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Literatur, die den Blick auf die Welt verändert – Teil 2

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Im zweiten Teil unserer Literaturempfehlungen am Jahresende lege ich meine Hand dafür ins Feuer, dass sie die Explosivität von Emmanuel Carrères „Limonow“ in den Bann ziehen wird. Es braucht aber nicht unbedingt die Exzentrik eines Revolutionärs, um die Abgründigkeit des Menschen offenzulegen, beweist Julian Barnes in seinen Short Stories. Mit Teju Cole hat in den USA eine neue glänzende Erzählerstimme die Bühne betreten. Und Michael Frayn schreibt den Griechenland-Roman inmitten der Krise, der uns Leser endlich wieder mit einem Lächeln an die Ägäis denken lässt.
Mittwoch, 19. Dezember 2012

Der Ekel der Bewunderung

Emmanuel Carrère_Limonow

Einen der spannendsten und radikalsten Protagonisten in diesem Bücherherbst begegnet man in Emmanuel Carrères Limonow (Verlag Matthes & Seitz 2012, 414 Seiten, 24,90 Euro), einer fiktiv angereicherten Biografie des russischen Nationalbolschewisten und Schriftstellers Eduard (Sawenko) Limonow. Auf dem Titel des Buches leuchtet die Limonka, das Symbol der russischen nationalbolschewistischen Partei, die vielmehr Sinnbild ihres Gründers als der Partei bzw. deren Hauspostille ist, für die sie steht. Denn Eduard Limonow ist einer der umstrittensten Köpfe des 20. Jahrhunderts. Zu Zeiten des Kalten Kriegs wegen Dissidententum aus der Sowjetunion ausgewiesen, machte er sich in den USA wegen seiner antikapitalistischen Positionen unbeliebt und wanderte schließlich nach Frankreich aus, wo er als linkspolitischer Intellektueller Berühmtheit erlangte. Unter anderem sein amerikakritischer Roman Fuck off, Amerika und seine Memoiren eines russischen Punks führten dazu, dass Limonow auf dem Höhepunkt von Glasnost vom Cosmopolitan-Magazin zu einem der 40 wichtigsten Intellektuellen gezählt wurde. Und wie es sich für einen radikalen Intellektuellen geziemt, säumen zahlreiche Affären und Sex-Abenteuer seinen Weg. Er könnte als Putin-Gegner auch der intellektuelle Vorreiter der Aktivistinnen von Pussy Riot oder Femen sein, die von westlichen Medien bewundert und als aktionistische Speerspitze des Liberalismus gefeiert werden, zugleich aber nicht unumstritten sind.

Aber Eduard Limonow vereint in seiner Person einiges mehr, um einfach nur umstritten zu sein. Carrère macht mit seinem Porträt dieses politischen Radikalen deutlich, dass dessen Abgründe tiefer sind, als man sich vorstellen kann. Limonow ist kein Peter Handke mit seinen proserbischen Pamphleten, sondern ein schreibender Krieger, der sich dabei filmen ließ, wie er neben dem Kriegsverbrecher Radovan Karadžić am Beschuss von Sarajewo teilnahm. Er ist auch kein Garri Kasparow –  auch wenn er schon gemeinsam mit dem ehemaligen Schachweltmeister gegen das Putin-Regime demonstrierte – der ein demokratischeres Russland will, sondern ein stalinistischer Politaktivist, der sich für das Gulag-System aussprach. Deshalb saß er wegen der Gründung einer terroristischen Vereinigung auch einige Jahre im russischen Knast. Limonows Leben ist das eines irren Abenteuers, vergleichbar vielleicht mit Melvilles Kapitän Ahab. Wie der besessene Wahljäger vereint er blinde Wut und absoluten Existenzialismus, Radikalität und Ehrgeiz, Selbstverliebtheit und wirre Solidarität, Halunken- und Heldentum.

Wie geht man mit so einem wie Eduard Limonow um? Wie behandelt man diesen unbändigen, irren aber auch irgendwie das leben genießenden Irren. Carrère hat für seine Limonow-Biografie einen reportagehaften Stil mit Kommentaren aus dem Off gewählt, um einerseits die Zwiespältigkeit des Porträtierten nüchtern zu veranschaulichen und um andererseits das Unbehagen des Biografen im Umgang mit diesem schillernd-explosiven Mann zu spiegeln. Carrère verwebt dieses viel zu volle „Scheißleben“ (Limonow über Limonow) mit der eigenen Vita und verleiht auf diese Weise sowohl seiner Bewunderung als auch seiner Dankbarkeit, von einer solch destruktiv- existenzialistischen Lebensenergie verschont worden zu sein, Ausdruck.

Erzählen mit der Erfahrung eines ganzen Lebens

Julian Barnes_Unbefugtes Betreten

Der Gewinner des Booker Prize 2011, Julian Barnes, legt nach seiner spektakulär trügerischen Lebensgeschichte des Tony Webster (Das Ende einer Geschichte, Verlag Kiepenheuer & Witsch 2012, 192 Seiten, 18,99 Euro) einen lesenswerten Band mit Kurzgeschichten und Erzählungen vor. Will man Vorbilder suchen, muss man den Blick wohl nach Frankreich wenden und auf Alphonse Daudet, Gustave Flaubert oder Guy de Maupassant schauen. Deren Werke sind Julian Barnes seit Jahren vertraut. Bei den Franzosen hat er sich abgeschaut, dass Ironie, vorsichtig und akzentuiert eingesetzt, oft nachhaltiger ist, als wenn sie mit voller Kraft eingesetzt wird. Er hat dort studierend erfahren können, dass Sprache vielschichtig und geheimnisvoll ist (siehe Mark Z. Danielewski), dass sie geschmückt und umgarnt werden will und dass der Leser sensibler für diesen Zauber ist, als die meisten Autoren annehmen.

In den in Unbefugtes Betreten (Verlag Kiepenheuer & Witsch 2012, 304 Seiten, 19,99) versammelten Kurzgeschichten geht es, grob gesprochen, um das, was langjährige Beziehungen ausmacht. Beziehungen sind im Sinne der englischen relations zu verstehen. Es sind keineswegs nur Paarbeziehungen, die hier gemeint sind, sondern auch langjährige Freundschaften, gescheiterte Verbindungen und familiäre Einheiten. Die 14 Short Storys hat Barnes in zwei Teile gegliedert. Im Zentrum des ersten Teils stehen vier Erzählungen mit dem geradezu nichtssagenden Titel „Bei Phil & Joanna“, die Situationen auf verschiedenen Dinner-Partys aufgreifen. Um authentisch zu bleiben, steht hier der Dialog im Vordergrund. In den Gesprächen geht im weitesten Sinne um die Reflexion der Gegenwart, „inwiefern sich Labour noch von den Konservativen unterscheide, die Straßen von London sich für Gelenkbusse eigneten, wie groß die Wahrscheinlichkeit eines Al-Qaida-Anschlags während der Olympiade 2012 sei und wie der Treibhauseffekt sich auf den englischen Weinanbau auswirken könnte.“

Barnes entwickelt hier an der Oberfläche einen bildungsbürgerlich-gleichgültigen, manierierten Erzählstrom, der durch sein ständiges Grummeln im Untergrund jedoch zu keinem Zeitpunkt in seichtes Dinnerpalaver abdriftet. Der Ausbruch des Vulkans lauert hier hinter jedem Absatz. Wie etwa bei Alice und Jane, die sich während einer Zugfahrt erst „verständnisinnig“ über ihre früheren Affären und deren jetziges Ausbleiben austauschen, um schließlich festzustellen, dass es die Eifersucht auf die jeweils andere ist, die ihre „Freundschaft“ ausmacht. Barnes entblößt in diesen Geschichten den irrsinnigen Traum nach allgegenwärtigem Glück, dem alle Welt vergeblich hinterherläuft – ob in der Liebe, der Wirtschaft oder dem Leben im Ganzen.

Im zweiten Teil von Unbefugtes Betreten sind historisch verankerte Kurzgeschichten versammelt, von denen vor allem die letzte, nach der auch die englische Originalausgabe benannt ist, in ihrem sensiblen, zugewandten Ton des Erzählers überzeugt. Der Satz aber, der diesem Erzählband wie ein Motto des Autors vorangestellt werden kann, ist versteckt in der verwirrenden Geschichte „Carcassone“: „Als ich Teil eines Paares wurde, schaute ich mir die Entwicklung und das Schicksal anderer Paare mit gestiegenem Eigeninteresse an.“ In Julian Barnes aktuellen Kurzgeschichten steckt die Erfahrung eines ganzen Lebens als Beziehungsbeobachter. Genau das macht sie so lesenswert.

Eine gewichtige Stimme präsentiert New York als offene Stadt

Teju Cole_Open City

Teju Cole ist neben Chad Harbach einer der literarischen Entdeckungen in den USA. Der 37-jährige Kunsthistoriker hat das gewagt, wovon ihm jeder Literaturagent im Vorhinein abgeraten hätte: Er hat den Versuch gestartet, die Komplexität New Yorks und das Lebensgefühl eines Zugewanderten in einem Panoramabild einzufangen. Es ist ihm auf erstaunliche Weise gelungen. Cole hat mit seinem Erstlingsroman Open City (Suhrkamp-Verlag 2012, 335 Seiten, 22,95 Euro) ein Gesamtbild von New York geschaffen, das sich von allen vorhergehenden NY-Entwürfen emanzipiert zeigt, indem es sich absolut auf der Höhe der Zeit befindet.

Darin streift sein Alter Ego Julius, ein junger deutsch-nigerianischer Psychiater, ein gutes Jahr lang durch New York, um sich von seiner noch zu schreibenden Doktorarbeit abzulenken und einen freien Kopf zu bekommen. Dabei trifft er auf eine Unmenge an Menschen, darunter unter anderem seinen ehemaligen Professor, einen liberianischen Ex-Knacki, einen Schuhputzer aus Haiti, eine rechtspopulistische Amerikanerin und marokkanische Gaststudenten. Er läuft in Ausstellungen, Kinofilme und Konzerte, lässt sich gedankenversunken Treiben vom Rhythmus der Stadt und ver-läuft sich das ein oder andere Mal in eigentlich vertrauten Vierteln New Yorks. Die innere Unruhe von Julius, die ihn auf die Straßen New Yorks treibt, ist der Gegenpol zur äußeren Unruhe der Stadt, die sich beide gegenseitig absorbieren. Während Julius tobendes Innenleben im Chaos New Yorks zur Ruhe findet, ordnet sich in Julius Kopf das ihn umgebende Durcheinander der Metropole.

In den Begegnungen und Gesprächen, die Julius auf der Straße führt und einfängt, in den Eindrücken und Einblicken, die ihm während seiner Wanderungen durch die Straßen New Yorks gewährt werden, in den Erinnerungen und Gedanken, Assoziationen und Bezügen, philosophischen und soziologischen Debatten die ihm während seiner stundenlangen Exkursionen durch den Kopf gehen, präsentiert sich diese Weltmetropole als bunte, aber auch verletzte Migropolis, für die der Begriff des Schmelztiegels nicht mehr passen will. Denn im Schmelztiegel läuft alles zu einem Einheitsbrei zusammen. In Coles Roman bleiben aber alle Vielfalt und Unterschiedlichkeit, Dissonanzen und Differenzen, Konflikte und Gegensätze nebeneinander stehen. Ihre Gemeinsamkeit besteht darin, dass sie Teil vom Ganzen sind und dieses bilden, so wie Gegensätze und Brüche auch zu einem Leben gehören. Machte Jason Lutes Berlin zur Steinernen Stadt, die sich zentnerschwer über ihre Einwohner legt, entwirft Teju Cole New York als lebendige Stadt, die erst durch die Biografien ihrer Bewohner Gestalt annimmt.

Der Titel Open City leitet sich zum einen aus dem Kriegsvokabular ab, in dem die offene Stadt (Brüssel im 2. Weltkrieg, weshalb Brüssel in diesem Roman eine Rolle spielt) ein Territorium darstellt, in das der Feind einmarschieren kann. New York nach 9/11, eine Stadt im Kriegszustand? Die Bedrohung von außen, das Abschotten, der imperiale, postkoloniale Impuls, all das bildet in Coles Roman einen Teil des Untergrunds, auf dem sich Julius bewegt. Im Brüssel-Kapitel (der einzigen nicht NY-Partie des Romans) diskutiert er mit Farouk, einem immigrierten Marokkaner, eben über diesen Impuls. Die Lage im Nahen Osten – Israel, Palästina, Irak – und schon befindet man sich als Leser mitten in der Debatte der kritischen Theorie.

Zugleich motiviert sich Open City aber aus der positiven open mindedness der Einwanderungsgesellschaft, der Offenheit gegenüber neuen Konzepten, Debatten und Standpunkten. Diese lässt Cole bzw. Julius jedoch nicht ohne kritischen Kommentar stehen, weigert sich sogar, eine immigrantische Solidarität zu entwickeln. Die jubelnden Kritiken verglichen Coles Roman mit W.G. Sebalds Austerlitz. Cole selbst sieht sich, was das Schreiben über Orte betrifft, vielmehr in der Tradition von Literaturnobelpreisträger V.S. Naipaul, „der mit den Leuten spricht, der dann ihre Geschichten erzählt, aber zugleich immer seine eigenen Reaktionen mitnotiert“, verriet er dem Merkur. Wer auch immer als Vorbild noch in Frage kommet, mit Teju Cole hat eine große erzählerische Stimme die Bühne der Literatur betreten.

Dreistigkeit kommt weiter

Michael Frayn_Willkommen auf Skios

Als Dr. Norman Wilfred seinen Koffer nicht auf dem Laufband des kleinen Regionalflughafens auf Skios findet, ist das für ihn zunächst nichts Ungewöhnliches. Der Experte für Szientometrie, also der Erforschung der Wissenschaftlichkeit von Forschung (was wäre angesichts der europäischen Finanzkrise, die in Griechenland ihr Epizentrum hat, sinnvoller, als den Finanzpopulismus von seriöser Wirtschaftswissenschaft abzulösen), ist ein Globetrotter im Namen des wissenschaftlichen Ideentransfers, der „sein halbes Leben im Flugzeug“ verbrachte. Diese Lebensweise als Jetsetter bringt es mit sich, dass das Gepäck schon mal in Murmansk oder Manchester im Fundus steht, während sein Besitzer in Minneapolis oder Minsk ohne frisches Hemd auskommen muss. Auf Skios soll er den Jahresvortrag bei der Fred Toppler Stiftung zum Thema „Innovation und Governance - Das Versprechen der Szientometrie“ halten – wovon er grundsätzlich weiß, aber zugleich auch wieder nicht. Denn alle Unterlagen sind in dem Koffer, der verschwunden ist. Und wohin er soll, weiß er nicht mehr. "Es war irgendein Zentrum. Oder irgendein Institut. Irgendein Irgendwas. Irgendein Irgendwas für das Irgendwas von Irgendwas. […] Er wusste genau, wie der Ort hieß, oder hatte es gewusst, bis diese Chose hier angefangen hatte."

An „dieser Chose“ schuld ist Oliver Fox, „ein zerknitterter junger Mann mit zerzaustem, ungewöhnlich blassblondem Haar“, der nach Skios geflogen ist, um mit einer Einmalbekanntschaft eine Woche in einer gemieteten Villa zu verbringen. Spontan entscheidet er sich gegen die Aussicht auf ein frivoles Miteinander, greift zu einem falschen Koffer und im Foyer, in einer Mischung aus dreister Absicht auf ein paar kostenlose Hotelübernachtungen und dem Jagdinstikt des Casanovas, charmant lächelnd auf eine junge, äußerst attraktive Fahrerin zurück, um sich von dieser ins Hotel fahren zu lassen. Das Setting für Frayns die Identitäten durcheinanderwirbelnde Farce Willkommen auf Skios (Hanser Verlag 2012, 285 Seiten, 17,90 Euro) ist gesetzt.

In der Manier des offenherzigen Filous wickelt Oliver in der Rolle des renommierten Wissenschaftlers nicht nur Nikki, die bildschöne Assistentin von Mrs. Fred Toppler, um den Finger, sondern auch sämtliche der geladenen Gäste inklusive des Stiftungspersonals. Wenn ihm interessierte Gäste der Stiftung konkrete Fragen zum Thema stellen, dann überspielt er seine Sprachlosigkeit klug mit Aussagen wir „Ich denke darüber nach, wie ich es auf eine nichttechnische Art erklären kann, so dass es alle verstehen. Ich eingeschlossen.“ Dieser kleine Nachsatz macht deutlich, dass er niemanden wirklich betrügen zu wollen scheint. Aber das einmal begonnene Spiel will er – zumal es alle Beteiligten aus verschiedenen halbseidenen Gründen mitspielen – aufgrund der damit verbundenen Annehmlichkeiten nicht abbrechen. Brenzlig wird es erst, als ein gewisser Wellesley Luft auftaucht, ein alter Freund von Dr. Norman Wilfred.

Dieser lernt unterdessen die Vorzüge eines Lebens in der Anonymität kennen, ganz davon abgesehen, dass er Georgia, mit der Oliver ursprünglich ein paar verheißungsvolle Tage unter der gleißenden ägäischen Sonne verbringen wollte und in deren Wochenendhaus er inzwischen niedergelassen hat, nach einigen Anlaufproblemen durchaus reizend findet. Für Unfrieden sorgt allein Annuka Vos, die Freundin von Oliver, die nach Griechenland kommt, weil ihr der von ihr geliehene und am Flughafen zurückgebliebene Koffer nachgeschickt wurde. Das geplante tête à tête ihres Freundes amüsiert sie natürlich keineswegs.

Leser, die durchstrukturierte und stets logische Geschichten mögen, werden Frayns Roman schnell weglegen, denn es sind nicht wenige Unwahrscheinlichkeiten, die sich hier aneinanderreihen. Wer sich allerdings erst einmal darauf einlässt, dass die erste Täuschung weitere nach sich ziehen muss, der wird bei diesem ver-Bluff-enden Roman von einem Vergnügen zum nächsten gelangen. In der Entblätterung menschlicher Schwächen und Geneigtheiten führt Frayn vor, wie weit man mit Posieren und Imitieren, Krakeelen und Polemisieren, Verklausulieren und Paraphrasieren, Vorführen und Aufführen in der Welt der vorgeblich Interessierten kommen kann. Die Intrigen und Spielereien in Politik und Wirtschaft hatte Frayn bereits in seinem Willy-Brandt-Stück Demokratie (Wallstein-Verlag 2004, 120 Seiten, 14,- Euro) vorgeführt. In seiner Verwechslungskomödie Willkommen auf Skios treibt er dies ironisch auf die Spitze und bereitet seinen Lesern ein vergnügliches Schauspiel.

Lesen Sie hier Teil 1 unserer Literaturempfehlungen zum Jahresausklang.