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Nachrichten

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Rund ein Fünftel aller Grundschüler in Baden-Württemberg erhält keine angemessene Alternative zum bestehenden konfessionellen Religionsunterricht. Darauf deutet eine aktuelle Stellungnahme des Kultusministeriums hin.
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Ärztinnen und Ärzte sollen über Möglichkeiten zum Abbruch ungewollter Schwangerschaften ohne Strafandrohung informieren dürfen – sagt auch die Berliner Regierungskoalition aus SPD, Linkspartei und Grünen. Der Senat verabschiedete darum heute einen Gesetzentwurf zur Streichung des umstrittenen Paragrafen 219a aus dem Strafgesetzbuch. Im Bundestag gibt es ebenfalls Pläne zu dessen Aufhebung. Aus humanistischer Perspektive genügt das aber nicht.
HumanistenTag 2018
Eintrittskarten für das bundesweit größte humanistische Festival in Nürnberg können ab sofort online bestellt werden. Zentrales Thema des HumanistenTags 2018 ist das 70. Jubiläum der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Wer sein Ticket bald bestellt, spart rund 20 Prozent. Zum Festival lockt u.a. der Kabarettist Vince Ebert.
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Menschen ohne Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft werden voraussichtlich in etwa 20 Jahren die absolute Bevölkerungsmehrheit in der Bundesrepublik stellen. Darauf hat der Vorstand des Humanistischen Verbandes Bayern nach einer neuen US-Studie hingewiesen, die bis 2050 ein Wachstum der muslimischen Minderheit in u.a. Deutschland prognostizierte.
„Religion verbindet – Religion trennt“ ist Thema der diesjährigen religionspolitischen Jahrestagung der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) am 20. November 2017. Neben Repräsentanten von Religionen und Vertretern der Politik wird in diesem Jahr auch eine Stimme aus dem Humanistischen Verband Deutschlands auf dem Podium miteinbezogen.
Der HVD Berlin-Brandenburg wird zum 1. Januar 2018 Körperschaft des öffentlichen Rechts und ist damit auch formal auf Augenhöhe mit den Religionsgemeinschaften.
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Staatliche Bekenntnisschulen müssen keine Schülerinnen und Schüler mit islamischem Bekenntnis aufnehmen, wenn diese die Teilnahme am schulischen Religionsunterricht ablehnen. Dies hat das Bundesverfassungsgericht in einer vor kurzem veröffentlichten Entscheidung bekräftigt. Vertreter des Humanistischen Verbandes in NRW erneuerten ihre Kritik an den Bekenntnisschulen.
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Entchristlichung und Atheismus bilden derzeit die größeren Probleme als eine vermeintliche Islamisierung in Deutschland, meint der Bundestagsabgeordnete Heribert Hirte (CDU). Im Interview mit dem Kölner Domradio plädierte Hirte für den „Kampf“ gegen diejenigen, die an religiös geprägter Sinnstiftung kein Interesse haben.
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Der Kaufvertrag für ein 7000 Quadratmeter großes Grundstück im Garbsener Stadtteil Schloß Ricklingen ist heute durch den Präsidenten des Humanistischen Verbandes Niedersachsen (HVD Niedersachsen) unterzeichnet worden. An dem idyllisch gelegenen Ort soll nun ein neuer Bestattungshain für konfessionsfreie Menschen entstehen.
Nach dem letzten G7-Gipfel will eine Initiative des Forums Ziviler Friedensdienst die Außenpolitik noch zu einem zentralen Wahlkampfthema machen. Ein vor kurzem veröffentlichter Aufruf für eine „Politik der Vernunft“ fordert die Stärkung von ziviler Friedensförderung. Unter den Erstunterzeichnern ist auch der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Frieder Otto Wolf.
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Mit einer sozialdemokratischen Regierung soll sich nach der Bundestagswahl 2017 wenig im Verhältnis zwischen Staat, Religionen und Konfessionsfreien ändern. Das zeigt der vorgelegte Programmentwurf. Anscheinend will die nach Mitgliederzahlen größte deutsche Partei wichtige Veränderungen in der weltanschaulichen Landschaft am liebsten verschlafen.
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Attac und Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg veröffentlichen neues Unterrichtsmaterial für Schülerinnen und Schüler der Klassen eins bis sechs.
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Vom 13. bis 15. Oktober 2017 lädt zum 20. Mal das populärwissenschaftliche Symposium des turmdersinne nach Fürth ein. Namhafte Experten werden mit dem Publikum die Frage diskutieren, wie das Internet und intelligente Technologien unsere Kommunikation, unser Sozialleben und nicht zuletzt unser Bild von uns selbst verändern.
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Religiös bzw. weltanschaulich oder politisch geprägte Symbole und Kleidungsstücke sollen im Zusammenhang mit der Ausübung von richterlichen oder staatsanwaltlichen Tätigkeiten nicht zulässig sein. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den gestern das baden-württembergische Kabinett beschlossen hat. Die Humanisten zeigen dazu gemischte Gefühle.
Flyer
Zwischen dem 25. bis 28. Mai 2017 lädt eine wissenschaftliche Tagung der Freien Akademie nach Schloss Schney im oberfränkischen Lichtenfels zur Diskussion mit Expertinnen und Experten aus den Kognitionswissenschaften, den Bildwissenschaften, der Philosophie und der Ökonomie ein.
Cover
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Deutschlands empfiehlt eine umfassende Ausweitung der schulischen Vermittlung des Wissens über die Evolution und der Vertiefung des Verständnisses dafür. Bereits in zehn Jahren könnten wichtige Verbesserungen bundesweit umgesetzt sein, heißt es in einer vor kurzem veröffentlichten Stellungnahme.
Illu: GWUP
Am letzten Samstag im April lädt das Wissenschaftsevent „Skeptical“ in die Urania Berlin ein. Promis wie Mark Benecke, Rayk Anders, Tommy Krappweis und die Science Busters wollen dabei für Vernunft und kritisches Denken werben.
Im Rahmen des Evangelischen Kirchentags vom 24. bis 28. Mai 2017 werden auch Vertreterinnen und Vertreter humanistischer Positionen bei aktuellen Streitthemen zu Wort kommen. Eine begleitende Karikaturenausstellung im Roten Rathaus soll sowohl atheistische wie auch religiöse Auffassungen aufs Korn nehmen.
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Die Humanistische Gemeinschaft Wiesbaden tritt dem Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) bei. Dadurch wird der erst vor sechs Jahren gegründete HVD Hessen zum sechstgrößten Landesverband. In Zukunft soll unter anderem das Angebot von Lebenskunde-Unterricht als humanistischer und nichtreligiöser Alternative zum Religionsunterricht ausgebaut werden.
Finanzpolitischer Sprecher begründet Ablehnung von Linken-Antrag mit unterschiedlichen rechtlichen Bewertungen der Zahlungen. Die sogenannten historischen Staatsleistungen seien keine Entschädigungen für Enteignungen, sondern Unterhaltsleistungen für entgangene Gewinne. 2017 zahlen die Länder rund 524 Millionen Euro an die Kirchen.