Direkt zum Inhalt

„Humanismus ist der Glaube an das Gute im Menschen“

Druckversion
Sommersonnenwende, Fête de la Musique, CSD – und ein Feiertag für alle Menschen mit humanistischen Überzeugungen: Dafür steht der 21. Juni in vielen Ländern. Zum World Humanist Day verraten deshalb zehn engagierte Persönlichkeiten, was ihnen wichtig ist und von welchen Gedanken sie bei der Arbeit an positiven Alternativen motiviert werden.
Samstag, 21. Juni 2014
Foto: privat

Andrea Müller-Mann | Steinenbronn

Ich finde, der internationale Feiertag des Humanismus ist noch viel zu wenig bekannt. So wird die weltweite Verbundenheit mit all den Menschen sichtbar, die sich für ein selbstbestimmtes Leben gegen Unterdrückung und Bevormundung engagieren. Und nicht zuletzt auch dafür, selbst ein gutes Leben in Würde und Zufriedenheit führen zu können. Trotz Rückschlägen werden wir immer mehr, die im Vertrauen auf uns selbst etwas bewegen und verändern wollen. Mir gefällt das Ringen um den besten Weg zum Ziel, die offene Auseinandersetzung und die Vielfalt der Ideen dabei. Ich habe so tolle Menschen kennen und schätzen gelernt, die sich selbstlos engagieren und die daraus entstandenen Freundschaften möchte ich nicht missen. Gemeinsam in Gruppen und Diskussionsrunden, bei der Aufklärungsarbeit an Infoständen, bei philosophischen Gesprächen, Musik, Kunst und beim Feiern. Für die Zukunft würde ich mir allerdings sehr  wünschen, dass sich die verschiedenen säkularen Organisationen weniger voneinander abgrenzten und mehr zusammenarbeiten würden. Der Welthumanistentag wäre dafür ein guter Anlass.