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Forschung fordert zum Umdenken auf

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Die bloße Weitergabe von Erkenntnissen ist nicht genug, um Wissenschaft zu breitestmöglicher Anerkennung und Legitimation in der Gesellschaft zu verhelfen, sagt der Geobiologe und Paläontologe Reinhold Leinfelder. Der Professor an der Freien Universität Berlin wird im Rahmen des ersten „March for Science“ gemeinsam mit vielen anderen Teilnehmern weltweit für das Bewusstsein der Bedeutung von Forschung und Wissenschaft für unsere Zivilisation werben.
Dienstag, 18. April 2017
Foto: © privat

Zu Fakten gibt es keine Alternativen – Daran wollen auch „March-of-Science“-Aktivisten von der Humboldt-Universität zu Berlin am kommenden Samstag erinnern. Foto: privat

In mehreren Dutzend Ländern wollen Menschen am 22. April 2017 auf die Straße gehen, um mit Demonstrationen ein Zeichen dafür zu setzen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sein dürfen. Im Rahmen des internationalen „March for Science“ reagieren sie damit auf die aktuelle Popularität wissenschaftsfeindlicher Haltungen, die etwa den Klimawandel leugnen bzw. relativieren, sowie die wachsende Verbreitung sogenannter „Fake News“ und „alternativer Fakten“ insbesondere über das Internet. Die Initiatoren und Unterstützer wenden sich an die Öffentlichkeit und Politik, um daran zu erinnern, dass die Wissenschaften und eine faktenbasierte Bildung zu den Säulen unserer Zivilisation und Demokratie zählen. Allein in Deutschland sind Kundgebungen in zwölf Städten angekündigt.

Der Geobiologie und Anthropozän-Experte Reinhold Leinfelder wird einer der Teilnehmer des March for Science in der deutschen Hauptstadt sein. Leinfelder plädiert im Interview dafür, dass Forscherinnen und Forscher mit Akteuren der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, um die Wissenschaften zum integralen Bestandteil eines Gesellschaftsvertrags für die gemeinsame Gestaltung einer lebenswerten Zukunft werden zu lassen. Bedauerlich findet er, dass wissenschaftliche Themen von den Talkshow-Redaktionen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks seit Jahren fast komplett ausgeblendet werden.

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Reinhold Leinfelder. Foto: © dpa

Was motiviert Sie zur Teilnahme am March for Science?

Prof. Dr. Reinhold Leinfelder: Mich treibt zum einen die Zunahme von Wissenschaftsfeindlichkeit und Ablehnung wissenschaftlicher Ergebnisse, bei uns in Europa, aber natürlich auch in den USA, an. Stichwort Klimawandelleugner und vieles mehr.

Zum anderen sehe ich aber auch die Möglichkeit, vielleicht durch die Teilnahme zum Verständnis beizutragen, dass Wissenschaften für alle da sind und alle davon profitieren können, aber Wissenschaften natürlich auch gesellschaftlich eingebunden gehören, also ein Teil unseres kulturellen und sozialen Systems sind und Zukunftslösungen ohne Wissenschaften sicherlich zum Scheitern verurteilt sind.

Haben Sie geahnt, dass sich eine von Wissenschaftlern stark geförderte Technologie wie das Internet so sehr gegen die Wissenschaft und die Arbeit für eine globale Wissensgesellschaft wenden könnten?

Zugegeben nein, auch wenn mir schon lange klar war, dass Faktencheck und Web-Literacy wesentlich sind, um mit dem Web nutzenreich umgehen zu können. Aber dass sich (auch noch so rasch) wiederum dermaßen viele „Echokammern“ bilden, die zur verkürzten Bestätigung bequemer Ausreden für eigene Verantwortung verwendet werden – Motto: „Da sind doch die xyz dran schuld, keinesfalls ich“ –, hätte ich nie gedacht. Ich dachte, dass die Offenheit und Transparenz des Webs dies verhindern würde.

Warum sind Wissenschaftsfeindlichkeit und die Ablehnung bzw. propagandistische Verkehrung unbequemer Tatsachen wie des Klimawandels aus Ihrer Sicht in der heutigen Zeit von besonderer Brisanz?

Siehe oben: die Welt ist komplex, systemisch, alles hängt mit allem zusammen. Dies gilt gerade auch für unsere großen Zukunftsherausforderungen. Diese umfassende Vernetzung und die wechselseitigen Abhängigkeiten sind typisches Kennzeichen des Anthropozäns. Anthropozän-Forschung beschreibt und analysiert ja zunächst einmal mit wissenschaftlichen Methoden, wie sehr der Mensch in das Erdsystem eingegriffen hat, und zwar nicht nur in die Atmosphäre und das Klima, sondern eben auch in die Meere und auf dem Festland. Die eisfreien Zonen des Festlands sind schon zu mehr als drei Vierteln keine ursprüngliche Natur mehr und in den Ozeanen sieht es kaum besser aus. Die Wissenschaften erforschen hierbei auch den umfassenden Einfluss des Menschen auf ehemals natürliche Kreisläufe, wie zum Beispiel auf den Süßwasser-, den Phosphor- und den Stickstoffkreislauf, sowie die anthropogene Dominanz der gesamten biologischen Produktion. 90 Prozent der Biomasse aller Säugetiere besteht aus der Masse des Menschen und der seiner Nutztiere. Selbst in das Sedimentationsgeschehen greifen wir umfassend ein – wir tragen ganze Berge durch „mountain topping“ für Ressourcenabbau ab, schneiden Täler, stauen Seen, und nehmen den Flüssen ihr Sediment weg, so dass sich die Deltas zurückziehen. Die Beispiele könnte man noch viel weiter führen.

Reinhold Leinfelder ist u.a. Mitglied der Anthropocene Working Group der International Commission on Stratigraphy. Diese arbeitet an der Definition des Anthropozän als der aktuellen geochronologischen Epoche, die dadurch geprägt ist, dass unsere Spezies zu einem der bedeutendsten Einflussfaktoren für die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf unserem Planeten geworden ist. Leinfelder bloggt auf scilogs.spektrum.de/der-anthropozaeniker/

Wir fabrizieren aber auch dermaßen viel Materialien aus natürlichen, meist jedoch nicht erneuerbaren Ressourcen, wie etwa Erzen, seltenen Erden oder Erdöl, dass dies eine gewaltige „Technosphäre“ aufgebaut hat, wodurch auch viele neuartige Sedimentpartikel, sogenannte „Technofossilien“ entstanden sind, die wir nun im Anthropozän überall finden, vom Hochgebirge bis in die tiefsten Meeresregionen hinein. Allem voran sind da Plastikteilchen, aber auch Betonfragmente, sowie elementares, in der Natur so fast nie vorkommendes Aluminium, industrielle Asche, radioaktiven Fallout aus Kernwaffentests sowie Kernkraftkatastrophen und etliches mehr. Um dies zu erfassen, benötigen wir die Wissenschaften. Aber auch, um zu verstehen, wie alles mit allem zusammenhängt, wie wir also beispielsweise die Globalisierung mitgesteuert haben durch das, was, wie und wo wir essen. Die Analyse all dieser technischen, kulturellen und sozialen Zusammenhänge ist hierzu ebenfalls nötig. Unsere bislang doch überwiegend sektoral aufgestellten Wissenschaften müssen dafür noch viel stärker kooperieren, um systemische, integrative Zusammenhänge inter- und transdisziplinär zu erforschen und zu verstehen.

Was durch diese Forschung zum Vorschein kommt, wollen viele allerdings nicht wissen, fordert es doch zum Umdenken und zu neuen Handlungsweisen auf. Statt sich einzugestehen, dass jeder auch selbst einen Beitrag zu dieser Situation geleistet hat, ist es bequemer, Sündenböcke zu suchen. „Die xyz“ sind schuld – hier sind sie wieder. Xyz steht da fallweise für „Politik“, „Wirtschaft“, „Lügenpresse“, „Wissenschaft“, „andere Länder“ etc.

Was können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tun, um eine ausreichende Aufklärung und die offene Auseinandersetzung bei möglichst vielen Menschen zu fördern?

Bei der Analyse des Ist-Zustandes können wir es nicht bewenden lassen. Gerade auch zur dringenden Lösung der großen Zukunftsproblematiken im zukünftigen Anthropozän benötigen wir Wissenschaften, die diese „Grand Challenges“ auch kommunizieren müssen. Statt sich diesen Herausforderungen allerdings mit Neugier, Kreativität und Experimentieren anzunähern und nach Lösungen zu suchen, fühlen sich Teile der Gesellschaft auch hier wieder nicht zuständig, sondern sind lieber für Populistinnen und Populisten empfänglich, die entweder gar kein Problem sehen oder aber versprechen, dieses auf ihre Weise ganz leicht zu lösen – die Freude über die angebliche „clean coal, very clean coal“ ist nicht nur in den Trump‘schen USA, sondern auch in Europa nach wie vor zu vernehmen.

Allerdings gibt eben keinen Knopf, den man nur drücken müsste, und alle großen Probleme wären gelöst. Auch bei den Lösungsansätzen ist eine Kooperation der Wissenschaften aus so ziemlich allen Bereichen nötig, um darzustellen, wie die planetarischen Grenzen eingehalten und gleichzeitig die „Sustainable Development Goals“ umgesetzt werden können. Innerhalb dieses Rahmens sind aber auch aus wissenschaftlicher Sicht noch viele sehr unterschiedlichen Möglichkeiten und Freiheiten des Gestaltens gegeben. Gerade auch dazu sollten Wissenschaften vermehrt transdisziplinär mit der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, um hier gemeinsam nach Lösungswegen zu suchen.

Halten Sie es für möglich, dass die Ablehnung von Fakten wie dem Klimawandel auch etwas mit einem globalen Demokratie-Defizit zu tun hat? Auf planetarer Ebene bzw. der der Vereinten Nationen gibt es derzeit quasi keine Strukturen, die die Menschen in den Ländern direkt als demokratische Wähler zum Nachdenken und Verstehen als Weltbürger auffordern. Sie persönlich tun dies eventuell quasi-instinktiv, anderen hingegen erschließen sich solche Denkräume vielleicht nicht ohne weitere Anstöße.

Ja, da gebe ich Ihnen Recht. Auch hier können die Wissenschaften eine große Rolle spielen, indem sie nicht nur hervorheben, dass viele Ressourcen dieser Erde eben nicht nachwachsen können, sondern nur einmal vorhanden sind und wir uns daher demokratisch darüber verständigen müssen, wie wir uns symbiotisch in das Erdsystem integrieren, anstatt wie derzeit vor allem in Bezug auf kurzfristige Profitmaximierung, also „parasitisch“ zu denken.

Zum anderen dürfen Wissenschaften keine Scheu davor haben, klarzumachen, dass die heutige Aufteilung der Welt in Staaten keinen Naturgesetzen oder demokratischen Beschlüssen folgt, sondern insbesondere das Erbe des Imperialismus sowie vieler weiterer Kriege darstellt. Der Wert kultureller und sozialer Vielfalt ist hoch und erhaltenswert. Das befreit aber nicht von der Notwendigkeit, sich klar zu machen, dass die juristischen Aufteilungen dieses einen Planeten in Zukunft eher einen pragmatischen Verwaltungscharakter haben sollten, um uns möglichst ressourcenschonend, aber auch möglichst intra- und intergenerationengerecht in dieses eine Erdsystem einzubinden. Staaten und Staatengemeinschaften sollten vor allem Sachwalter-Funktionen dieser einen Erde haben. Eigene Ressourcen können nur so genutzt werden, dass diese Nutzung keinen Schaden für andere verursacht. In Politik umgedacht würde dies heißen, dass der wirtschaftlichen Globalisierung nun eben auch eine nachhaltige, Vielfalt bewahrende, aber gemeinsam agierende soziale Globalisierung folgen müsste. Oder mit anderen Worten: klassische Handelsabkommen genügen nicht mehr, sie müssten von bi-, viel besser multilateralen oder eben auch globalen Transformationsabkommen abgelöst werden.

Neben der Metapher „Symbiose statt Parasitismus“ eignet sich zur Vermittlung des Weltbürgergedanken z.B. auch die Metapher der „Erde als Stiftung“. Vom Ertragsüberschuss einer gut geführten Stiftung könnte man gut leben. Sobald man allerdings das Stiftungskapital angreift, kann die Stiftung über kurz oder lang nicht mehr funktionieren. Oder wir betrachten uns eben doch alle als eine miteinander verwandte Familie. Da gibt es auch mal Ärger und Neid, aber insgesamt steht dann doch meist das Gesamtwohl im Vordergrund. Solche narrativen Zugänge könnten helfen, den Weltbürgergedanken bereits im Schulalter oder spielerisch vielleicht sogar noch früher auszusäen.

Welche gesellschaftlichen Instanzen sollten Ihrer Auffassung nach in Zukunft stärker die vorhandene Verantwortung als Multiplikatoren von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Themen wahrnehmen?

Vor allem die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst, Elfenbeintürme sind nicht mehr angebracht. Auch partizipative Projekte sind hilfreich und notwendig. Ein Weitergeben von Fakten und Erkenntnissen alleine genügt aber keinesfalls, es geht nicht um unidirektionalen Wissenstransfer, sondern um echte beidseitige Kommunikation. Daneben sollte Wissenschaftskommunikation auch keine PR-artigen Werbemaßnahme sein, um „Akzeptanz“ für Wissenschaften zu schaffen. Stattdessen geht es viel mehr um das Erläutern der Rolle und Bedeutung von Wissenschaften, um aufzuzeigen, was sie leisten kann und was ggf. auch nicht. Dies legitimiert die Wissenschaften, macht sie aber auch transparent. Und die beste und legitimste „Werbemaßnahme“ für Wissenschaften ist selbstverständlich, wenn durch Austausch und Diskurs der Funke der Faszination der Wissenschaften überspringt.

Leistet insbesondere der öffentlich-rechtliche Rundfunk aus Ihrer Sicht genug, um der Verantwortung zur Vermittlung auch anspruchsvoller und komplexer Themen wie etwa dem Anthropozän gerecht zu werden? Fühlen Sie sich als Berufsstand durch die Redaktionen in bestem Maße mit in die Programme einbezogen oder wäre hier vielleicht mehr Aufmerksamkeit für eine zivilisatorische Säule wie die wissenschaftliche Forschung sinnvoll?

Hier ist eine differenzierte Sicht wichtig. Einerseits gibt es in manchen TV-Sendern viele sehr gut recherchierte und auch sehr interessant gemachte wissenschaftsbasierte Reportagen zu großen Herausforderungen (ARTE soll hier einmal exemplarisch genannt sein). Auch im Radio sind immer wieder spannende Features zu hören.

Ein Problem sehe ich darin, dass systemische, interdisziplinäre Themen wie etwa das Anthropozän notgedrungen wieder „sektoralisiert“ werden – im Wissenschaftsteil geht es dann etwa darum, wo genau die basale Grenze des Anthropozäns liegen könnte, im Feuilleton finden sich kulturell-philosophische Essays, ob das Anthropozän nun die wissenschaftliche Beschreibung des Weltuntergangs darstelle oder eine gottgleiche Anmaßung der Gestaltungsmacht des Menschen sei. Solche Diskussionen gehören durchaus auch gemeinsam geführt. Insbesondere aber Talkshows, die gegebenenfalls hierfür geeignet sein könnten, blenden wissenschaftliche Themen fast komplett aus.

Und ein letztes: Was ich eher insgesamt vermisse, sind mehr Berichte von auch auf wissenschaftlichen Befunden basierenden Fortschritten der Transformation in ein zukunftsfähiges Anthropozän. Zukunftsvisionen sind bei uns eher von apokalyptischen fiktionalen Spielfilmen geprägt, Wissenschaftsberichte bleiben häufig bei der Analyse der alarmierenden aktuellen Lage des Erdsystems stehen. Wenn ich in diesem Bereich einen Wunsch frei hätte: Ich würde die täglichen Börsennachrichten vor der Tagesschau durch Transformationsnachrichten ersetzen, da wäre Wirtschaft sicherlich immer noch ein Thema, aber eben in seiner Verbindung mit Sozialem und Ökologischem. Wo sind wir hier heute auf dem Weg in ein dauerhaft funktionsfähiges Erdsystem weitergekommen, was gibt es hierzu Berichtenswertes, Mutmachendes?

Wie könnte oder sollte es nach dem March of Science am 22. April mit dem entstandenen Netzwerk weitergehen?

Es braucht vermutlich regelmäßige Marches, daneben sollten sich die Wissenschaftskommunikatoren auch stärker auf diskursivere und offenere Kommunikationsformen einlassen. Insbesondere aber braucht es – das ist eines meiner besonderen Anliegen – Kommunikationsformen, welche auch die Komplexitäten der heutigen Welt, der Wissenschaften selbst, aber auch der wissenschaftsbasierten Lösungsansätze, etwa für die „Grand Challenges“ kommunikativ transportieren können. Ich bin überzeugt davon, dass es oftmals kontraproduktiv ist, Komplexitäten zu vermeiden und stattdessen zu sehr vereinfachende Antworten zu geben. Nicht zuletzt deshalb experimentieren wir mit Wissenscomics zur Wissenschaftskommunikation.

Um Zukunft zu gestalten müssen wir nämlich nicht nur wissen, welche wahrscheinliche Zukunft es – insbesondere bei einem Weiter-so wie bisher – gibt, sondern welche sonstigen „Zukünfte“ möglich und vor allem wünschbar sind. Um sich etwas wünschen zu können, muss man sich aber Vorstellung davon machen können. Genau hier brauchen wir eine enge kommunikative Kooperation der Zivilgesellschaft und der Wissenschaften. Ausstellungen, Visualisierungen und eben auch z.B. Comics können multimodale Zugänge eröffnen, Narrative mit wissenschaftlichen Fakten verbinden, aber auch unterschiedlichste Raum- und Zeitskalen, von der Vergangenheit, Gegenwart bis in die Zukunft verknüpfen. Dies kann helfen, die Zukunft offen und positiv, statt ängstlich und rückwärtsgewandt anzugehen. Besonders faszinierend, aber auch hilfreich zum gegenseitigen Verständnis ist es dann, wenn zivilgesellschaftliche Akteure und Wissenschaften auch noch gemeinsam forschen und gestalten und die daraus resultierenden technischen und sozialen Prototypen dann auch gemeinsam testen und auswerten.

Die Wissenschaften wären dann tatsächlich ein integraler, unabdingbarer Bestandteil eines Gesellschaftsvertrags zur gemeinsamen Gestaltung einer erdsystemkompatiblen und lebenswerten Zukunft.

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Ausdrücklich zum internationalen March for Science am 22. April 2017 sind auch alle Menschen eingeladen, die nicht beruflich oder anders als Wissenschaftlerin bzw. Wissenschaftler tätig sind. Alle, denen Wissen und wissenschaftliches Denken als elementare Grundlage für informierte Entscheidungen im privaten wie im öffentlichen und politischen Bereich wichtig ist, sollen sich beteiligen. Website des deutschen March-for-Science-Netzwerks einschließlich einer Übersicht zu den lokalen Initiativen: www.marchforscience.de