Direkt zum Inhalt

Nachrichten

Nach dem letzten G7-Gipfel will eine Initiative des Forums Ziviler Friedensdienst die Außenpolitik noch zu einem zentralen Wahlkampfthema machen. Ein vor kurzem veröffentlichter Aufruf für eine „Politik der Vernunft“ fordert die Stärkung von ziviler Friedensförderung. Unter den Erstunterzeichnern ist auch der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Frieder Otto Wolf.
Foto: © picture alliance / AP Photo
Mit einer sozialdemokratischen Regierung soll sich nach der Bundestagswahl 2017 wenig im Verhältnis zwischen Staat, Religionen und Konfessionsfreien ändern. Das zeigt der vorgelegte Programmentwurf. Anscheinend will die nach Mitgliederzahlen größte deutsche Partei wichtige Veränderungen in der weltanschaulichen Landschaft am liebsten verschlafen.
Cover
Attac und Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg veröffentlichen neues Unterrichtsmaterial für Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis sechs.
Foto: © sipgus / Fotolia.com
Vom 13. bis 15. Oktober 2017 lädt zum 20. Mal das populärwissenschaftliche Symposium des turmdersinne nach Fürth ein. Namhafte Experten werden mit dem Publikum die Frage diskutieren, wie das Internet und intelligente Technologien unsere Kommunikation, unser Sozialleben und nicht zuletzt unser Bild von uns selbst verändern.
Foto: © dpa
Religiös bzw. weltanschaulich oder politisch geprägte Symbole und Kleidungsstücke sollen im Zusammenhang mit der Ausübung von richterlichen oder staatsanwaltlichen Tätigkeiten nicht zulässig sein. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den gestern das baden-württembergische Kabinett beschlossen hat. Die Humanisten zeigen dazu gemischte Gefühle.
Flyer
Zwischen dem 25. bis 28. Mai 2017 lädt eine wissenschaftliche Tagung der Freien Akademie nach Schloss Schney im oberfränkischen Lichtenfels zur Diskussion mit Expertinnen und Experten aus den Kognitionswissenschaften, den Bildwissenschaften, der Philosophie und der Ökonomie ein.
Cover
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Deutschlands empfiehlt eine umfassende Ausweitung der schulischen Vermittlung des Wissens über die Evolution und der Vertiefung des Verständnisses dafür. Bereits in zehn Jahren könnten wichtige Verbesserungen bundesweit umgesetzt sein, heißt es in einer vor kurzem veröffentlichten Stellungnahme.
Illu: GWUP
Am letzten Samstag im April lädt das Wissenschaftsevent „Skeptical“ in die Urania Berlin ein. Promis wie Mark Benecke, Rayk Anders, Tommy Krappweis und die Science Busters wollen dabei für Vernunft und kritisches Denken werben.
Im Rahmen des Evangelischen Kirchentags vom 24. bis 28. Mai 2017 werden auch Vertreterinnen und Vertreter humanistischer Positionen bei aktuellen Streitthemen zu Wort kommen. Eine begleitende Karikaturenausstellung im Roten Rathaus soll sowohl atheistische wie auch religiöse Auffassungen aufs Korn nehmen.
Foto:
Die Humanistische Gemeinschaft Wiesbaden tritt dem Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) bei. Dadurch wird der erst vor sechs Jahren gegründete HVD Hessen zum sechstgrößten Landesverband. In Zukunft soll unter anderem das Angebot von Lebenskunde-Unterricht als humanistischer und nichtreligiöser Alternative zum Religionsunterricht ausgebaut werden.
Finanzpolitischer Sprecher begründet Ablehnung von Linken-Antrag mit unterschiedlichen rechtlichen Bewertungen der Zahlungen. Die sogenannten historischen Staatsleistungen seien keine Entschädigungen für Enteignungen, sondern Unterhaltsleistungen für entgangene Gewinne. 2017 zahlen die Länder rund 524 Millionen Euro an die Kirchen.
Foto: A. Platzek
Tausende Frauen in über einem Dutzend deutscher Städte wollen in der kommenden Woche auf die Straße gehen, um für ihre Rechte und gegen Benachteiligungen zu protestieren. An vielen Orten sind weitere Events geplant, mit denen aktuelle Probleme aus weiblicher Perspektive thematisiert oder das besondere Engagement für Frauenrechte geehrt werden sollen.
tds-Logo
Das Hands-on-Museum turmdersinne begleitet die Internationale Woche des Gehirns wie in den Vorjahren mit einer abwechslungsreichen Veranstaltungsreihe. Den Auftakt macht eine Soiree mit vier Experten am 13. März 2017 im Marmorsaal der Nürnberger Akademie.
Der Religionswissenschaftliche Medien- und Informationsdienst (REMID) zählt Menschen ohne die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft nicht mehr pauschal als „Konfessionslose“. In der aktuellen Statistik wird außerdem zwischen „organisierten Konfessionsfreien“ und Personen, die sich weltanschaulich nicht zuordnen lassen, differenziert.
Foto: HVD-Bayern
Humanistischer Verband Bayern bietet umfangreiche Vorsorgemappe zur Patientenverfügung.
Die alle drei Jahre durchgeführte Vollversammlung der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU) wird 2017 nicht wie geplant in Brasilien stattfinden. Ursache seien vor allem wirtschaftliche Probleme. Ersatzweise treffen sich die Delegierten aus den Ländern Anfang August in London. Für Humanisten in Deutschland gibt es noch eine Alternative.
Die hessische CDU will gemeinsam mit den zwei Großkirchen einen sogenannten Gottesbezug in der Präambel der Landesverfassung verankern. Der Humanistische Verband und die Humanistische Gemeinschaft Hessen wenden sich gegen das Vorhaben. Sie rufen zu einem Bündnis für den Erhalt der Trennung zwischen Staat und Religion auf.
Illustration
Drei von vier Schülern an den Berliner Grundschulen nehmen an einem wertebildenden Unterricht wie Humanistische Lebenskunde oder einem der Religionsunterrichte teil. Lebenskunde besuchen über 2.400 Schüler mehr als vor einem Jahr, hier gab es ein Plus von rund vier Prozent.
Foto: BMJS Brandenburg
Das Land Brandenburg erhöht die Zuschüsse für die bekenntnisorientierte Wertebildung an den Schulen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Montag zwischen dem Bildungsministerium, dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg sowie der Katholischen Kirche und der Evangelischen Kirche unterzeichnet.
Foto: A. Platzek
Zum Internationalen Tag der Menschenrechte haben Konfessionsfreie und Atheisten am Samstag in mehreren deutschen Großstädten mit der Bekanntmachung von 33 Forderungen (Thesen) für die Gleichstellung kirchenferner und nichtreligiöser Menschen in Deutschland begonnen. Zugleich wird zum direkten Dialog zwischen Bürgern und Politik aufgerufen.