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Kommentar

Bild: Montage
Ob bei der öffentlichen Kritik an der Ablehnung eines mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers durch katholische Krankenhäuser, dem Streit zwischen „Pro Reli“ und „Pro Ethik“ in Berlin oder der Gründung des Koordinierungsrates säkularer Organisationen: „Kirchenfeindlich“ bleibt ein beliebtes Schlagwort. Doch was bedeutet es eigentlich?
Horst Groschopp bei FDP
Soeben wurde der aktuelle Religionsmonitor 2013 der Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht. Er unterbreitet Angaben über „Religion und Zusammenhalt“ – die Böckenförde-Frage nach dem, was zusammenhält, wenn das Christentum ausfällt. Ja, was ist dann? Ein Kommentar.
Flyer
Im Vorfeld der Landtagswahl in Niedersachsen hatten vor allem die Grünen intensiv darüber diskutiert, wie die derzeitige Praxis des Religionsunterrichts verändert werden muss, um der wachsenden religiösen und weltanschaulichen Pluralität in der Gesellschaft gerecht zu werden.
Jules El-Khatib
"Im Sinne der Aufklärung sollten diejenigen, die die Sorge um andere Partnerschaftsformen haben, für eine Öffnung der Ehe argumentieren und zeigen, dass dies nur ein Schritt auf dem Weg zu einer Gesellschaft ist, in der jeder Mensch seine Form der Partnerschaft wählen kann, ohne steuerlich oder gesellschaftlich benachteiligt zu werden."
Foto: Shutterstock
Deutschland spricht seit einigen Wochen über „Sexismus“, der an deutschen Arbeitsplätzen, Universitäten und im privaten Umfeld herrsche. Der Fall Brüderle, der die Debatte ausgelöst hat, zeigt selbst kein Sexismus-Problem auf. Sexismus existiert dennoch im deutschen Alltag. Dieser richtet sich paradoxerweise nicht gegen Frauen, sondern gegen ihre Weiblichkeit. So sind Frauen nicht nur Opfer, sondern vor allem auch Täter. Ein Aufschrei.
Dr. Thomas Heinrichs
Gesetze dienen nicht dazu, Verhältnisse zu konservieren, die keine soziale Basis mehr haben. Ein Kommentar zum Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Mannheim, laut dem konfessionsfreie Eltern keinen Rechtsanspruch auf Einrichtung eines Ethikunterrichts für ihre Kinder besitzen.
Indien Proteste
Selbstmord ist ein Hilferuf, sagt Goparaju Vijayam zu den Protesten in Indien nach dem erneut mehrere junge Frauen Opfer von Gruppenvergewaltigungen wurden. Der Geschäftsführer des Atheist Centre im indischen Vijayawada hofft auf eine kulturelle Renaissance seiner Gesellschaft und glaubt, Gesetze allein werden dafür nicht ausreichen.
Gentrifizierung
Jeder Begriff des Humanismus impliziert eine Beziehung des einen Menschen zum anderen. Die Güte eines Humanismus erweist sich in dieser Beziehung zum anderen oder sie erweist sich eben nicht.
Foto: Thomas Hummitzsch
Die Evangelische Kirche wehrt sich gegen die Übernahme einer Obdachlosenambulanz durch einen humanistischen Träger in Berlin. Und liefert dabei nicht nur ihren ärgsten Gegnern, sondern sogar den wohlgesonnenen Beobachtern beste Anlässe zur Bekräftigung alter antiklerikaler Positionen. Ein Kommentar.
Weltuntergang
Morgen, am 21. Dezember 2012, ist mal wieder Weltuntergang. Mit den Maya hat das nichts zu tun. Wohl aber mit uns. Bernd Harder, Pressesprecher der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) erklärt, warum der Maya-Kalender nur der äußere Taktgeber des apokalyptischen Schwanengesangs dieser Tage ist.
Logo ARD Themenwoche 2012
Der Umgang mit dem Sterben und der Trauer über das Ende des eigenen Lebens und dem Anderer stand im Mittelpunkt der ARD-Themenwoche 2012, die vor kurzem zu Ende ging. Eine Rückschau aus humanistischer Perspektive.
Karl Lehmann kreuz.net
Mit der Abschaltung des Hass-Portals kreuz.net können die nichtkirchlichen Initiativen im Kampf gegen diese Katholiban-Seite einen weiteren Etappensieg verbuchen. Während die Deutsche Bischofskonferenz dazu bislang beharrlich schweigt, hat Kardinal Lehmann von Mainz in einem Beitrag für sein Bistumsblatt dazu Stellung bezogen. Polemik eines kreuz.net-Opfers zu Kardinal Lehmanns jüngsten Äußerungen.
EU + Nobel
Die Europäische Union bekommt am Montag in Oslo den Friedensnobelpreis. Befürworter der Auszeichnung an die EU bejubeln diese als verdient und überfällig, Gegner kritisieren die Entscheidung aufgrund der EU-Flüchtlings- und Asylpolitik, der Rüstungspolitik sowie den Demokratiedefiziten der EU. HVD-Präsident Frieder Otto Wolf kommentiert die Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU.
Freiheitsstatue
Können Humanisten und Atheisten zufrieden auf den Wahlkampf zurückblicken? Was beeutet der Wahlerfolg von Barack Obama für das säkulare Amerika? Worauf kann man sich jetzt freuen und vor welchen Schwierigkeiten steht das Land? Die Analyse nach den US-Wahlen aus humanistischer Perspektive. Unser Autor Matthew Bulger von den US-amerikanischen Humanisten weiß, wovon er spricht.
Wolfgang Thierse
Unter dem Motto „Wo Gott nichts zu suchen hat“ erörtert die Wochenzeitung „Die Zeit“ in ihrer aktuellen Ausgabe, ob Religion zur Privatsache werden sollte, weil sie im politischen Raum Unfrieden stiftet. Wolfgang Thierse, Bundestagsvizepräsident, Sozialdemokrat und Katholik, verneint dies vehement und vertritt im Interview einige Thesen, die nicht nur den aufgeklärten Leser erschrecken. Ein Kommentar von Thomas Hummitzsch.
Robert Zion
Der Wahl der EKD-Präses Katrin Göring-Eckardt zur Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen rief ein starkes Medienecho hervor. Doch sind die Deutungen plausibel oder spiegelt sich in dieser Wahl nicht vielmehr die tiefe Krise des Konservatismus?
Flyer der GerDiA
Debatte über kirchliches Arbeitsrecht: Die kritische Berichterstattung der „taz“ zum kirchlichen Alleingang ist richtig, denn parallele Gesetzeswelten sollte es in Deutschland nicht geben – kommentiert ein bekennender Protestant.
Maya Kalender

Es ist Ende Oktober. Kurz vor Ladenschluss schnell noch einkaufen. Ich stürme in den Supermarkt. Verblüfft halte ich an den Sonderaufstellern: Lebkuchen, Zimtsterne, Marzipankartoffeln, Adventskalender. Nun gut, der Weihnachtsverkauf startet immer früher. Das tut er seit Jahren zum Verdruss der Kirchenoberen.

Richard Williamson II
Es ist eine delikate Situation entstanden: Nachdem Papst Benedikt XVI. die Exkommunikation des Holocaustleugners Bischof Richard Williamson erst unlängst aufgehoben hat, ist der für seine fundamentalistischen Positionen bekannte Williamson nun von der reaktionären Piusbruderschaft ausgeschlossen worden. Die Begründung der Bruderschaft lässt tief blicken.
Pro Kinderrechte
In der vergangenen Woche haben Sigrun Stoellger und Holger Fehmel in der Beschneidungsdebatte zu mehr Besonnenheit aufgerufen. Eine Erwiderung von Harald Stücker.