Karlheinz Deschner zum „Künstler des Monats” ernannt
Der Kirchen- und Religionskritiker Karlheinz Deschner, dessen auf zehn Bände angewachsene Kriminalgeschichte des Christentums zur Pflichtlektüre eines jeden Atheisten gehört, wurde nun als Künstler geehrt. Das Forum Kultur der Metropolregion Nürnberg ehrt Deschner nun als Romancier und Kulturschaffenden. Deschner, der in verschiedenen Genres insgesamt 51 Werke veröffentlicht hat, habe „herausragende Werke geschaffen“, die in der Fachwelt ein lebhaftes Echo hinterlassen hätten. In der Erklärung des Forums heißt es:
Das rührte zum Einen daher, dass seine Ideen oft der herrschenden Lehre bzw. Meinung widersprachen. Zum Anderen veröffentlichte er seine Werke oft als Taschenbuch oder als Taschenbuch-Reihe in großer Auflage, richtete sich also an das breite Publikum. Schließlich waren viele seiner Werke eher umgangssprachlich formuliert, hielten mit Kritik an bestehenden Autoritäten nicht zurück.
Karlheinz Deschner hat in der Vergangenheit am letzten Band seine Kriminalgeschichte des Christentums gearbeitet, der im kommenden Jahr bei Rowohlt erscheinen soll.







