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Säkulare Gesellschaft

Lebenskunde Filmfest 2013
Das 10. Lebenskundefilmfest des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg präsentierte am 26. April vor mehr als 100 Zuschauern sechs Kurzfilme von Lebenskundegruppen aus ganz Berlin. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um das Thema „Gerechtigkeit“.
Afacan 1
In der Nähe von Izmir, in Afacan, wird hart gearbeitet. Lehrkräfte und Wissenschaftler aus ganz Europa setzen sich mit den Phänomenen Vielfalt, Migration, Rassismus und Vorurteile auseinander. Landeskundliche und bildungspolitische Informationen über die Türkei werden ergänzt durch Informationen aus den Herkunftsländern der Teilnehmenden. Einblicke in ein humanistisches EU-Projekt im türkischen Afacan.
Foto: strangedejim / Flickr / CC-BY-SA
Ja zur Homo-Ehe, Nein zu humanistischen Trauungen – Das hat das britische Unterhaus am Dienstag beschlossen. Während die Staatskirche auf einem Verbot von Eheschließungen beharrt, bleibt den britischen Humanisten die gesetzliche Anerkennung humanistischer Trauungszeremonien verwehrt.
Foto: PR
Beobachter bezeichneten es als ein historisches Ereignis – Juan Mendez, Abgeordneter der demokratischen Partei im Parlament des US-Bundesstaats Arizona, ersetzte das traditionelle Gebet zur Sitzungseröffnung durch ein Zitat aus Carl Sagans Roman „Contact“.
Claudia Roth
Das Programm von Bündnis 90/Die Grünen für die Bundestagswahl im September steht. Die Bundesdelegiertenkonferenz hatte es am vergangenen Sonntag beschlossen. Wie der Bundesweite Arbeitskreis Säkulare Grüne mitteilt, sind auch einige seiner Anliegen bei der dreitägigen Aussprache behandelt und beschlossen worden.
Religionsmonitor 2013: Cover
Die Religiosität nimmt in Deutschland tendenziell ab, religiöse Erziehung geht generationsübergreifend zurück und Familie, Schule und Freundeskreis sind die prägenden Wertevermittler in der modernen Gesellschaft. Die Trennung von Religion und Politik wird hierzulande als hohes Gut anerkannt. Dies sind zentrale Ergebnisse des Religionsmonitors 2013, den die Bertelsmann-Stiftung am Sonntag vorgestellt hat.
Logo
Alles nur ein Missverständnis! Das ist der Tenor einer Stellungnahme der Hamburger Hochbahn zur Kontroverse um einen abgelehnten Werbeauftrag für den Humanistentag in Hamburg. Die ursprünglich geplanten Anzeigen werden demnächst zu sehen sein, heißt es.
Die Ablehnung eines Werbevertrages zum diesjährigen Humanistentag in Hamburg geht auf die Weigerung der Hamburger Hochbahn zurück. Das hat ein Sprecher der Unternehmensgruppe am Donnerstag betont.
„Gut ohne Gott – Auf den Menschen kommt es an“: Das Motto des Humanistentages in Hamburg wollte die Deutsche Städte Medien GmbH nicht akzeptieren. Obwohl in Hamburg eine deutliche Mehrheit der Menschen konfessionsfrei ist, wurde der Auftrag vom Unternehmen storniert. Beim Humanistentag hofft man nun auf einen öffentlichen Aufschrei.
Foto: T. Hummitzsch
Das Verwaltungsgericht Berlin hat am Mittwoch die Klage einer Mutter auf die Rücknahme des Vermerks über einen unentschuldigten Fehltag im Zeugnis ihres Sohnes abgewiesen. Der Humanistische Verband kündigte an, nun eine Gleichbehandlung des Welthumanistentages durch die Schulbehörde anzustreben.
Foto: A. Platzek
Die Menschen im Humanistischen Verband Deutschlands liefern einen wertvollen Beitrag für eine starke und vielfältige Zivilgesellschaft. Das hat Silke Krebs, Ministerin im Staatsministerium Baden-Württemberg, bei einem Festakt zum Jubiläum des Bundesverbandes am Samstagabend in Stuttgart unterstrichen.
Foto: Raju Sharma (MdB) / Heidi Scherm
Nach dem Scheitern des ersten Gesetzesentwurfs für eine Ablösung der historischen Staatsleistungen will der religionspolitische Sprecher der Partei DIE LINKE Raju Sharma die Ablösefrage zum Thema im Wahlkampf für die kommende Bundestagswahl machen.
Foto: J. Grebe
Am Jahresbeginn schlossen sich Parteimitglieder von Bündnis 90/Die Grünen in einem bundesweiten Arbeitskreis „Säkulare Grüne“ zusammen. Mittlerweile wurde nun die dritte Arbeitsgemeinschaft auf Länderebene gegründet.
Zerstörte Vielfalt Säule
In Berlin wurde am vergangenen Freitag die Ausstellung „Humanisten im Fokus - Widerstand einer vielfältigen Bewegung und ihre Verfolgungsgeschichte“ eröffnet. Sie zeigt das Wirken der humanistisch aktiven Bevölkerung und die Zerschlagung der weltlichen Schulbewegung. Es wird aber auch deutlich, dass noch erhebliche Forschungslücken bestehen.
Flyer
Im Vorfeld der Landtagswahl in Niedersachsen hatten vor allem die Grünen intensiv darüber diskutiert, wie die derzeitige Praxis des Religionsunterrichts verändert werden muss, um der wachsenden religiösen und weltanschaulichen Pluralität in der Gesellschaft gerecht zu werden.
Laizisten & Saekulare
Mit dem in den Bundestag eingebrachten „Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz“ sollen Änderungen in der Steuererfassung herbeigeführt werden. Laizisten und Säkulare der Oppositionsparteien kritisierten den Regierungsentwurf, weil dieser ein Prozedere vorsieht, das den Staat einiges kosten wird, während die Kirchen mit beträchtlichen Mehreinnahmen ohne zusätzlichen Aufwand rechnen können.
Neuregelung heißt nicht Einstellung: Berichte zur ersten Debatte im Bundestag über einen Gesetzentwurf der Partei DIE LINKE, der auf die Einstellung der historischen Staatsleistungen an die Kirchen zielt, haben zu Konfusion bei den Gegnern der Zahlungen geführt.
Bild: Screenshot
In einer ersten Beratung über die Ablösung der historischen Staatsleistungen an die Kirchen stieß der Gesetzentwurf der Partei DIE LINKE am Donnerstag auf wenig Zustimmung bei den Vertretern der Fraktionen. Nun liegt der Entwurf beim Innenausschuss.
Secularist of the year
Die britische National Secular Society hat die Shortlist für die Nominierung zum wichtigsten Säkularen des Jahres (Secularist of the Year) bekanntgegeben. Die Jury für den Preis kann nun zwischen einer Organisation, einer Frau und vier Männern wählen.
Foto: © Firma V - Fotolia.com
DIE LINKE hat als erste Fraktion im Deutschen Bundestag einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Grundsätze für die Ablösung der historischen Staatsleistungen durch die Länder regeln soll. Der vor einem Jahr eingebrachte Entwurf sieht eine letztmalige Entschädigungszahlung vor, die sich auf das Zehnfache des bisherigen Jahresbetrages beläuft. Am Donnerstag findet nun die erste Beratung im Parlament statt.