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Einschulungsfeier in Moschee

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Dienstag, 28. Februar 2012

Eine Einschulungsfeier für Erstklässler in einer Moschee, die zu der vom Bundesverfassungsschutz beobachteten islamischen Organisation „Milli Görüs“ gehört, sorgt im Stadtrat Gelsenkirchen für Unmut. Von den 140 Grundschulkindern, die an der Feier teilgenommen haben sollen, gehören 83 dem islamischen Glauben an, 26 sind christlich getauft und 31 Kinder scheinen aus konfessionsfreien Elternhäusern zu kommen. Die Schulamtsdirektorin Sabine Metelmann sagte: „Wir befinden uns auf einem sehr, sehr schmalen Grat, was diese Veranstaltung angeht.“ Die türkische Festansprache wurde nur teilweise ins Deutsche übersetzt. Einschulungsfeiern müssten aber grundsätzlich in deutscher Sprache gehalten werden. Außerdem betonte Metelmann, dass Amtsträger der anderen Konfessionen grundsätzlich an der Feier teilnehmen müssten, wenn diese nicht in einer Kirche stattfinde. Warum dies für Feiern in Kirchen nicht gilt, wurde nicht erläutert.