Humanistische Fachschule in Berlin nimmt Arbeit auf

Persönlich begrüßte der Vorstand des HVD Berlin-Brandenburg Manfred Isemeyer die Studierenden des ersten Jahrgangs an der HFS.
Die Humanistische Fachschule für Sozialpädagogik (HFS) in Berlin ist eine Humanistische Weltanschauungsschule mit reformpädagogischem Konzept und reflektiert die Prinzipien des Humanismus in allen Lebensbereichen. Dies wird in der Lernatmosphäre erkennbar (Stichworte: Anerkennung, Respekt, Wertschätzung). Lernen und Leben werden im humanistischen Bildungskonzept miteinander verbunden. Neben dem humanistischen Bildungskonzept liegt ein weiterer Schwerpunkt der Schule auf der Vereinbarkeit von Theorie und Praxis.
Das Teilzeitstudium eignet sich dafür in besonderer Art und Weise, weil die Studierenden dabei drei Tage in der Woche in einer humanistischen Einrichtung in Berlin arbeiten und an zwei Tagen die Fachschule besuchen. An diesen zwei Tagen werden die Praxiserfahrungen in den Einrichtungen ausgetauscht und die theoretischen Kenntnisse auf diese konkreten Situationen übertragen. Dieser Ansatz des handlungsorientierten Unterrichts ermöglicht es den Studierenden, die Theorie auf ihre Anwendbarkeit in der Praxis hin zu überprüfen und fachlich fundierte Handlungsweisen für konkrete Situationen in den Einrichtungen zu entwickeln. So kommt der geforderten beruflichen Handlungskompetenz der Studierenden die zentrale Bedeutung zu.
Die dreijährige Ausbildung beenden die angehenden Erzieher mit dem Abschluss des/der staatlich geprüften Erziehers/Erzieherin. Voraussichtlich im Schuljahr 2013/2014 wird an der HFS in Berlin auch ein sozialpädagogischer Vollzeitstudiengang eingerichtet. Die Schulräume befinden sich in der Nähe der Geschäftsstelle des HVD Berlin-Brandenburg am Märkischen Ufer in Berlin.
Am Freitag, den 10. Februar 2012, wird die Schule in Anwesenheit der Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres und den Präsidenten des HVD Berlin-Brandenburg, Norbert Kunz, feierlich eröffnet.







