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Porträt

Fotos: Ralph Schwägerl / photocatering.de
Über 500 Besucherinnen und Besucher aus Deutschland und darüber hinaus haben zwischen dem 15. und 18. Juni 2017 in der Meistersingerhalle Nürnberg das bundesweit größte humanistische Festival dieses Jahres erlebt. Der erste Deutsche HumanistenTag Nürnberg ist zur bisher größten dokumentierten Versammlung ihrer Art in der Frankenmetropole geworden.
Foto: Google
Das Bürgerhaus der Humanisten in Halle (Saale) hat Ende September sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Von Ivonne Lische und Edmund Fröse, Halle
BW-Kampagne
Gelingt den Humanisten in Baden-Württemberg die Trendwende zum steten Wachstum? Ein Blick auf die Entwicklung in den letzten zehn Jahren bietet mittlerweile einigen Anlass zur Zuversicht. Noch gibt es aber große Herausforderungen zu meistern.
Foto: A. Platzek
Seit ihrer Gründung im Jahr 2006 hat die Humanismus Stiftung Berlin wichtige Projekte für eine solidarische und säkulare Gesellschaft unterstützt oder angestoßen. Für die Zukunft kommt es nun entscheidend darauf an, mehr dauerhafte Förderer zu gewinnen.
Foto: KHPS
Ugandische Humanisten versuchen jungen Menschen im Herzen des afrikanischen Kontinents zu einem guten Start in das Leben zu verhelfen.
Foto: A. Platzek
Im März hat in der Spreemetropole ein bundesweit einzigartiges Kindertages- und Nachthospiz seine Türen geöffnet. Es bietet humanistische Hilfe für Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und ihre Familien.
Foto: privat
Jugendfeiern, Sommercamps, politische Bildung, Integrationsprojekte, Workshops: das Feld der Aktivitäten der Jungen Humanistinnen und Humanisten – kurz JuHu – in Deutschland ist groß, vielfältig und anspruchsvoll. Schon in ihrem Namen tragen sie ein unverwechselbares Bekenntnis zu wichtigen Prinzipien wie Weltlichkeit, Selbstbestimmung und Gewaltfreiheit.
Foto: A. Platzek
Über drei Jahrzehnte lang stand Manfred Isemeyer an Spitze des Humanistischen Verbandes in der deutschen Hauptstadt. Unter seiner Leitung ist aus einer kleinen Gruppe von Freidenkern einer der größten Verbände von Humanisten weltweit gewachsen. Die Führungsaufgabe hat er nun in jüngere Hände gegeben. Verantwortung will er aber auch im Ruhestand tragen.
Foto: © Andreja Turkalj
Einen langen Atem und Ausdauer bei ihren Projekten brauchen Humanistinnen und Humanisten nicht nur hierzulande. Auch im kleinen Kroatien hat sich in den letzten Jahren eine Schar herausragender Persönlichkeiten auf den Weg gemacht, eigene Angebote und positive Alternativen zu schaffen.
Foto: A. Platzek
Eine Gesellschaft, in der es keine Ungerechtigkeit und Unterdrückung gibt – das ist eine Utopie von Katrin Raczynski. Seit mehr als einem Jahr steht sie mit an der Spitze der größten Landesorganisation von Humanistinnen und Humanisten in Deutschland. Das weltanschauliche Profil empfindet die erfahrene Arbeits- und Organisationspsychologin als wichtig und bereichernd.
Foto: Bernd Thierolf
„Die Kraft, die ich früher in meine Liebe zum Gott der Bibel investiert habe, investiere ich heute in Menschen“, sagt Herbert Steffen. Der ehemalige Unternehmer aus dem erzkatholischen Hunsrück legt seit seinem Kirchenaustritt vor über 35 Jahren unermüdlich Grundsteine für Humanismus und Aufklärung.
Foto: Uwe Körner
Vor fünf Jahren öffnete die erste humanistische Grundschule in Deutschland ihre Türen. Die Gründerin des pädagogischen Leuchtturms im fränkischen Fürth hat mit dem erfolgreichen Pilotprojekt ihr Hobby zum Beruf gemacht – und sagt: „Weltanschaulich bin ich angekommen.“
Salman Rushdie 1
Statt eines kämpferischen Auftritts und eines Plädoyers für die Meinungs- und Redefreiheit und gegen religiöse Bevormundung bekamen die Zuschauer des Literaturfestivals in Berlin am Morgen des 15. Septembers beim zweiten Auftritt Salman Rushdies nicht viel mehr als eine Homestory über Joseph Anton geboten – dafür aber eine richtig gute.
Kehlmann - Selasi - Brussig
Die Schriftstellerin Taiye Selasi eröffnete im Haus der Berliner Festspiele mit einer beeindruckenden Rede zur Frage, ob Literatur nationale oder kontinentale Kategorisierungen braucht, das 13. Internationale Literaturfestival in Berlin.
Johannes Neumann
Der deutsche Soziologe und Fürsprecher des aufgeklärten Humanismus Johannes Neumann ist tot. Er verstarb in der Nacht von Sonntag auf Montag nach schwerer Parkinson-Erkrankung im Kreise seiner Familie in Oberkirch in Baden-Württemberg. Ein Nachruf.
Byung-Chul Han
Die Leistungsgesellschaft wirft dein Einzelnen auf sich selbst zurück und zwingt ihn, sich ständig selbst auszubeuten. Dieser zerstörerische Narzissmus hat verheerende Konsequenzen. Vertrauen schwindet, das Interesse am Anderen geht verloren und das Individuum versinkt mehr und mehr in der Leere der Erschöpfung. Deutschlands aktuell wichtigster Philosoph Byung-Chul Han lässt uns die Gesellschaft, der wir uns ausliefern, verstehen.
Foto: David Müller-Rico
Seit fast zwei Jahrzehnten begleitet die humanistische Filmemacherin Ricarda Hinz die kleine Schar von säkularen Aktivisten in den rheinländischen Hochburgen des Katholizismus. Und hat einen erstaunlichen Wandel beobachtet.
Femen 4
Mit aufsehenerregenden Nacktprotesten lenken die Aktivistinnen von FEMEN die internationale Aufmerksamkeit auf gesellschaftliche Missstände. Ihre „sextremistische“ Protestkultur ist aber durchaus umstritten.
Philippe Pozzo di Borgo
Millionen Kinobesucher weltweit sahen die französische Komödie „Ziemlich beste Freunde“. Philippe Pozzo di Borgo ist der Mann hinter der bewegenden Geschichte, von der der Film erzählt. Er besuchte unlängst Deutschland, um für mehr Solidarität und Mitmenschlichkeit zu werben. Er sprach über die Verletzlichkeit in jedem von uns und über die Kraft, die ihn jeden Morgen antreibt, weiterzumachen.
Marina Weisband
Die ehemalige Politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, Marina Weisband, bekennt sich im aktuellen Chrismon-Magazin zu ihrem Gottesglauben. Jüdin und Piratin, das vertrage sich ganz gut, sagte sie dem evangelischen Magazin, da sowohl der jüdische Glaube als auch das Piratendasein auf Diskurs beruhen würden. Marina Weisband ist ein gutes Beispiel dafür, dass man den persönlichen Glauben auch dann bewahren kann, wenn man ihn im politischen Geschäft außen vor lässt.