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Vegan für Anfänger: Lecker und herzhaft genießen

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Zur Weihnachtszeit sind süße wie herzhafte Leckereien für viele Menschen ein klares Muss. Doch wie und womit anfangen? Das zeigt der vierte Tagebucheintrag beim Veganismus-Selbstversuch.
Mittwoch, 14. November 2012
Pfannkuchen. © stockstudios - Fotolia.com

© stockstudios - Fotolia.com

Nach nun mittlerweile 15 Tagen veganer Lebensweise und somit der Halbzeit bei meinem Experiment muss ich sagen, dass mir diese Form der Ernährung immer mehr Spaß macht. Schon jetzt bekomme ich aus meinem Freundeskreis immer öfter Anfragen, ob ich nicht auch einmal für sie vegan kochen kann. Aus diesem Grund habe ich mich kurzer Hand dazu entschlossen, drei weitere leckere Gerichte in diesem Bericht vorzustellen. Eventuell bekommen Sie auch Lust auf mehr!

Süß oder herzhaft

Jeder kennt sie und vor allem Kinder lieben sie. Die Rede ist von leckeren Pfannkuchen. Ich stelle hier sowohl eine herzhafte als auch eine deftige Variante vor.

Das Grundrezept für vegane Pfannkuchen ist einfach und für alle Variationen nahezu gleich. Man gibt Dinkelvollkornmehl und Sojamilch in eine große Schüssel und vermengt beides gut miteinander. Genaue Mengenangaben nutze ich nicht, man sollte das Verhältnis nur so wählen, dass der Teig schön cremig ist. Je flüssiger der Teig, desto dünner können die Pfannkuchen hergestellt werden.

Zusätzlich gibt man eine Prise Salz und Agavendicksaft – für die süße Variante braucht man nicht ganz so sparsam sein – hinzu. Kleiner Tipp: Geben Sie etwas kohlensäurehaltiges Mineralwasser hinzu. Dadurch wird der Teig noch luftiger. Zum Schluss werden die Pfannkuchen mit ein wenig Rapsöl in der Pfanne ausgebacken bis diese von beiden Seiten schön braun geworden sind.

Süße Pfannkuchen

Das erste Mal Pfannkuchen: Vegan, süß, lecker!

Süße Pfannkuchen

Die süße Variante ist am einfachsten zuzubereiten. Zum Bestreichen können Sie so ziemlich alles Vegane verwenden. Fragen Sie doch mal Ihre Oma, ob sie nicht noch ein selbstgemachtes Glas Marmelade im Schrank stehen hat. Ansonsten kann man auch einfach Zucker darauf streuen. Den Teig kann man indes auch verfeinern, indem zusätzlich zum Teig noch Apfelstückchen oder Pflaumenscheiben hinzugefügt werden.

Herzhafte Pfannkuchen

Das zweite Mal Pfannkuchen: Vegan, herzhaft, köstlich!

Herzhafte Pfannkuchen

Für die herzhafte Variante schwitzen Sie kurz Zwiebeln und Knoblauch in einer Pfanne an. Nach  einer Minute geben sie vorher in Scheiben geschnittene Pilze sowie getrocknete ebenfalls in Scheiben geschnittene Tomaten hinzu. Würzen Sie das Ganze mit Salz, einer Chilischote – kommt auf den gewünschten Schärfegrad an – Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander. Zum Schluss noch mit einem Schluck Rotwein ablöschen. Den Pfannkuchen damit belegen, einrollen – fertig!

Die Vorbereitungszeit orientiert sich an der Menge der Pfannkuchen, die sie zubereiten möchten. Für acht Pfannkuchen benötigt man rund 30 Minuten Zeit.

Gebratene Bohnen an Wildreis mit Erdnuss-Petersiliensauce

Diese besondere Spezialität benötigt rund 30 Minuten.

Gebratene Bohnen an Wildreis mit Erdnuss-Petersiliensauce

Auch dieses Gericht lässt sich leicht zubereiten und ist eine wohlschmeckende Alternative zu den altbekannten gebratenen Bohnen mit Speck.

Der Wildreis wird nach Packungsangabe zubereitet. Ein paar Minuten später beginnt man Räuchertofu in einer Pfanne mit Olivenöl anzubraten, dieser wird mit Salz und Pfeffer gut gewürzt. Nach etwa vier bis fünf Minuten gibt man Knoblauch und Zwiebeln hinzu, die eine weitere Minute mitgebraten werden. Zum Schluss kommen die Bohnen aus dem Glas hinzu. Alles zusammen wird für weitere fünf Minuten gebraten. Zum Schluss noch mit Gewürzen je nach Belieben abschmecken.

Für die Soße wird einfach nur eine kleine Menge Wasser und etwas Erdnussmus in einem Topf kurz aufgekocht, mit Salz und Pfeffer gewürzt und anschließend mit frisch geschnittener Petersilie vermengt. Alles auf einem Teller schön anrichten. Guten Appetit!