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Perspektiven

Foto: Maik Meid / Flickr / CC BY-SA 2.0
In der Bundestagsdebatte über die Suizidbeihilfe zeichnet sich eine Mehrheit für den schlechtesten aller Gesetzesentwürfe ab.
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Laut einer aktuellen Umfrage des US-Meinungsforschungsinstituts Gallup können sich immer mehr US-Bürger vorstellen, eine Präsidentin oder einen Präsidenten mit atheistischen Überzeugungen zu wählen. Doch bis ein Kandidat ohne religiöses Bekenntnis wieder ernsthaft auf einen Wahlsieg hoffen kann, dauert es vermutlich noch Jahrzehnte.
Foto: DMG07 / Photocase.de
Die Diskussionen über das Verhältnis zwischen Staat und Religion haben sich in den letzten Jahren inhaltlich kaum vom Fleck bewegt. Auch eine aktuelle Debatte beim Magazin „Cicero“ tritt weitgehend auf der Stelle. Da verwundert es wenig, dass sich nichts ändert. Aber es sollte gerade im Interesse nichtreligiöser Bürgerinnen und Bürger sein, dass dies nicht so bleibt.
Foto: blu-news.org / Flickr / CC BY-SA
Warum die Anerkennung eines Arbeitskreises von Humanisten und Konfessionsfreien in der SPD überfällig ist. Von Lutz Neumann, Köln.
Foto: Fotolia.com
Fragen an den Philosophen und Politikwissenschaftler Frieder Otto Wolf.
Foto: HVD Berlin-Brandenburg
Selbstbestimmung, Eigenverantwortung, Toleranz und freies Denken: Diese Werte prägen seit jeher die Jugendfeier. Auch 100 Jahre nach ihrem Höhepunkt in der Weimarer Republik erfreut sich die humanistische Begleitung an der Schwelle zum Erwachsenwerden großer Beliebtheit. Doch um erneut eine echte Erfolgsgeschichte zu werden, kann nicht einfach alles bleiben wie es ist.
Fotos: Thomas Greenall & Jordan Hodgson
Immer mehr Menschen in Deutschland gehören keiner Religionsgemeinschaft an. Vor allem in Großstädten ist heute oft schon eine Mehrheit konfessionsfrei. Doch während Kirchen, Moscheen, Cem-Häuser und ähnliche Bauwerke unübersehbar die Stadtbilder prägen, sind Gebäude zur Versammlung nichtreligiöser Menschen eine Ausnahmeerscheinung. Warum eigentlich?
Foto: © Gina Sanders / Fotolia.com
58,5 Prozent der Einwohner der Bundesrepublik waren Ende 2013 Mitglied in einer der beiden großen Kirchen. Dies zeigt die aktuelle Statistik der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Setzt sich die derzeitige Entwicklung fort, wird den Kirchen in etwa zwölf Jahren nur noch die Hälfte der Bevölkerung angehören. Ist der Sieg des Atheismus also in Sichtweite?
Foto: Mike Mozart / Flickr / CC BY
Die frühere First Lady, Senatorin und Außenministerin Hillary Clinton hat ihre Bewerbung als Kandidatin für die US-Präsidentschaft bekannt gegeben. Beobachter rechnen ihr gute Chancen aus, die erste Frau in diesem Amt zu werden. Doch wären ihre Erfolgsaussichten auch so glänzend, wenn sie dem christlichen Glauben entsagen würde?
Foto: Rawpixel / Fotolia
Was haben religiöse und nichtreligiöse Menschen gemeinsam? Für mich ist die Antwort offensichtlich – das Bedürfnis nach Gemeinschaft. Dem Humanismus ist es nur langsam gelungen, dies zu akzeptieren und zu thematisieren, und im Ergebnis leidet er darunter.
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Zum Beginn nächsten Jahres soll ein neuer ZDF-Staatsvertrag in Kraft treten. Der Entwurf sieht einen deutlich geschrumpften Fernsehrat vor. Neu ist auch, dass hier künftig ein Vertreter der deutschen Muslime vertreten sein wird. Konfessionsfreie hingegen bleiben weiter außen vor.
Illustration: Anne Paschen
Mehr als fünf Dutzend Hochschulen in Deutschland bieten Forschungs- und Lehreinrichtungen, die der akademischen Qualifikation in bekenntnisgeprägten Berufsund Tätigkeitsfeldern dienen. Doch während sich im Spektrum der universitären Theologien immer mehr Glaubensrichtungen wiederfinden, sucht man gleichwertige Äquivalente für Menschen ohne religiöses Bekenntnis vergebens. Und auch bei der Begabtenförderung gibt es erhebliche Defizite.
Foto: privat
Die rapide Entwicklung in den Wissenschaften und bei neuen Technologien rückt Visionen von Transhumanisten in greifbare Nähe. Eine wichtige Rolle bei der Verbreitung ihrer Ideen spielt das Internet.
Foto: privat
Die Maskulinität des Transhumanismus
Foto: privat
Noch nie zuvor konnten die Menschen so frei entscheiden, ob sie Kinder bekommen wollen oder nicht. Doch was bedeutet es, sich auf ein Kind einzulassen? Und welche Veränderungen bringt es mit sich?
Foto: privat
In den vergangenen Jahren gab es keinen Mangel an Büchern, die gegen Religionen argumentierten, doch nur wenige, die sich positiven Alternativen widmeten. Mit seinem Buch „Life after faith“ – Leben nach dem Glauben – versucht nun auch der britische Wissenschaftsphilosoph Philip Kitcher, diese Lücke zu schließen.
Bild: gemeinfrei
Es geht nicht um den heiligen Propheten der Muslime, sondern einen Flüchtling aus Syrien, der nach ihm benannt wurde. Er hat einen langen gefährlichen Weg auf sich genommen, um dem Terror des Bürgerkrieges zu entkommen. Er hofft auf ein freies und selbständiges Leben in einer offenen Gesellschaft. Wie können wir ihn unterstützen?
Foto: privat
Für die bis zu 800.000 Angehörigen des Alevitentums in Deutschland sei es oft schwer, eine eigene Note einzubringen, sagt der SPD-Politiker Ali Dogan. Denn Alevitinnen tragen kein Kopftuch, vertreten die Gleichberechtigung der Geschlechter und gelten generell als „gut integriert“. Doch mittlerweile freuen sie sich über eine wachsende öffentliche Anerkennung.
Illustration: Deutsche Post
Zur strikten Verbannung der Religion ins Privatleben hat der in Hamburg lebende Schriftsteller Simon Urban in einem Kommentar auf ZEIT ONLINE aufgerufen. Urban begeht in seinem Plädoyer einige Fehler, die auch Atheisten und andere Kirchengegner häufiger machen. Unter anderem stellt er sich eine falsche Sache zu einfach vor.