Direkt zum Inhalt

Szenebuch

Cover: Alibri Verlag
Der Wasserwissenschaftler und Chemiker Helge Bergmann überprüft in seinem Buch „Trübes Wasser“ die Behauptungen von Esoterikern über angeblich energetisiertes Wasser und ähnliche Wasserfantasien.
Cover: Tectum Verlag
Während der neue Papst in den Medien begeistert gefeiert wird, findet der aus der katholischen Kirche ausgetretene Theologieprofessor Hubertus Mynarek in seiner Biografie wenig Gutes.
Cover
„Relax, It’s Just God: How and Why to Talk to Your Kids about Religion When You’re Not Religious“ (erschienen bei Brown Paper Press) ist ein Beitrag zur wachsenden Rubrik säkularer Elternratgeber, der neue Denkanstöße gibt.
Cover
Das neu erschienene Sonderheft 2014 der Zeitschrift „Aufklärung und Kritik" ist dem freigeistigen Philosophen Friedrich Jodl (1849-1914) gewidmet. Aus Anlass seines 100. Todestages hat im Oktober 2014 eine gemeinsame Tagung von Humanistischer Akademie Bayern und Gesellschaft für kritische Philosophie in Nürnberg stattgefunden.
Cover
Erstmals erschien 1968 mit „Das Elend des Christentums“ ein kritisches Werk eines promovierten Theologen, der durch sein Studium zum Atheisten geworden war. Joachim Kahls Klassiker der modernen Christentumskritik liegt jetzt in einer Neuausgabe für eine neue Lesergeneration vor.
Cover
Das Buch des Juristen Geoffrey Robertson hält, was der provokative Titel verspricht, urteilt Peter Kriesel zum 2011 auf Deutsch veröffentlichen Buch „Angeklagt: Der Papst. Die Verantwortlichkeit des Vatikans für Menschenrechtsverletzungen.“ Herausgegeben wird die deutsche Ausgabe von einem Verlag der neureligiösen Gruppierung „Universelles Leben“.
Cover
„Hoffnung Mensch“ – Der Philosoph Michael Schmidt-Salomon erzählt in diesem Buch seine Fassung einer „Großen Menschheitserzählung“ aus humanistischer Sicht. Eine für viele Leute gut verständliche Geschichte der Menschheit und der Menschheitsaufgaben zu schreiben, halte ich für ein wichtiges Projekt, das jede Mühe lohnt.
Cover
Zwar lautet der Untertitel von Bernd Rebes „Die geschönte Reformation: Warum Martin Luther uns kein Vorbild mehr sein kann“, aber um Luther geht es nur im zweiten Teil des Büchleins.
Cover
Jan Roß‘ „Die Verteidigung des Menschen. Warum Gott gebraucht wird“ und Peter Henkels „Irrtum Unser! oder Wie Glaube verstockt macht“ können parallel gelesen werden. Der evangelische Christ Roß liefert die Argumente, die der Atheist Henkel zerpflückt. Doch ist es wirklich so einfach?
Cover

Schon vor Jahren hat ein Großer seiner Zunft, Herbert Schnädelbach, Professor für Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin, sich vom Christentum verabschiedet. Heute gilt es auf eine Neuerscheinung aufmerksam zu machen, verfasst von Kurt Flasch, einem ebenfalls hoch angesehenen Repräsentanten der deutschen Philosophie, seines Zeichens Philosoph und Historiker, ausgewiesen in antiker und mittelalterlicher Philosophiegeschichte.

Bild: Gütersloher Verlagshaus
Ein innerprotestantischer Disput gestattet Einblicke in die spirituelle Erosion der evangelischen Kirche. Die Cartoons von Oswald Huber sind allerdings das Beste in einem aktuellen Dialogband mit Nikolaus Schneider, dem Ratsvorsitzenden der EKD, und Martin Urban, dem langjährigen Leiter des Wissenschaftsteils der Süddeutschen Zeitung.
Thomas Großbölting: Der verlorene Himmel
Der Münsteraner Historiker Thomas Großbölting legt mit „Der verlorene Himmel“ eine informative Religionsgeschichte Deutschlands von 1945 bis heute, an der jedoch erhebliche theoretische Mängel zu kritisieren sind. Zudem konnte der Autor offenbar nicht seine mentale Distanz zum stetig wachsenden säkular-laizistischen Bevölkerungsspektrum in Deutschland überwinden.
Foto: T. Wiethüchter
Der Wessi glaubt vor allem an sich, der Ossi an die Weltrevolution – und beide an die Kraft der Vernunft. Dieses verblüffende Ergebnis präsentierte Rita Kuczynski zusammen mit ihrem Buch „Was glaubst du eigentlich? Weltsicht ohne Religion“ in Berlin. Sollen wir ihr das glauben?
Groschopp: Der ganze Mensch
DDR und Humanismus – nur wenig scheint aus heutiger Perspektive unpassender als diese Paarung. Der Kulturwissenschaftler Horst Groschopp hat sich dennoch damit auseinandergesetzt. Wir sprachen mit dem Direktor der Humanistischen Akademie über sein gerade erschienenes Buch „Der ganze Mensch – Die DDR und der Humanismus“.
Der Schlaf der Vernunft
Der Biologe und Wissenschaftstheoretiker Franz M. Wuketits hat auf kleinstem Raum eine Beschreibung der „(Natur)Geschichte der Unvernunft“ vorgenommen, um die Anmaßung des Menschen als vernünftiges Wesen zu entlarven. In weiten Strecken ein kluges Buch, das an mancher Stelle Widerspruch hervorruft.
Peter Sloterdijk_Im Schatten des Sinai
Peter Sloterdijks neues Werk „Im Schatten des Sinai“ hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck
Rodney Stark: Gottes Krieger
Der amerikanische Religionssoziologe Rodney Stark stellt in "Gottes Krieger" die heute gängige Sicht auf die Kreuzzüge in Frage, nach der wenig zivilisierte europäische Ritter einen toleranten, wissenschaftlich höher entwickelten Islam brutal überfielen.
Alain de Botton:Religion für Atheisten
Mit Alain de Bottons „Religion für Atheisten“ und Gerhard Wimbergers „Glauben ohne Christentum“ sind zwei Bücher erschienen, die sich mit dem Sinn von religiösen Ritualen und Verhaltensweisen auseinandersetzen, dabei aber zu sehr verschiedenen Ergebnissen kommen.
Harald Deschner
Im März 2013 ist er erschienen: der lang erwartete zehnte und letzte Band der seit 1986 bei Rowohlt verlegten „Kriminalgeschichte des Christentums“. Ihr Autor, Karlheinz Deschner, ist in freigeistig-humanistischen Kreisen wohlbekannt. Sein kirchenkritisches Erstlingswerk „Abermals krähte der Hahn“ erschien bereits 1962, die „Kriminalgeschichte“ wurde seit 1970 konzipiert.
Antoine de Rivarol: Vom Menschen
Man findet den Namen Antoine de Rivarol in keinem Werk der europäischen Aufklärung. Man muss anfangs über diesen Umstand rätseln, am Ende der Lektüre von Ulrich Kunzmann herausgegebener Sammlung der Gedanken, Maximen und Portraits des französischen Salonisten hat man aber eine Ahnung, warum das so ist.