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Perspektiven

Bild: Lucas Cranach der Ältere
Während die Kirchen des 500. Jahrestages der Reformation feierlich gedenken, geschieht dort wenig, um die Reformation als Prozess weiterzuführen. Wird es dem organisierten Humanismus in diesem Jahr besser gelingen, die notwendigen Debatten zu führen und strategische Klärungen herbeizuführen?
Illu
Nach mehr als 30 Jahren Arbeit und bei über 60.000 Schülerinnen und Schülern in Berlin und Brandenburg ist wohl bewiesen: Humanisten können Wertebildung. Doch mit wenigen Ausnahmen gibt es bundesweit derzeit kaum große Aussichten auf echte Verbesserungen beim Angebot von Alternativen zu den Religionsunterrichten. „Hilfe von oben“ ist nicht zu erwarten, einen Ausweg bietet nur der gemeinschaftliche Einsatz.
Foto: A. Platzek
Zum Internationalen Tag der Menschenrechte haben Konfessionsfreie und Atheisten am Samstag in mehreren deutschen Großstädten mit der Bekanntmachung von 33 Forderungen (Thesen) für die Gleichstellung kirchenferner und nichtreligiöser Menschen in Deutschland begonnen. Zugleich wird zum direkten Dialog zwischen Bürgern und Politik aufgerufen.
Cover
Inwieweit kann Systemische Pädagogik als humanistische Praxis verstanden und profiliert werden?
Flyer
Der Religionswissenschaftler Stefan Schröder hat im Rahmen seiner Promotion an der Universität Bayreuth säkular-humanistische Organisationen in Deutschland untersucht und in ihrem Profil verglichen: in Hinsicht auf Eigenheiten, weltanschauliche Schnittmengen und strategische Schwerpunktsetzungen.
diesseits Nr. 116, 3/2016
Um bundesweit oder international richtig wirksam zu werden, muss Humanismus als Organisation von Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland um ein Vielfaches größer werden.
Vorstellung einer 10-Jährigen vom ersten Lebewesen. Foto: Milena Ries, Examensarbeit 2014
Kirsten Greiten ist Grundschullehrerin und zugleich wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Biologiedidaktik der Universität Gießen. Für ihre Doktorarbeit erforscht sie Lernprozesse von jungen Schülerinnen und Schülern beim Thema Evolution.
Die grün-schwarze Koalition will den Ethikunterricht in den nächsten vier Jahren bis einschließlich Klassenstufe 5 ausbauen. Im angelaufenen Schuljahr soll ein Bildungsplan für den Ausbau erstellt werden.
Nr. 115, 2/2016
Humanismus auf dem Katholikentag: Der Philosoph und Direktor der Humanistischen Akademie Deutschland Ralf Schöppner war am 26. Mai 2016 Podiumsgast im Rahmen des 100. Katholikentags in Leipzig. diesseits dokumentiert den Redebeitrag.
Foto: tiero / Fotolia.com
Vor knapp einem Jahr ist der Bericht „Gläserne Wände“ zur Benachteiligung nichtreligiöser Menschen in Deutschland erschienen. Die Debatten über den Reformbedarf in der deutschen Religionspolitik haben sich seitdem versachlicht. Spitzenreiter in der politischen Debatte sind jetzt Bündnis 90/Die Grünen. Nun muss das Thema auch in anderen Parteien ankommen.
Foto: © Coloures-pic / Fotolia.com
Gehört der Humanismus zu Deutschland? Mit dieser Leitfrage beschäftigte sich eine Tagung der Humanistischen Akademie Deutschland am vergangenen Wochenende in Stuttgart.
Foto: mediafreedominternational.org
Rund drei Dutzend Vermögende waren am 11. Juni 2016 in Berlin zusammengekommen, um sich über soziale Ungleichheit und den Einfluss von Eliten auf Politik, aber auch über den eigenen Umgang mit Vermögen auszutauschen. Einhelliges Urteil nach einem Tag Diskussion: Es besteht Handlungsbedarf – im Politischen wie im Privaten.
Foto: A. Platzek
Dieser Satz steht im deutschen Grundgesetz. Vom Staat verlangt es eine neutrale Haltung gegenüber den Religionen und Weltanschauungen. In der Realität ist davon allerdings wenig zu spüren.
BW-Kampagne
Gelingt den Humanisten in Baden-Württemberg die Trendwende zum steten Wachstum? Ein Blick auf die Entwicklung in den letzten zehn Jahren bietet mittlerweile einigen Anlass zur Zuversicht. Noch gibt es aber große Herausforderungen zu meistern.
© picture alliance/AA, Mustafa Hassona
Kommt es zu einer weltweiten Islamisierung oder zu einem Zusammenbruch des Islams?
Bild: Fanart
Ist es das Schicksal der Menschheit, sich und die Erde in religiösen, ethnischen oder ökonomischen Konflikten zu zerreiben? Der US-amerikanische Drehbuchautor Gene Roddenberry glaubte, dass unsere Spezies das Potenzial besitzt, ihre selbstzerstörerische Entwicklung zu überwinden – und das Universum als forschende Zivilisation zu erobern.
Bild: © Paramount Television / NBC
Der Weltraum, unendliche Weiten… – Vor 50 Jahren wurde eine der heute berühmtesten TV-Serien erstmals ausgestrahlt. Anfänglich beinahe ein Flop, entfaltete sich in den folgenden Jahren mit dem von Gene Roddenberry erfundenen Star-Trek-Universum eine faszinierende Utopie, die Generationen von Menschen begeistert und inspiriert hat – und dies bis heute tut.
Foto: (c) Julian Herzog / Wikimedia Commons / CC BY 4.0
Am 13. März 2016 finden in Baden-Württemberg die neuen Landtagswahlen statt. Was zeigt der Blick einer nichtreligiösen Wählerin auf das Ereignis und die letzte Legislaturperiode?
Foto: privat
Nach dem Jahreswechsel werden in Berlin die Vorbereitungen für die 5. „Lange Nacht der Religionen“ am 17. September 2016 anlaufen. Der Koordinator der Veranstaltungsreihe Thomas Schimmel erklärt im Interview, warum er sich auch eine Beteiligung nichtreligiöser Menschen wünscht.