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Perspektiven

Illustration: Deutsche Post
Zur strikten Verbannung der Religion ins Privatleben hat der in Hamburg lebende Schriftsteller Simon Urban in einem Kommentar auf ZEIT ONLINE aufgerufen. Urban begeht in seinem Plädoyer einige Fehler, die auch Atheisten und andere Kirchengegner häufiger machen. Unter anderem stellt er sich eine falsche Sache zu einfach vor.
Sarahl Diehl. Foto: © Nane Diehl
Für die freiwillige Entscheidung zu einem Leben ohne eigene Kinder werden Frauen zu Unrecht stigmatisiert, sagt die Kulturwissenschaftlerin Sarah Diehl. Mit ihrem Buch „Die Uhr, die nicht tickt – kinderlos glücklich“ wendet sie sich gegen Vorurteile über kinderlose Frauen und plädiert für ein Umdenken bei Eltern und Nicht-Eltern zugleich.
Illustration: IHEU
Todesstrafe, Gefängnis, systematische Benachteiligung: In fast allen Ländern der Erde werden Menschen diskriminiert und teils extrem bestraft, weil sie nicht an einen Gott glauben. Das zeigt ein aktueller IHEU-Bericht, welcher zum Tag der Menschenrechte vorgestellt wurde. Auch der Bundesrepublik Deutschland werden eklatante Missstände attestiert.
Foto: HVD Bayern
Auf der Jahreshauptversammlung des Humanistischen Verbandes Bayern in Nürnberg haben die Mitglieder ein erfolgreich verlaufenes Jahr Revue passieren lassen. So verzeichnete der Verband einen erneuten Mitgliederzuwachs. Dank abgeschlossener Bauprojekte und neuer Einrichtungen stieg außerdem die Zahl der Mitarbeiter weiter an.
Foto: Darmok / Flickr / CC-BY-SA
Weihnachten – ein entspanntes Ja zum Fest aus humanistischer Sicht.
diesseits 4/2014
Vergesst das Gehirn und denkt die Seele! Menschen sorgen sich um dieses oder jenes, dabei brauchen sie nicht nur Wissenschaft und Analyse. Humanistische Beratung steht in der Tradition einer weltlichen Seelsorge und sollte sich an dieser orientieren, wenn sie ein eigenständiges Angebot sein möchte und nachgefragt werden will.
Foto: A. Platzek
Thesen zur geistigen Situation der Zeit und zur Krise des säkularen Humanismus.
Foto: Péter Mács / Fotolia.com
Der „Transhumanismus“ erweckt derzeit Aufmerksamkeit mit Schlagworten wie „Chip im Hirn“ und der „technisch verbesserte Mensch“. Die Humanistische Akademie Berlin-Brandenburg hatte am letzten Wochenende zu einer Tagung eingeladen, in der es um eine kritische Auseinandersetzung mit dem „Transhumanismus“ ging.
Illu:

…ich mich noch deutlich und mit einem breiten Lächeln im Gesicht an die alten Kindertage erinnere, als mein Bruder und ich mit seinen Dinos gespielt haben. Die Faszination, die von diesen Kreaturen und ihrem Schicksal ausging, hat meine Kindheit immer begleitet. Meine Neugier darauf, wie die Welt entstanden ist und was aus den Dinosauriern wurde, hat sich bis heute gehalten.

Illustration: Michael Stary
Das „Evokids“-Projekt der Giordano-Bruno-Stiftung und des Instituts für Biologiedidaktik der Universität Gießen will Evolution in die Grundschulen bringen. Mit dem Engagement von Lehrerinnen und Lehrern, Eltern, Schulen und Didaktikern kann dies gelingen: Die Sachunterrichts-Lehrpläne der Bundesländer bieten bereits jetzt genügend Spielräume.
Foto: privat
Der Diplompsychologe und arabische Israeli Ahmad Mansour erhält in diesem Jahr den vom Berliner Senat vergebenen Moses-Mendelssohn-Preis.
Foto: © Dmytro Tolokonov - Fotolia.com
Evolution – ein in seiner Gesamtheit nicht nur höchst komplexer, sondern zugleich äußerst faszinierender Prozess. Denn evolutionäre Entwicklungen bilden nicht nur die biologische Grundlage aller Lebewesen. Sie führten sogar zu Natur, die sich ihrer selbst bewusst ist: Menschen. Doch bis heute fristet das Wissen davon ein Nischendasein in deutschen Schulen. Das soll sich ändern.
Foto: Mags Gavan, Redrebel Films
Ein Krieg wütet in vielen Teilen Afrikas. Dieser Krieg hat nichts mit den Konflikten in Mali, Nigeria, Somalia, Sudan und der Republik Zentralafrika zu tun. Aber trotzdem haben diese Konflikte etwas gemeinsam: Es ist ein Krieg gegen die verwundbarsten Mitglieder der afrikanischen Bevölkerung – ältere Frauen, arme Menschen, Menschen mit Behinderungen.
Schüler aus Familien mit muslimischem Bekenntnis können sich unter bestimmten Umständen in diesem Jahr über längere Sommerferien freuen. Eine Sonderregelung in Niedersachsen und Bremen macht es möglich, dass der Start in die Ferien bereits am Freitag erfolgt. Hintergrund ist das Zuckerfest zum Ende des diesjährigen Ramadan, der islamischen Fastenzeit.
Illustration: J. Howard Miller / Westinghouse Electric
Der zähe Kampf um bessere gesellschaftliche Verhältnisse ist nicht vergebens. Die Dokumentarfilmerin Ricarda Hinz ist überzeugt, dass der Einsatz für mehr Vernunft, Toleranz und Selbstbestimmung erfolgreich sein wird. Utopie einer Humanistin aus Düsseldorf.
Foto: Sunday Assembly
Kulturelle Evolution live und in Farbe: die in England und den Vereinigten Staaten erfolgreiche Erfindung der Sonntagsversammlungen für Menschen ohne Religion soll endlich auch nach Deutschland kommen. In Hamburg laden deshalb zwei humanistische Aktivisten zu der innovativen Weiterentwicklung christlicher Gottesdienste ein.
Foto: © Sunday Assembly
Neugierige Gedanken zu „Sunday Assemblys“ für Atheisten und mehr.
Foto: PR
Gemeinsam inspirierende Worte hören, singen, lachen – aber vor allem über den Sinn und die Wunder des Lebens nachdenken und zusammen gute Momente erleben. Das gehört zum Rezept für eine gelungene Sunday Assembly. Seit ihrer Uraufführung in London vor anderthalb Jahren haben sich die „Sonntagsversammlungen“ für Menschen ohne Religion auf drei Kontinenten etabliert. Auftakt in der deutschen Hauptstadt soll im September sein.
Foto: privat
Ghana ist eine der religiösesten Nationen auf der Erde. Aber das Land ist auch ein Leuchtfeuer der Hoffnung für Humanismus und freies Denken in der Region.
© Avicenna-Studienwerk
Mit insgesamt knapp 200 Millionen Euro bezuschusst der Bund derzeit pro Jahr die 13 Begabtenförderungswerke in Deutschland. Begrüßt wird daher das Ende der besonderen Förderung für kirchennahe Nachwuchsakademiker. Studierende ohne religiöses Bekenntnis sind hingegen weiterhin klar benachteiligt.