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Kommentar

lexander Gauland, Spitzenkandidat der Partei Alternative für Deutschland (AfD) und Alice Weidel, Spitzenkandidat der Partei Alternative für Deutschland (AfD), jubeln am 24.09.2017 auf der Wahlparty ihrer Partei in Berlin. Foto: © J. Stratenschulte / dpa
Mit dem Erfolg der „Alternative für Deutschland“ bei den Bundestagswahlen 2017 hat sich das politische Establishment deutlich gewandelt – aus humanistischer Perspektive allerdings nicht zum Besseren. Im Aufschwung der Rechtspopulisten spiegelt sich letztlich auch eine im Wesentlichen gescheiterte Religionspolitik. Noch ist Zeit, Versäumnisse zu korrigieren.
Foto: A. Platzek
Eine kurze Reflexion von Frieder Otto Wolf zum Höhepunkt der Zeit der Lichterfeste, nach dem mörderischen Anschlag in Berlin.
diesseits Nr. 117, 4/2016
Die Kirchenlobby habe es im November 2015 geschafft, mit dem Verbot der zuvor strafffrei möglichen Freitodhilfe der Mehrheit andersdenkender Bürger eine schwere Niederlage zuzufügen, meint Gita Neumann.
Foto: A. Platzek
Ein sehr selektiver Rückblick von Frieder Otto Wolf.
Foto: © dpa
Mouhanad Khorchide, Professor für Islamische Theologie an der Universität Münster, ruft dazu auf, die geistigen Strukturen des muslimischen Extremismus in den Fokus zu rücken.
Foto: opposition24.de / Flickr / CC BY
Es braucht eine dialektische Kritik der Diskussion, meint Philipp J. Dingeldey
Foto: A. Platzek
Ein Vertreter des hiesigen Diözesanrats hat in einer Sendung im Deutschlandfunk (DLF) scharfe Kritik an der rechtlichen Anerkennung des internationalen humanistischen Feiertages in Berlin geübt. Auch seitens des Senders zeigte man sich bemüht, dem kirchenfernen Teil des gebührenpflichtigen Publikums nichts zu schenken.
Foto: A. Platzek

Ich freue mich, dass wir in einer Zeit leben, in der vielfältige Lebenskonzepte gleichwertig nebeneinander existieren können. Dazu gehört auch, dass junge Erwachsene frei entscheiden können, keine Kinder zu haben.

Foto: drubig-photo / Fotolia.com
Wie kann es Frauen gelingen, Mutter zu werden und dabei weiterhin die eigenen Bedürfnisse zu leben?
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Am kommenden Freitag wollen die Abgeordneten des Deutschen Bundestages über Gesetze zur Suizidbeihilfe abstimmen. Noch haben die Abgeordneten die Möglichkeit, sich nicht der Überheblichkeit und Unfähigkeit schuldig zu machen.
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Humanismus in 10 Versen – (wie) geht das?
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In der Bundestagsdebatte über die Suizidbeihilfe zeichnet sich eine Mehrheit für den schlechtesten aller Gesetzesentwürfe ab.
Foto: blu-news.org / Flickr / CC BY-SA
Warum die Anerkennung eines Arbeitskreises von Humanisten und Konfessionsfreien in der SPD überfällig ist. Von Lutz Neumann, Köln.
Foto: © Monkey Business

Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung brachte den Stein ins Rollen. Er berichtet über eine Studie der Soziologin Orna Donath über Mütter, die ihre Mutterschaft bereuen. Donath sprach mit 23 israelischen Müttern, von Jung bis Alt, aus allen gesellschaftlichen Schichten, die wünschten, nie Mutter geworden zu sein und brach damit eines der letzten gesellschaftlichen Tabus.

Ein Ökumene, die nur Angehörige der abrahamitischen Religionen einschließt, ist im 21. Jahrhundert . Foto: pixshark.com
Warum es heute immer noch nötig ist, auch zu tragischen Anlässen daran Anstoß zu nehmen und eine zeitgemäße Erneuerung des Begriffs Ökumene praktisch zu erarbeiten und politisch einzufordern.
Mit der bewussten Ausgrenzung kirchenferner und nichtreligiöser Menschen aus dem ZDF-Staatsvertrag und -Fernsehrat vollziehen die verantwortlichen Vertreter der deutschen Sozialdemokratie einen Bruch mit einer ihrer wichtigsten Wählergruppen.
Foto: Rawpixel / Fotolia
Was haben religiöse und nichtreligiöse Menschen gemeinsam? Für mich ist die Antwort offensichtlich – das Bedürfnis nach Gemeinschaft. Dem Humanismus ist es nur langsam gelungen, dies zu akzeptieren und zu thematisieren, und im Ergebnis leidet er darunter.
© SPIEGEL-Verlag
Eine Klarstellung zu Michel Houellebecqs „Spiegel“-Interview.
Foto: privat
Schulen sollten reflektiertes und kritisches Denken fördern und in einem überkonfessionellen Unterricht ausreichend Wissen über Religionen und Ideologien vermitteln, rät der Religionswissenschaftler Sebastian Murken. Aus seiner Sicht läge darin die bestmögliche Prävention gegenüber Psychogruppen und den „neuen religiösen Bewegungen“.
Illustration: Deutsche Post
Zur strikten Verbannung der Religion ins Privatleben hat der in Hamburg lebende Schriftsteller Simon Urban in einem Kommentar auf ZEIT ONLINE aufgerufen. Urban begeht in seinem Plädoyer einige Fehler, die auch Atheisten und andere Kirchengegner häufiger machen. Unter anderem stellt er sich eine falsche Sache zu einfach vor.