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Panorama

Skepkon 2017
In Berlin fand anlässlich des 30. Geburtstags der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) am 29. April 2017 mit dem „Skeptical“ ein skeptisches Wissenschafts-Festival statt, das seinem Namen alle Ehre machte. Über 450 Interessierte strömten unter dem Motto „Fakten sind sexy!“ in die Berliner Urania. Neben hochkaratigen Gästen, die für kritisches Denken warben, konnte sich das Publikum außerdem über musikalische Einlagen und eine Live-Kochshow freuen.
Foto: privat
Als bekennender Nichtreligiöser sei man immer noch schnell sozial isoliert, meint Wilfried Stascheit, der gemeinsam mit seiner Frau den Verlag TibiaPress führt. Mit dem dort erschienenen Sachcomic „Goodbye Gott? Wissenschaft contra Religion“ soll die Tür zu dem Thema für Menschen geöffnet werden, die in der Literatur illustrierte Auseinandersetzungen bevorzugen.
Cover
Mit dem jüngst erschienenen Buch „Der Glaubenswahn – Von den Anfängen des religiösen Extremismus im Alten Testament“ setzt Heinz-Werner Kubitza seine kritische Analyse der christlichen Religion in gelungener Weise fort.
Martin Moder. Foto: Markus Neubauer
Blutsaugende Cyborgs, erkenntnisreiche Fruchtfliegen und hilfreiche Kuscheltipps – das ungewöhnliche Sachbuch „Treffen sich zwei Moleküle im Labor“ des Wiener Molekularbiologen Martin Moder bietet ein Feuerwerk der wissenschaftlichen Kuriositäten. Neben den neusten biologischen Erkenntnissen, die alle Bereiche des Lebens berühren, finden sich im ersten Werk Moders außerdem praktische Alltagstipps.
Foto: A. Platzek
Eine kurze Reflexion von Frieder Otto Wolf zum Höhepunkt der Zeit der Lichterfeste, nach dem mörderischen Anschlag in Berlin.
Cover: JMB Verlag
Vorwort zur deutschen Ausgabe von H.P. Lovecrafts „Against Religion“, die im Dezember 2016 erscheint.
Bild: Pete Stary
Humanisten antworten auf die „Bierdeckel-Aktion“ der Evangelischen Kirche.
Foto: privat
Valentin Abgottspon, Vizepräsident der Freidenker-Vereinigung der Schweiz (FVS), die die traditionsreichste säkular-humanistische Organisation in der Schweiz ist und heute rund 2.000 Mitglieder zählt.
Foto: privat
Soziale Gerechtigkeit für das schaffende Volk hatte sich Ida Altmann auf die Fahnen geschrieben. Zwei neue Publikationen stellen diese für die humanistische Bewegung ebenso wie für die Arbeiter-Bewegung prägende Persönlichkeit in den Mittelpunkt.
Cover

Die Rede von Werten ist in diesen Monaten allgegenwärtig. Angesichts der Terrorattacken islamistischer Organisationen oder Einzeltäter und der verstärkten Flucht- und Migrationsbewegungen nach Europa wird in der deutschen Öffentlichkeit inflationär eine „westliche“ oder „europäische Wertegemeinschaft“ beschworen.

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Beschämung als legitimes Mittel politischer Intervention? Ein auf den ersten Blick befremdliches und aus humanistischer Sicht fragwürdiges Unterfangen, ein so unangenehmes, demütigendes Gefühl wie Scham im 21. Jahrhundert rehabilitieren und wieder salonfähig machen zu wollen. Hatten wir das nicht hinter uns und aus gutem Grund?
Foto: © picture alliance / abaca
Es ist eine sensationelle Kurskorrektur des Dalai Lama: Er plädiert für eine „säkulare Ethik“.
Bild: Tolokonov / Shutterstock.com
Die Tagung „Evolution und Bildung“ lockte am ersten Juli-Wochenende viele Lehrkräfte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Evolutions-Interessierte nach Gießen. Das Institut für Biologiedidaktik der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen hatte in Kooperation mit der AG EvoBio dazu eingeladen, gemeinsam über den Stellenwert des Themas Evolution in Bildungsbereichen zu diskutieren.
Nr. 115, 2/2016
Wie dringend auch in Bayern eine Debatte über ein zeitgemäßes Verhältnis von Staat, Religionen und Weltanschauungsgemeinschaften gebraucht wird, zeigten der große Andrang und die intensive Diskussion auf der religionspolitischen Veranstaltung von Ulrike Gote, Landtagsvizepräsidentin und religionspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion dort. Von Florian Hiermeier.
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Der zweite Themenblock der SkepKon vom 5. bis 7. Mai 2016 in Hamburg wurde von vielen nur scheinbar nicht sehr alltagsnahen Themen beherrscht: unheilbare Mimikfalten, provokative Gender-Thesen und Schulen auf Abwegen.
Foto: André Sebastiani
Wo trafen sich Ex-Homöopathinnen, Genmais-Fans und Impfbefürworter, um über Sinn und Unsinn der Gender Studies zu debattieren? Natürlich auf der diesjährigen SkepKon in Hamburg. Die Konferenz der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften lockte wieder ein diskussionsfreudiges Publikum an.
Cover: Tectum Verlag
Während der neue Papst in den Medien begeistert gefeiert wird, findet der aus der katholischen Kirche ausgetretene Theologieprofessor Hubertus Mynarek in seiner Biografie wenig Gutes.
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Der Philosoph Ralf Schöppner über das aktuelle Buch des Soziologen und islamischen Religionspädagogen Mouhanad Khorchide.
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Der Humanismus wird gekapert: Nicht nur die von Papst Franziskus besuchte Studientagung der italienischen Kirche im November 2015 in Florenz stand unter dem Motto „In Jesus ein neuer Humanismus“[1], auch der islamische Religionspädagoge Mouhanad Khorchide hat jüngst ein viel diskutiertes und hier zu besprechendes Buch veröffentlicht, das für einen humanistisch inspirierten Islam wirbt, Untertitel: Mit dem Islam zu einem neuen Humanismus.

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Mit ihrem Buch „Euphorie und Wehmut. Die Türkei auf der Suche nach sich selbst“ bringt die Journalistin Ece Temelkuran die Leser in das Innere einer zerbrochenen Nation.