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Reportage

Dies geht aus einer repräsentativen Befragung in Berlin hervor, deren Ergebnisse am Montag veröffentlicht wurden. Die Ergebnisse legen außerdem nahe, dass auch ein Großteil der Kirchenangehörigen in der Stadt die Auffassung vertritt, ein Leben ohne Religion und den Glauben an einen Gott zu führen.
Friedlicher Protest der Flüchtlinge in Hannover. Foto: privat
Auf dem Weißekreuzplatz mitten in Hannover protestieren sudanesische Flüchtlinge, um auf die Lage von Flüchtlingen in Niedersachsen, Deutschland und Europa aufmerksam zu machen. Das Camp ist ein Ort des friedlichen Austauschs mit Anwohnern und untereinander, dem nun ein Ende gesetzt werden soll – gerade jetzt, zu einem Zeitpunkt, an dem die Solidarität mit Geflüchteten immer wichtiger wird.
Foto: Uwe Körner
Die Humanistische Grundschule in Fürth ist die erste Privatschule Deutschlands, die sich in säkular-humanistischer Tradition verortet. Hier sollen bereits sechs- bis zehnjährige Kinder lernen, ihren eigenen Weg zu gehen. Ohne Religion, ohne Kirche, ohne Pfarrer, die von oben ihre Wahrheit vorbeten. Selbstbestimmung schon für Grundschüler? Fürth beweist: Es ist möglich.
Foto: Gordon Welters/medico International
Ein Reisebericht durch Bangladesch, ein paar Wochen nach dem Kollaps des Rana Plaza.
Antoine de Rivarol: Vom Menschen
Man findet den Namen Antoine de Rivarol in keinem Werk der europäischen Aufklärung. Man muss anfangs über diesen Umstand rätseln, am Ende der Lektüre von Ulrich Kunzmann herausgegebener Sammlung der Gedanken, Maximen und Portraits des französischen Salonisten hat man aber eine Ahnung, warum das so ist.
Christenverfolgung 5
Hierzulande engagieren sich neben den Kirchen und anderen christlichen Organisationen vor allem zahlreiche Politiker der Unionsparteien, die mit dem Schüren des Mythos einer antiklerikalen Stimmung Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen wollen. Diese Klientelpolitik könnte im schlimmsten Fall dazu führen, dass die grundlegenden Menschenrechte der tatsächlich Verfolgten unter die Räder geraten.
Christenverfolgung 4
Grundlagendaten zur Erhebung der weltanschaulichen Verfolgung werden nicht gesammelt. Weder das UN-Flüchtlingshilfswerk noch die Internationale Organisation für Migration sammelt Angaben zur konfessionellen Bindung im Zusammenhang mit Flucht oder grenzüberschreitender Wanderung. Auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sieht in dem Phänomen keine im Asylverfahren statistisch auswertbare Größe. Es gibt nur die ominösen Zahlen von „Open Doors“. Und eine Medienlandschaft, die nach dem Sensationsprinzip funktioniert.
Christenverfolgung 2
Die Regionen, in denen die stärksten Beschränkungen der Religionsfreiheit bestehen, sind nicht-christlich. Die christliche Organisation „Open Doors“ deutet diesen Umstand um und sieht in diesen Staaten vor allem Christen der „Verfolgung“ ausgesetzt. Eine zweifelhafte Methodik, die dem Thema aber zu einem großen medialen Echo verholfen hat. Das Problem an den Zahlen: Es existiert kein Korrektiv.
Christenverfolgung 1
Obwohl es keine Hinweise auf eine besondere Bedrohungslage von Christen gibt, hält sich das Gerücht einer weltweiten "Christenverfolgung". Wir haben zahlreiche Statistiken gewälzt, Dokumente ausgewertet und mit Experten gesprochen, um dem Phänomen auf die Spur zu kommen. Gefunden haben wir Hinweise auf eine wachsende Bedrohung der Glaubens- und Meinungsfreiheit von Menschen mit nichtkonformen Haltungen.
Foto: S. Bartoschek
Vom 9. bis 11. Mai hielt die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) ihre 22. Konferenz in Köln ab. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr „Pseudotherapien“.
Flyer
Die erste humanistische Kindertagesstätte in Baden-Württemberg soll im September ihre Türen öffnen. Ein halbes Jahrzehnt dauerte das Genehmigungsverfahren. Andreas Henschel, Geschäftsführer des Württemberger Verbandes, berichtet.
Kinderrechtekongress
Ende März trafen sich 130 Lebenskundeschülerinnen und -schüler im Nachbarschaftshaus Urbanstraße in Kreuzberg, um sich einen Tag unter dem Motto „Fit für Kinderrechte“ mit den Kinderrechten auseinanderzusetzen. Ein Rückblick.
Tsunami watching
Diesseits-Chefredakteur Thomas Hummitzsch wurde in Sri Lanka Zeuge der Tsunamiwarnung nach den starken Seebeben vor Indonesien. Ein Erfahrungs- und Augenzeugenbericht.