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DFW-Präsidentin gratulierte zu Verbandsjubiläum: Austausch und Zusammenarbeit stärken

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In einem Grußwort hat Renate Bauer, Präsidentin des Dachverbandes Freier Weltanschauungsgemeinschaften (DFW), zum 20-jährigen Bestehen des Humanistischen Verbandes Deutschlands gratuliert. Am Samstag wird das Jubiläum in Stuttgart mit einem Festakt gewürdigt.
Freitag, 12. April 2013

„Alle Menschen, die sich für eine säkulare freigeistige und humanistische Gesinnung und deren Umsetzung in eine Lebenspraxis einsetzen, wissen, was 20 Jahre Bestehen und Aufbau, so kurz diese Jahre scheinen mögen, an Arbeit, an Kraft erfordern“, so Renate Bauer, die seit Mai 2010 auch im Vorstand der Europäischen Humanistischen Förderation arbeitet, in ihrem Grußwort zum Jubiläum des Verbandes.

Anlässlich der Gründung des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) vor zwanzig Jahren gibt es am Samstagnachmittag einen Festakt im Humanistischen Zentrum Stuttgart. Die Festrede wird Silke Krebs, Ministerin im Staatsministerium Baden-Württembergs, halten. Zahlreiche Vertreter aus den in zwölf Bundesländern vertretenen Landesverbänden des HVD sowie Vertreter nahestehender Organisationen werden als Gäste im Stuttgarter Zentrum der Humanistischen Württemberg erwartet.

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Humanistischer Verband Deutschlands Am 14. Januar 1993 wurde der Bundesverband als überparteiliche, förderalistische und demokratische Organisation in Berlin gegründet. Damals schlossen sich Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt mit dem Ziel zusammen, eine Interessenvertretung für die wachsende Zahl von Menschen zu schaffen, die sich keiner religiösen Weltanschauung verbunden fühlen. Die Mitglieder setzen sich für die Förderung von Weltlichkeit, Selbstbestimmung, Freiheit, Gleichheit und Toleranz ein.

In ihrem Grußwort erinnerte Renate Bauer auch daran, dass beide Verbände gemeinsame Ziele und Interessen besitzen. Dies werde unter anderem darin deutlich, dass die Verbände lokal und regional zusammenarbeiten und sich austauschen. „Diesen Austausch und die Zusammenarbeit in gegenseitiger Achtung fortzuführen und zu stärken, kann im Hinblick auf die Notwendigkeit, die Gleichberechtigung unserer Weltanschauung weiter durchzusetzen und darin eine Trennung von Staat und Kirche zu erreichen, nur wünschenswert sein.“