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Umzingelt von Wertepredigern – Der Pluralismus der Werte

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Mittwoch, 14. September 2016

Die Rede von Werten ist in diesen Monaten allgegenwärtig. Angesichts der Terrorattacken islamistischer Organisationen oder Einzeltäter und der verstärkten Flucht- und Migrationsbewegungen nach Europa wird in der deutschen Öffentlichkeit inflationär eine „westliche“ oder „europäische Wertegemeinschaft“ beschworen. Das Engagement für ein gemeinsames Fundament geht quer durch die politischen Lager, von der Bundeskanzlerin Merkel bis zum linken Philosophen Slavoj Zizek, von ihrem „Europa der Werte“ bis zu seinem „Herzstück Europas“, den Werten „Universalismus, Menschenrechte, Solidarität, Aufklärung“ (S. 153). Und nicht zuletzt auch in humanistischen Kreisen ist der Verweis auf die eigenen Werte populär.[1]

Cover

Diese allgemeine Selbstverständlichkeit des Redens über Werte ist ein Ausgangsbefund des hier zu besprechenden Buches von Andreas Urs Sommer, einem 1972 geborenen und an der Universität Freiburg im Breisgau lehrenden Philosophen. Mindestens zweierlei dürften die Leser und Leserinnen von einem solchen überaus willkommenen Buch erwarten: Zum einen die genaue begriffliche Aufklärung über das, worüber da eigentlich permanent geredet wird; zum zweiten, ob die Bezugnahme auf Werte einen positiven Sinn – und wenn ja, welchen – für die drängenden Probleme der Gegenwart hat. 

Der Autor wendet die aristotelischen Fragekategorien auf seinen Gegenstand an und gliedert den Text thematisch dementsprechend in die Kapitel: Was ist ein Wert? Wie viele Werte gibt es? Wie ist ein Wert beschaffen? Worauf beziehen sich Werte? Wo und wann sind Werte im Gebrauch? In welcher Position ist ein Wert? Was haben Werte? Was tun sie? Was erleiden Werte? Hinzu kommen die zwei Exkurse „Werte und Menschenrechte“ und „Werte, tagespolitisch“ sowie das Schlusskapitel „Warum Werte?“.

Die Animalität des Bewertens

In den erhellenden begrifflichen Analysen kehrt vor allem eine zentrale Fragestellung immer wieder: Gibt es Werte außerhalb der Wertzuschreibungen von Menschen oder nur in diesen Zuschreibungen? Gibt es „objektive“ Werte oder „nur“ subjektive Bewertungen? Der Titel des Buches deutet schon an, dass Sommer starke Zweifel an der „objektivistischen“ Position des sogenannten Wertrealismus hegt. Methodisch macht er sie jedoch so stark wie möglich, die Figur des „gestandenen Wertontologen“ dient ihm als argumentativer Sparringspartner (S. 29).

Die Leserin erfährt eine Menge über die Geschichtlichkeit von Werten: „Diese Selbstverständlichkeit, das Eigene und Relevante über Werte zu bestimmen, überrascht historisch distanzierte Betrachter, denn tatsächlich hat man erst im 19. Jahrhundert angefangen, <Werte> zu dem zu machen, als was sie heute gelten. Davor hatte man zwar dem Guten, Schönen und Wahren gehuldigt, aber nicht <Werten> als exklusiven und universalen Referenzgrößen des gesellschaftlichen und persönlichen Selbstverständnisses.“ (S. 10/11) So ist der Gedanke, es gäbe Werte an sich, d.h. unabhängig davon, ob jemand etwas bewertet, historisch eher jung. Nach Sommer griffen die Philosophen den Begriff im 18. und 19. Jh. auf, als er in der Ökonomie zunehmend an Bedeutung verlor. Als Grund für dieses Aufgreifen gibt er eine allgemeine moralische Verunsicherung an: Werte versprachen, die Rechtfertigungsprobleme nichtreligiöser Moral zu lösen (41) und eine „säkulare Ethik“ zu stützen (38). Nach dem schmerzhaften Verzicht auf das „unbedingte moralische Gute und auf das religiös Heilige“ sei eine „Als-ob-Substantialität“ von Werten zur „letzten metaphysischen Rückversicherung der Moderne“ geworden (45). Doch zeige gerade die Geschichte die Fragilität und Veränderbarkeit solcher Werte. 

Sehr pointiert sind Sommers Ausführungen über das Bewerten als eines unausweichlichen biologischen und kulturellen Mechanismus. „Kurzum: Bewerten ist ein Tun, ohne dass animalisches (einschließlich menschliches) Leben nicht auskommt. Es strukturiert die Wirklichkeit des jeweils Wertenden, ordnet und teilt sie vergleichend ein nach Gesichtspunkten der Erstrebenswürdigkeit: Hungrige ziehen die Nahrungsaufnahme dem Nahrungsverzicht vor, Satte umgekehrt. Bewerten setzt voraus, dass es jemanden gibt, der bewertet – ganz egal, ob es sich bei diesem <Jemand> um ein menschliches oder tierisches Individuum, eine Menschengruppe oder eine ganze Tierart handelt.“ (S. 14/15)

Die Pointe des Ausgangs vom Bewerten in einem solch elementaren Sinn, das keine höhere kognitive Tätigkeit voraussetzt, liegt in der Schlussfolgerung eines spezifischen Begriffs von Reflektion. Eine besondere Qualität menschlichen Tuns liegt für Sommer gerade in der Distanznahme vom ständigen eigenen Bewerten. Reflektion ist zunächst Wertenthaltsamkeit. „Bewerten steht nicht für ein erhöhtes Maß, sondern oft für einen Mangel an Reflexion.“ (S. 24) Aufklärung heißt für Sommer, die automatischen Wertungsimpulse einzudämmen, sich frei zu machen vom bloßen Involviert-sein und stattdessen das eigene Bewerten zu reflektieren (S. 27). Dies sollte man als Leser nicht in einem schnellen animalischen Bewertungsimpuls als Verzicht auf Bewertungen deuten: Es ist eher als temporäre und partielle Wertungsabstinenz zu verstehen, die in ein reflektiertes Neubewerten zweiter Stufe münden kann. 

Dass das Bewerten eine animalische Grundstruktur ist, beweist aber eben nicht die Existenz oder Geltung von „Werten“ (15). Werte „sind nicht die Prämissen, sondern die Resultate des Bewertens“ (16), sie sind menschliche Zuschreibungen von Wert. Die „Wertontologen“ nähmen dagegen noch eine weitere Wertbegrifflichkeit in Anspruch: Werte als „Strukturierungsprinzip von Moral überhaupt“ (17). Sie negierten zwar nicht, dass Werte subjektiv und gesellschaftlich unterschiedlich zugeschrieben werden, was im Übrigen auch nicht die Nicht-Existenz von objektiven Werten beweisen würde, sie gingen einfach davon aus, dass es auch Werte gäbe, die aller menschlichen Zuschreibung vorausgehen.

Die unerquickliche Alternative von Wertetyrannei und Werteverfall

Ein weiterer Nutzen des Buches liegt in seiner kritischen Analyse des herrschenden Wertediskurses. Sommer verweist zu Recht darauf, dass die Rede von Werten eine Einheitlichkeit vortäuscht, wo es doch stattdessen einen Streit um verschiedene Werte, um ihre Gehalte und ihre Hierarchie gibt bzw. geben sollte: Merkel und Zizek dürften unter Freiheit und Gleichheit weder genau das gleiche verstehen noch die gleichen Prioritäten setzen. Sommer zeigt auch, wie die Debatte um Werte politisch instrumentalisiert wird, um z. B. einen Wert wie Sicherheit und entsprechende Maßnahmen zu legitimieren; oder wie „Werte“ rhetorisch eingesetzt werden, weil sie moralische Überlegenheit suggerieren. Er erinnert daran, dass viele „Westler“ hier die „westlichen“ Werte durchaus ablehnen (AFD, Pegida usw.) und kritisiert die konservative Beschwörung von Werten zum Zwecke der Beibehaltung des Althergebrachten. Sommer sieht konstruktiv das potentiell Positive an einem Wertediskurs gerade in der Möglichkeit diskursiver Veränderungsprozesse und gesellschaftlicher Weiterentwicklung.

Verzichtbar ist dabei der gelegentlich durchscheinende, manchmal überheblich anmutende Gestus, mit dem der philosophische Autor der politischen und medialen Welt mangelnde intellektuelle Kompetenzen attestiert (S. 158) und sich selbst an seiner Begriffssophistik erfreut (S. 156f).

Etwas enttäuschend ist das Buch, was die eigenen Antworten des Autors auf aktuelle Fragen anbelangt. So wertvoll der Hinweis, dass „Europa“ eher als das Ringen unterschiedlicher normativer Projekte und damit Werte zu verstehen ist und weniger als ein festes Substrat an ebensolchen, so richtig und wichtig die erneute Mahnung, angesichts von Zuzug auch die eignen Perspektive neu zu justieren statt nur bloße Anpassung zu fordern, so wenig bietet dies doch Antworten auf mögliche Probleme und Bedenken in einer Einwanderungsgesellschaft. Maxim Biller hat es zuletzt in gewohnt zugespitzter Form auf den Punkt gebracht: Was bedeutet es für eine offene Gesellschaft, wenn Menschen einwandern, die allen Ernstes glauben, dass Juden kleine Kinder verspeisen? Etwas weniger drastisch: Was passiert, wenn Menschen einwandern, die stark religiös geprägt und nicht unbedingt an Dialog und Auseinandersetzung interessiert sind, die womöglich ihre spezifischen Vorstellungen von Gesetz, Ehre, Geschlecht und Sexualität unverändert bewahren oder sogar durchsetzen wollen?  

Soll ich angesichts der Vorgänge in der Kölner Silvesternacht 2015/2016 schlichtweg meine eigene Perspektive neu justieren und darüber debattieren, ob man Frauen nicht doch sexuell nötigen und vergewaltigen darf? Reicht es aus, was Sommer dagegen hält? Wir dürfen – so der Autor – verlangen, dass Einwanderer unsere „freiheitlich-demokratischen Werte“ zu „Werten für sich machen“ und sich in die „Perspektive ihrer Gastgeber partiell hineinversetzen und ihre angestammten Perspektiven damit abgleichen“ (S. 172). Der angeführte Grund für diese Forderung überzeugt durch seinen Pragmatismus: Wir dürfen dies verlangen, nicht etwa, weil wir uns im Besitz universell gültiger Werte wähnten, sondern weil die Einwanderer mit uns zusammenleben wollen und dies für ein friedliches Zusammenleben notwendig ist (S. 172). An anderer Stelle wiederum, wo der Autor für eine gewisse „Portion Indifferenz“ plädiert („vieles einfach geschehen lassen und sich der Wertung enthalten“, S. 162), wünscht man sich als Leser eine Unterscheidung, wann und warum Indifferenz geboten ist und wann und warum nicht.[2] Hier scheint auch ein Missverständnis von Rortys liberaler Ironikerin vorzuliegen, für die das Bemühen um ein Weniger an Leid und Demütigung doch konstitutiv ist.[3]   

Werte als nützliche Fiktionen

Bei aller Kritik an der begrifflichen Unschärfe des Wertbegriffs und den Vereinfachungen im herrschenden Wertediskurs wendet sich Sommer doch keineswegs prinzipiell gegen Werte sondern gegen ein bestimmtes Verständnis von Werten: gegen einen festgelegten Kanon und eine festgelegte Hierarchie, gegen ungeschichtliche, absolute und religiöse Festlegungen. Er plädiert für einen „Werterelativismus“ im besten Sinne, der nicht mit einem Nihilismus zu verwechseln ist: Das eigene Leben nach eigenen Werten ausrichten zu dürfen. Wenn man so will: Eigensinn.

Die zentrale These des Bandes lautet: Werte sind Fiktionen, aber nützliche. Mit dem ersten Teil des Satzes ist gemeint, dass Werte anders existieren als z.B. Bücher oder Flugzeuge. Sie entwachsen dem menschlichen Denken und Sprechen und manifestieren sich in Einstellungen, Handlungen und Institutionen. Dass sie „fiktiv“ sind, heißt hier nicht, sie hätten keine Gültigkeit. „Werte sind, insofern sie realisiert werden - insofern Menschen ihnen denkend, redend und handelnd Wirklichkeit verleihen.“ (S.171) Sommer scheint hier dem sogenannten „neuen Realismus“[4] anzuhängen: Er schreibt Gedanken und damit auch Werten durchaus eine spezifische Wirklichkeit zu: „Auch wenn Werte Fiktionen sind, schließt das Existenz nicht aus.“ ( S. 29).

Beredt zeigt Sommer die Nützlichkeit von Werten auf. Sie seien flexibler als Tugenden, als das Gute, als Prinzipien oder Pflichten. Der Weg von einer Welt der Tugenden und des binären Gut-Böse-Codes zu einer Welt der Werte sei ein „gewaltiger moralevolutionärer Schritt“ gewesen (S. 170). In Analogie zum Geld ermöglichen sie Austausch, Vergleich, Kommunikation, Individualität und vor allem Bewegung und Veränderung. Der Autor begrüßt die Entwurzelung des Menschen durch die Vielfalt der Werte, sie erlaubt es ihm, sich von ihnen zu befreien und eigene zu begründen. „Werte bedeuten eine Vervielfältigung möglicher und aufeinander nicht reduzierbarer Lebensentwürfe.“ (164)

Der den Werten immanente Pluralismus löst in modernen Gesellschaften die Absolutheit der traditionellen Religionen und des einheitlichen Guten ab. „Wir brauchen Werte gerade, weil moderne Gesellschaften im Unterschied zu früheren Gesellschaften (namentlich den christlichen) auf letzte Wahrheiten verzichtet haben.“ (S. 173) Sommer schlägt ein Hausrezept vor, damit dieser Pluralismus erhalten und verschiedene Werte (z.B. Freiheit und Gleichheit) miteinander im Gleichgewicht bleiben können: „Räume niemals einem einzigen Wert Souveränität ein!“ (169)

Zwar versprächen Werte uns stets auch von allen geteilte – allgemein menschliche – Werte, doch der Autor hält dieses Versprechen mit Blick auf die Empirie für illusionär (S. 169). Wir glaubten an die Existenz von Werten, obgleich wir wissen, dass wir sie erfunden haben. Es sind sogenannte „Als-ob-Substanzen“: „Werte als Als-ob-Substanzen geben modernen Gesellschaften Sinn. Wir brauchen sie nicht, weil wir ohne sie orientierungslos wären, sondern weil sie kommunikative Netze spannen, mit denen man unterschiedlichste Wirklichkeiten einfangen kann.“ (169) Dabei sei gerade die Unschärfe des Wertbegriffs, die gewisse Unbestimmtheit von Werten, ja mithin sogar ihre Schwammigkeit ihr evolutionärer Vorteil, der erst Auseinandersetzung und Veränderung sowie Widerstand gegen unbeugsame Wahrheitsansprüche ermögliche.

Diese unterschiedlichen Aspekte einer Nützlichkeit von Werten sind auch die Antwort auf die eingangs des Buches formulierte Meta-Frage, „was es bedeutet und verrät, dass eine Gesellschaft sich über Werte definieren zu müssen glaubt“ (11): Es geht in ihr eigentlich nicht darum, ein statisches Wertekorsett vor sich herzutragen, sondern um einen lebendigen politischen wie privaten Austrag menschlicher Bewertungen. Wenn es also aktuell eine „Wertegemeinschaft“ zu verteidigen gilt, so wäre zu schlussfolgern, dann wäre dies weniger eine Gemeinschaft mit festgelegten Werten als vielmehr eine, die beständig um gemeinsame normative Festlegungen ringt.

Humanistische Werte?

Auch Humanistinnen und Humanisten, in deren Weltanschauung Werte und Werteerziehung eine wichtige Rolle spielen, müssen ihr Verständnis von Werten weiter klären. Es reicht sicherlich nicht aus, den Religiösen einfach entgegenzuhalten, man hätte eben auch welche. Vieles ist ungeklärt. Sind Humanistinnen Wertrealisten? Wohl eher nicht, vermutet der Rezensent, obwohl doch jüngste theoretische Versuche von prominenter Seite wieder einen „ethischen Objektivismus“ ins Spiel bringen.[5] Und: Können Werte überhaupt handlungsleitend sein? Auch der naturalistischen Herausforderung, die eine Kausalität des Mentalen grundsätzlich in Frage stellt, ist noch zu begegnen. Und: Besteht ein genuin humanistischer Standpunkt vielleicht sogar darin, dem Diskurs um Werte mit erhöhter Skepsis zu begegnen? Mit einer gewissen ethischen Zurückhaltung, wenn es darum geht, was wertvoll ist und für alle Mitglieder einer Gemeinschaft verpflichtend sein soll? Und: In welcher Hinsicht werden überhaupt Werte für ein gelingendes Zusammenleben benötigt? Reicht nicht die soziale Integration durch Arbeit, Wohnung, Sprache und Beziehungen? Reicht als Wert vielleicht schlicht die Akzeptanz der demokratisch verfassten Rechtsordnung? Eine teilweise Einschränkung der Freiheit des Tragens von Burka oder Nikap in spezifischen öffentlichen Räumen wäre einfach deshalb legitim und zu akzeptieren, weil der demokratische Souverän dies in Einklang mit dem Grundgesetzt beschließt.

Das vorliegende Buch von Anders Urs Sommer ist zweifellos eine hervorragende Möglichkeit, sich mit dem Thema der Werte in philosophischer wie tagespolitischer Hinsicht auseinanderzusetzen, sei es nun in humanistischer Perspektive oder aus anderen Gründen.

Einzelnachweise

[1] Vgl. Der Humanismus und die Werte, diesseits.de, zuletzt abgerufen am 17.8.2016.

[2] Vgl. hierzu auch Arnd Richter: Die Angst der Linken vor der Kultur, humanismus aktuell, zuletzt abgerufen am 17.8.2016.

[3] Richard Rorty: Kontingenz, Ironie und Solidarität, Frankfurt am Main 1989.

[4] Markus Gabriel: Warum es die Welt nicht gibt, Berlin 2015.

[5] Vgl. Julian Nida-Rümelin: Humanistische Reflexionen, Berlin 2016. Allerdings ist hier die Rede von einem gemäßigten ethischen Objektivismus, der ohne einen metaphysischen Werte-Realismus auszukommen hofft.  Eine Rezension dieses Buches erscheint demnächst in humanismus aktuell.

Image of Werte: Warum man sie braucht, obwohl es sie nicht gibt

Andreas Urs Sommer: Werte: Warum man sie braucht, obwohl es sie nicht gibt. J.B. Metzler 2016, Gebundene Ausgabe, 188 Seiten