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Panorama

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Thomas Ebersberg, ein ehemaliger Jesuit, analysiert in einem schmalen Band die wesentlichen Mythen des Christentums und nennt einige der Gründe für die abnehmende Attraktivität dieser Religion.
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Der 1930 in Syrien geborene und seit 1985 in Paris lebende Dichter, der unter dem Künstlername Adonis bekannt ist, zählt zu den wenigen Religionskritikern mit einem islamischen Hintergrund. In einem Gespräch mit der in Paris lehrenden Psychoanalytikerin Houria Abdelouahed gehen beide nicht nur dem Verhältnis zwischen Gewalt und Islam nach, sondern auch der Unterdrückung der Frau im Islam.
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Der Journalist Gideon Böss (u.a. „Cicero“, „Focus“, „Welt“) erzählt in dem Buch „Deutschland, deine Götter“ von seinen Begegnungen mit 26 in Deutschland aktiven Religionen – kleinen und großen, obskuren und überzeugenderen.
Foto: © privat
Melanie Sellmeier: Die Mutter dreier Kinder im baden-württembergischen Esslingen hat seit der Einschulung ihrer ältesten Tochter im vergangenen September festgestellt, dass es mit der weltanschaulichen Neutralität in ihrem Bundesland leider längst nicht überall zum Besten steht. Erst lud die Schule alle Familien ein zum Gottesdienst, doch für einige Worte von einem Vertreter konfessionsfreier Familien gab es dort trotz Anfrage keinen Platz. Und auch eine Alternative zum Religionsunterricht sucht sie bislang vergebens.
Foto: © A. Platzek
Berührende, persönliche und Mut machende Geschichten aus dem Kinderhospiz Berliner Herz erzählt das Buch von Anne Edler-Scherpe, Tochter der Hospiz-Gründerin Christiane Edler.
Foto: © dpa - Fotoreport

Es hat lange gedauert, aber in den letzten Jahren haben fast alle Institutionen in der Bundesrepublik damit begonnen, ihre NS-Geschichte aufzuarbeiten. Von Seiten der beiden christlichen Konfessionen steht eine solche umfassende Aufarbeitung noch aus.

Fake News leichtgemacht: „Knuttrails“ über der Urania in Berlin. Foto: © Gesine Born
Um essentielle gesellschaftliche Themen wie Klimawandel, Energiepolitik und Medizin scharen sich zahlreiche Fehlvorstellungen, Verschwörungstheorien und ideologische Einschätzungen. Wie eine evidenzbasierte Kommunikation trotzdem funktionieren kann, wurde vom 30. April bis zum 1. Mai 2017 in der Berliner Urania diskutiert.
Skepkon 2017
In Berlin fand anlässlich des 30. Geburtstags der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) am 29. April 2017 mit dem „Skeptical“ ein skeptisches Wissenschafts-Festival statt, das seinem Namen alle Ehre machte. Über 450 Interessierte strömten unter dem Motto „Fakten sind sexy!“ in die Berliner Urania. Neben hochkaratigen Gästen, die für kritisches Denken warben, konnte sich das Publikum außerdem über musikalische Einlagen und eine Live-Kochshow freuen.
Foto: privat
Als bekennender Nichtreligiöser sei man immer noch schnell sozial isoliert, meint Wilfried Stascheit, der gemeinsam mit seiner Frau den Verlag TibiaPress führt. Mit dem dort erschienenen Sachcomic „Goodbye Gott? Wissenschaft contra Religion“ soll die Tür zu dem Thema für Menschen geöffnet werden, die in der Literatur illustrierte Auseinandersetzungen bevorzugen.
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Mit dem jüngst erschienenen Buch „Der Glaubenswahn – Von den Anfängen des religiösen Extremismus im Alten Testament“ setzt Heinz-Werner Kubitza seine kritische Analyse der christlichen Religion in gelungener Weise fort.
Martin Moder. Foto: Markus Neubauer
Blutsaugende Cyborgs, erkenntnisreiche Fruchtfliegen und hilfreiche Kuscheltipps – das ungewöhnliche Sachbuch „Treffen sich zwei Moleküle im Labor“ des Wiener Molekularbiologen Martin Moder bietet ein Feuerwerk der wissenschaftlichen Kuriositäten. Neben den neusten biologischen Erkenntnissen, die alle Bereiche des Lebens berühren, finden sich im ersten Werk Moders außerdem praktische Alltagstipps.
Foto: A. Platzek
Eine kurze Reflexion von Frieder Otto Wolf zum Höhepunkt der Zeit der Lichterfeste, nach dem mörderischen Anschlag in Berlin.
Cover: JMB Verlag
Vorwort zur deutschen Ausgabe von H.P. Lovecrafts „Against Religion“, die im Dezember 2016 erscheint.
Bild: Pete Stary
Humanisten antworten auf die „Bierdeckel-Aktion“ der Evangelischen Kirche.
Foto: privat
Valentin Abgottspon, Vizepräsident der Freidenker-Vereinigung der Schweiz (FVS), die die traditionsreichste säkular-humanistische Organisation in der Schweiz ist und heute rund 2.000 Mitglieder zählt.
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Soziale Gerechtigkeit für das schaffende Volk hatte sich Ida Altmann auf die Fahnen geschrieben. Zwei neue Publikationen stellen diese für die humanistische Bewegung ebenso wie für die Arbeiter-Bewegung prägende Persönlichkeit in den Mittelpunkt.
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Die Rede von Werten ist in diesen Monaten allgegenwärtig. Angesichts der Terrorattacken islamistischer Organisationen oder Einzeltäter und der verstärkten Flucht- und Migrationsbewegungen nach Europa wird in der deutschen Öffentlichkeit inflationär eine „westliche“ oder „europäische Wertegemeinschaft“ beschworen.

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Beschämung als legitimes Mittel politischer Intervention? Ein auf den ersten Blick befremdliches und aus humanistischer Sicht fragwürdiges Unterfangen, ein so unangenehmes, demütigendes Gefühl wie Scham im 21. Jahrhundert rehabilitieren und wieder salonfähig machen zu wollen. Hatten wir das nicht hinter uns und aus gutem Grund?
Foto: © picture alliance / abaca
Es ist eine sensationelle Kurskorrektur des Dalai Lama: Er plädiert für eine „säkulare Ethik“.