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„Humanismus ist der Glaube an das Gute im Menschen“

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Sommersonnenwende, Fête de la Musique, CSD – und ein Feiertag für alle Menschen mit humanistischen Überzeugungen: Dafür steht der 21. Juni in vielen Ländern. Zum World Humanist Day verraten deshalb zehn engagierte Persönlichkeiten, was ihnen wichtig ist und von welchen Gedanken sie bei der Arbeit an positiven Alternativen motiviert werden.
Samstag, 21. Juni 2014
Foto: privat

Anna Beniermann | Gießen

Wir alle haben Gedanken, Wünsche, Vorstellungen und Träume. Wir alle lieben, trauern und vermissen. Trotz all unserer genetischen, sozialen und kulturellen Verschiedenheiten eint uns doch das Menschsein. Welche Glaubensüberzeugungen wir haben oder auch nicht haben, hängt maßgeblich davon ab, wo auf der Welt wir geboren werden und aufwachsen und kann nicht als Maß für die Überlegenheit einer Gruppe dienen. Ich wünsche mir eine Wahrnehmung der Menschheit als Gemeinschaft, die friedlich miteinander und in der Natur leben kann. Ich wünsche mir mehr Empathie und weniger Egoismus. Ich glaube, dass die Erde ein wunderschöner Ort ist, an dem es so unglaublich viel zu entdecken und zu erfahren gibt. Ich bin froh, hier zu sein. Wozu also Zynismus? Ich engagiere mich für den Humanismus, da ich Zynismus für nicht besonders zielführend halte. Ich möchte konstruktiv mit Menschen zusammenarbeiten und für die Selbstbestimmung jedes Einzelnen und den Schutz der Rechte aller Menschen eintreten.