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Menschen

diesseits Nr. 117, 4/2016
Humanistische Lebenskunde ist ein Erfolgsmodell: Seit seiner Einführung 1984 an Berliner Schulen stiegen die Teilnehmendenzahlen jedes Jahr stark an. Mittlerweile besuchen über 60.000 Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg den Unterricht, rund 500 Lehrkräfte sind derzeit an den Schulen tätig. Olaf Schäfer und Heike Schmidt sprechen über ihren Unterrichtsalltag, ihre Motivation und über Widerstände, auf die sie treffen.
diesseits Nr. 117, 4/2016
Die Kirchenlobby habe es im November 2015 geschafft, mit dem Verbot der zuvor strafffrei möglichen Freitodhilfe der Mehrheit andersdenkender Bürger eine schwere Niederlage zuzufügen, meint Gita Neumann.
Foto: Google
Das Bürgerhaus der Humanisten in Halle (Saale) hat Ende September sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Von Ivonne Lische und Edmund Fröse, Halle
Foto: © A. Platzek
Der Jurist Thomas Heinrichs hat für die Antidiskriminierungsstelle (ADS) des Bundes eine Expertise zum Begriff „Weltanschauung“ und Benachteiligungsrisiken aufgrund der Abwesenheit einer Konfession verfasst. Heinrichs sagt im Interview, gegen Diskriminierungen können Konfessionsfreie auf zwei Weisen vorgehen: politisch und juristisch.
Foto: privat
Mit dem HumanistenTag 2017 lädt vom 15. bis zum 18. Juni nächsten Jahres das wohl größte humanistische Festival bundesweit zum Diskutieren, Tanzen, Staunen und Netzwerken ein. Michael Wladarsch, Geschäftsführer der Deutscher HumanistenTag gGmbH, sagt im Interview, warum aus seiner Sicht die Zeit für ein großes Fest für alle Menschen, die gerne selber denken ist, gekommen ist.
Foto: Wendy A. Hern
Menschen ohne Zugehörigkeit zu einer Kirche oder anderen Religionsgemeinschaft bilden weitgehend einen blinden Fleck der empirischen Sozialforschung, sagt die Psychologin Tatjana Schnell. Die Professorin an der Universität Innsbruck widmet sich darum nun eingehender den lebensweltlichen Identitäten und existenziellen Orientierungen von Konfessionsfreien.
Die Islamwissenschaftlerin Riem Spielhaus.
Brauchen die Mitglieder pluralistischer Gesellschaften ein gemeinsames ethisches Leitbild? Erschwert die Betonung der einzelnen kulturellen und religiösen Identitäten unser Zusammenleben? Eignet sich Humanismus als eine allen gemeinsame Orientierung, die sowohl Verbindendes schafft als auch ausreichend Raum lässt für Eigenes und Besonderes? Diese Fragen standen bei einer Tagung in Berlin am vergangenen Donnerstag im Fokus.
Gräberfeld „M“. Foto: H.-P. Schulz
Vor rund 75 Jahren entstand in Wuppertal der erste Bestattungshain für Verstorbene ohne Kirchenzugehörigkeit. Trotz Verbot und brutaler Verfolgung in der NS-Zeit besteht die ursprüngliche Grabanlage noch heute, vor kurzem wurde sie wiederentdeckt. Die Humanisten in Wuppertal/Bergisches Land laden dazu ein, die humanistische Bestattungskultur in der Region zu unterstützen.
Foto: A. Platzek
Ehrenamtliches Engagement ist von vitaler Bedeutung für den Erhalt und das Wachstum humanistischer Projekte. Neuer Bestandteil des traditionsreichen Magazins „diesseits“ ist darum nun eine Rubrik, die ehrenamtliches Engagement mit einem entsprechenden Profil fördern soll. Der Bedarf dafür ist riesig.
Cover
Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit – Eine Fallbeschreibung
Foto: © dpa / Uli Deck
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat eine Stellungnahme des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) zum neuen Suizidhilfe-Verbot in Paragraph 217 StGB erbeten.
Foto
„Motivation und Frustration aus Sicht der Hirnforschung“ war das Thema des 19. populärwissenschaftlichen Symposiums des turmdersinne am ersten Oktoberwochenende.
Foto: privat
Rund fünf Dutzend junge Humanistinnen und Humanisten (JuHus) aus sieben Bundesländern sind am letzten September-Wochenende in Nürnberg für ein Kennenlernen und Wiedersehen zusammengekommen. Neben einer großen Menge Spaß, Vernetzung und Gesprächen gab es auch Vorstandswahlen.
Foto: © Jan Reinier
Am letzten Juli-Wochenende trafen sich auf Einladung der International Humanist and Ethical Youth Union (IHEYO) knapp 150 junge Humanistinnen und Humanisten (JuHus) aus mehreren europäischen Ländern im niederländischen Utrecht zu den European Humanist Youth Days (EHYD).
Foto: © HVD
Besorgte Leser, empörte Zuhörer, schimpfende Anrufer allerorten: Ihre Aufregung gilt Meldungen, laut denen unzählige Vorsorgedokumente unwirksam sein könnten. Zuvor hatte der Bundesgerichtshof (BGH) einen aufsehenerregenden Beschluss veröffentlicht, der strenge Anforderungen zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen formuliert.
Illustration: Mindscanner / Fotolia.com
Was lässt sich über ein gutes Leben sagen? Ist das eine rein individuelle Angelegenheit? Und falls nicht: Wie lassen sich verallgemeinerbare Prinzipien und Handlungsweisen finden, die für das aus humanistischer Perspektive gute Zusammenleben von Bedeutung sind?
Illustration: Skeptisketch / HVD Bayern
Im Juni 2017 soll in Nürnberg das größte humanistische Festival im deutschsprachigen Raum stattfinden. An gleich vier Tagen lädt ein rappelvolles buntes Programm alle Freunde humanistischer Ideen und andere interessierte Gäste in die Frankenmetropole ein.
Foto: (c) A. Platzek
Auf humanistischer und feministischer Seite war es zu lange zu ruhig bei den Themenbereichen sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung, sagt die Psychologin Ines Scheibe. Eine Konferenz am 9. und 10. Juli in Berlin soll das ändern.
Foto: A. Platzek
wird durch die Texte zu den mehr als drei Dutzend Stichworten im beim Verlag De Gruyter erschienenen Kompendium „Humanismus: Grundbegriffe“ konstruiert und nachgezeichnet, sagt der Mitherausgeber und Präsident des Humanistischen Verbandes, Frieder Otto Wolf.
Foto: privat
Frank Stößel wurde für sein vielfältiges, bürgerschaftliches Engagement vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern am 4. Dezember 2015 mit der Goldenen Ehrennadel des Luise-Kiesselbach-Preises ausgezeichnet. Welche Haltungen und Gedanken stehen hinter diesem ausdauernden Einsatz? Für „diesseits“ gibt der Würzburger Humanist einen Einblick.