als die Kindheit: Doch die heutige Kindererziehung orientiert sich laut dem Kinderarzt, Wissenschaftler und Buchautor Herbert Renz-Polster weniger daran, was Kinder eigentlich für ihre gute Entwicklung brauchen, sondern vor allem daran, wofür sie einmal gebraucht werden, also ihre Verwertbarkeit für Zwecke der globalisierten Wirtschaft.
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Der Sammelband „Nachhaltige Lebensstile“ spannt einen weiten Bogen zum Thema „Fleischkonsum“, der durch inhaltliche und disziplinäre Breite ebenso besticht wie durch seine unaufgeregte Sachlichkeit.
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Wenn zwei Bestseller-Autoren wie der Kinderarzt und Wissenschaftler Herbert Renz-Polster („Kinder verstehen“, „Menschenkinder“) und der Gehirnforscher Gerald Hüther („Jedes Kind ist hochbegabt“, „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“) gemeinsam ein Buch über den Zusammenhang von Natur und kindlicher Entwicklung veröffentlichen, darf man die Latte der Erwartungshaltung wohl etwas höher legen und gespannt sein, was es mit dem auf dem Cover angekündigten „neuen Blick“ auf das kindliche Lernen, Fühlen und Denken auf sich hat.
Der Schlaf der Vernunft
Der Biologe und Wissenschaftstheoretiker Franz M. Wuketits hat auf kleinstem Raum eine Beschreibung der „(Natur)Geschichte der Unvernunft“ vorgenommen, um die Anmaßung des Menschen als vernünftiges Wesen zu entlarven. In weiten Strecken ein kluges Buch, das an mancher Stelle Widerspruch hervorruft.
Antoine F. Goetschel_Tiere klagen an
Der Schweizer Tieranwalt Antoine F. Goetschel hat mit „Tiere klagen an“ eine Streitschrift vorgelegt, mit der er nicht nur für eine integrative Tierwürde kämpft, sondern auch strittige Argumente zur Frage, ob Tiere in ethisch-moralischer Hinsicht Träger von Rechten sein können, präsentiert. Dem Anliegen, den Tierschutz kontinuierlich zu verbessern, ist der Titel nur zuträglich.
Hal Herzog_Wir streicheln und wir essen sie
Der Psychologe Hal Herzog hat mit „Wir streicheln und wir essen sie“ ein Buch über das paradoxe Verhältnis zwischen Mensch und Tier geschrieben, das mit einigen unglaublichen Argumenten aufwartet und den Eindruck vermittelt, dass man hier am Ende doch einfach nur ein Buch verkaufen wollte.
Fleischeslast Fleischeslust
Die „Vegi-Diskussion“ ist so alt wie die Philosophiegeschichte. Humanisten und Freidenker haben durchaus „vegetarische“ Wurzeln. Aber kann der Verzicht auf Fleisch Ausdruck eines praktischen und zeitgemäßen Humanismus sein? Ein Plädoyer.