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„Humanismus ist der Glaube an das Gute im Menschen“

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Sommersonnenwende, Fête de la Musique, CSD – und ein Feiertag für alle Menschen mit humanistischen Überzeugungen: Dafür steht der 21. Juni in vielen Ländern. Zum World Humanist Day verraten deshalb zehn engagierte Persönlichkeiten, was ihnen wichtig ist und von welchen Gedanken sie bei der Arbeit an positiven Alternativen motiviert werden.
Samstag, 21. Juni 2014
Foto: privat

Gabriela Salvisberg | Zürich

„Es ist so leicht, Zyniker zu sein“, schreibt Michael Schmidt-Salomon. In der Tat haben wir Menschen auf unserem Planeten vieles verbockt. Ich bin Humanistin, weil ich dem von ihm kritisierten Fatalismus etwas entgegensetzen möchte: Wer den Dreck verursacht, sollte ihn auch wieder wegräumen. Somit haben nur wir selbst es in der Hand, im Rahmen unserer Möglichkeiten das Beste für uns selbst, für unsere Um-, Mit- und Nachwelt herauszuholen. Das ist meiner Ansicht nach nur in einer Gesellschaft möglich, die sich von althergebrachten Dogmen befreit und die durchaus zahlreichen Probleme nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten einordnet und löst. Diese Arbeit ist spannend, kreativ, sehr lehrreich und trotz gelegentlicher Rückschläge sehr lohnend; bringt sie mich doch mit vielen großartigen Menschen zusammen, welche dieselben humanistischen Anliegen mit mir teilen.