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Berlin: Erneut starker Zuwachs bei Humanistischer Lebenskunde

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Drei von vier Schülern an den Berliner Grundschulen nehmen an einem wertebildenden Unterricht wie Humanistische Lebenskunde oder einem der Religionsunterrichte teil. Lebenskunde besuchen über 2.400 Schüler mehr als vor einem Jahr, hier gab es ein Plus von rund vier Prozent.
Mittwoch, 14. Dezember 2016

Im laufenden Schuljahr nehmen laut der Berliner Bildungssenatsverwaltung insgesamt 175.875 Schülerinnen und Schüler an einem der Religions- und Weltanschauungsunterrichte an den allgemeinbildenden Schulen teil. Der größte Anteil entfällt mit 80.032 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf evangelischen Religionsunterricht, den somit 23,1 Prozent aller Schüler besuchen. Auf Platz zwei folgt mit 62.664 Teilnehmern bzw. 18,1 Prozent Anteil die Humanistische Lebenskunde. Mit 24.106 Schülerinnen und Schüler nehmen sieben Prozent aller Schüler an katholischem Religionsunterricht teil. Die aktuellen Zahlen teilte die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft mit.

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Besonders beliebt sind die in Berlin freiwilligen wertebildenden Angebote in der Primarstufe. Dort  liegt die Teilnahmequote bei 73,9 Prozent, d.h. drei von vier Schülern nehmen an einem freiwilligen wertebildenden Unterricht teil. Da Schüler in Berlin ab Klasse 7 zum Besuch eines integrativen Ethik-Unterrichts verpflichtet sind, reduziert sich die Teilnahmequote in der Sekundarstufe I auf derzeit 25,4 Prozent und 12,2 Prozent in der Sekundarstufe II.

Im Vergleich zum vorhergehenden Schuljahr ist zwar die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer um 2.740 gestiegen, jedoch hat sich die Teilnahme-Quote aufgrund der höheren Gesamtschülerzahl um 0,74 Prozentpunkte verringert. Humanistische Lebenskunde konnte durch ein Plus von 2.407 Schülerinnen und Schülern erneut einen deutlichen Zuwachs verzeichnen. Beim evangelischen, katholischen, islamischen, alevitischen, jüdischen, buddhistischen, dem Religionsunterricht der Christengemeinschaft und dem sonstigen Religions- und Weltanschauungsunterricht, der vorwiegend in eigener Trägerschaft der Schulen durchgeführt wird, gab es nur geringe Veränderungen. Überwiegend seien die Teilnahmequoten hier leicht rückläufig, hieß es dazu in der Mitteilung.

Nr. 117, 4/2016

Weiterlesen? Erfolgsmodell sucht Unterstützer – Nach mehr als 30 Jahren Arbeit und bei über 60.000 Schülerinnen und Schülern in Berlin und Brandenburg ist wohl bewiesen: Humanisten können Wertebildung.

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