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Menschen

Foto: © A. Platzek
Der Altphilologe und Religionshistoriker Hubert Cancik, Initiator und Mitherausgeber das Kompendiums Humanismus: Grundbegriffe, sieht den Aufbau einer deutschen Humanistik-Fakultät als dringende Aufgabe.
Fotos: Ralph Schwägerl / photocatering.de
Über 500 Besucherinnen und Besucher aus Deutschland und darüber hinaus haben zwischen dem 15. und 18. Juni 2017 in der Meistersingerhalle Nürnberg das bundesweit größte humanistische Festival dieses Jahres erlebt. Der erste Deutsche HumanistenTag Nürnberg ist zur bisher größten dokumentierten Versammlung ihrer Art in der Frankenmetropole geworden.
Foto: © Fotolia.com
Der Kaufvertrag für ein 7000 Quadratmeter großes Grundstück im Garbsener Stadtteil Schloß Ricklingen ist heute durch den Präsidenten des Humanistischen Verbandes Niedersachsen (HVD Niedersachsen) unterzeichnet worden. An dem idyllisch gelegenen Ort soll nun ein neuer Bestattungshain für konfessionsfreie Menschen entstehen.
Foto: © David Müller-Rico
Zu einer Ende letzten Jahres eingeleiteten Studie zu lebensweltlichen Identitäten und Werteorientierungen konfessionsfreier Menschen liegen mittlerweile die ersten Ergebnisse vor. Die Psychologin und Forschungsleiterin Tatjana Schnell spricht im Interview über die ersten Erkenntnisse aus der international vergleichenden Untersuchung.
Martin Luther. Bild: Lucas Cranach der Ältere / Wikimedia Commons
Teil 1: Das Plädoyer des Reformators für den Untertanengeist
Foto: © dpa / picture alliance
Mit Ralf König wird einer der bekanntesten und erfolgreichsten Comic-Zeichner beim HumanistenTag 2017 in Nürnberg auftreten. Im Interview sagt der vielfach ausgezeichnete Autor, der auch die Vorlage für den Kino-Kassenschlager „Der bewegte Mann“ lieferte, er sei ein Stück weit erschöpft von all den Beleidigten.
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Die bloße Weitergabe von Erkenntnissen ist nicht genug, um Wissenschaft zu breitestmöglicher Anerkennung und Legitimation in der Gesellschaft zu verhelfen, sagt der Geobiologe und Paläontologe Reinhold Leinfelder. Der Professor an der Freien Universität Berlin wird im Rahmen des ersten „March for Science“ gemeinsam mit vielen anderen Teilnehmern weltweit für das Bewusstsein der Bedeutung von Forschung und Wissenschaft für unsere Zivilisation werben.
diesseits Nr. 117, 4/2016
Humanistische Lebenskunde ist ein Erfolgsmodell: Seit seiner Einführung 1984 an Berliner Schulen stiegen die Teilnehmendenzahlen jedes Jahr stark an. Mittlerweile besuchen über 60.000 Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg den Unterricht, rund 500 Lehrkräfte sind derzeit an den Schulen tätig. Olaf Schäfer und Heike Schmidt sprechen über ihren Unterrichtsalltag, ihre Motivation und über Widerstände, auf die sie treffen.
diesseits Nr. 117, 4/2016
Die Kirchenlobby habe es im November 2015 geschafft, mit dem Verbot der zuvor strafffrei möglichen Freitodhilfe der Mehrheit andersdenkender Bürger eine schwere Niederlage zuzufügen, meint Gita Neumann.
Foto: Google
Das Bürgerhaus der Humanisten in Halle (Saale) hat Ende September sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Von Ivonne Lische und Edmund Fröse, Halle
Foto: © A. Platzek
Der Jurist Thomas Heinrichs hat für die Antidiskriminierungsstelle (ADS) des Bundes eine Expertise zum Begriff „Weltanschauung“ und Benachteiligungsrisiken aufgrund der Abwesenheit einer Konfession verfasst. Heinrichs sagt im Interview, gegen Diskriminierungen können Konfessionsfreie auf zwei Weisen vorgehen: politisch und juristisch.
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Mit dem HumanistenTag 2017 lädt vom 15. bis zum 18. Juni nächsten Jahres das wohl größte humanistische Festival bundesweit zum Diskutieren, Tanzen, Staunen und Netzwerken ein. Michael Wladarsch, Geschäftsführer der Deutscher HumanistenTag gGmbH, sagt im Interview, warum aus seiner Sicht die Zeit für ein großes Fest für alle Menschen, die gerne selber denken ist, gekommen ist.
Foto: Wendy A. Hern
Menschen ohne Zugehörigkeit zu einer Kirche oder anderen Religionsgemeinschaft bilden weitgehend einen blinden Fleck der empirischen Sozialforschung, sagt die Psychologin Tatjana Schnell. Die Professorin an der Universität Innsbruck widmet sich darum nun eingehender den lebensweltlichen Identitäten und existenziellen Orientierungen von Konfessionsfreien.
Die Islamwissenschaftlerin Riem Spielhaus.
Brauchen die Mitglieder pluralistischer Gesellschaften ein gemeinsames ethisches Leitbild? Erschwert die Betonung der einzelnen kulturellen und religiösen Identitäten unser Zusammenleben? Eignet sich Humanismus als eine allen gemeinsame Orientierung, die sowohl Verbindendes schafft als auch ausreichend Raum lässt für Eigenes und Besonderes? Diese Fragen standen bei einer Tagung in Berlin am vergangenen Donnerstag im Fokus.
Gräberfeld „M“. Foto: H.-P. Schulz
Vor rund 75 Jahren entstand in Wuppertal der erste Bestattungshain für Verstorbene ohne Kirchenzugehörigkeit. Trotz Verbot und brutaler Verfolgung in der NS-Zeit besteht die ursprüngliche Grabanlage noch heute, vor kurzem wurde sie wiederentdeckt. Die Humanisten in Wuppertal/Bergisches Land laden dazu ein, die humanistische Bestattungskultur in der Region zu unterstützen.
Foto: A. Platzek
Ehrenamtliches Engagement ist von vitaler Bedeutung für den Erhalt und das Wachstum humanistischer Projekte. Neuer Bestandteil des traditionsreichen Magazins „diesseits“ ist darum nun eine Rubrik, die ehrenamtliches Engagement mit einem entsprechenden Profil fördern soll. Der Bedarf dafür ist riesig.
Cover
Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit – Eine Fallbeschreibung
Foto: © dpa / Uli Deck
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat eine Stellungnahme des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) zum neuen Suizidhilfe-Verbot in Paragraph 217 StGB erbeten.
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„Motivation und Frustration aus Sicht der Hirnforschung“ war das Thema des 19. populärwissenschaftlichen Symposiums des turmdersinne am ersten Oktoberwochenende.
Foto: privat
Rund fünf Dutzend junge Humanistinnen und Humanisten (JuHus) aus sieben Bundesländern sind am letzten September-Wochenende in Nürnberg für ein Kennenlernen und Wiedersehen zusammengekommen. Neben einer großen Menge Spaß, Vernetzung und Gesprächen gab es auch Vorstandswahlen.