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Joachim Kahl

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Dr. Dr. Joachim Kahl ist Philosoph und humanistischer Feier- und Trauerredner. Eines seiner bekanntesten Werke ist Das Elend des Christentums oder Plädoyer für eine Humanität ohne Gott.

Artikel von Joachim Kahl

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Der evangelische Theologe Andreas Fincke (Erfurt) und der Kulturwissenschaftler Horst Groschopp (Zwickau) als Herausgeber haben ein informatives, kluges, gut lesbares, bebildertes Buch vorgelegt, das laut Klappentext „die erste kultursoziologische Gesamtbetrachtung der ‚säkularen Szene‘ in Deutschland“ zu liefern beansprucht.
Foto: © picture alliance / abaca
Es ist eine sensationelle Kurskorrektur des Dalai Lama: Er plädiert für eine „säkulare Ethik“.
Foto: Darmok / Flickr / CC-BY-SA
Weihnachten – ein entspanntes Ja zum Fest aus humanistischer Sicht.
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„Politik und Religion: Zur Diagnose der Gegenwart“ – Ein lesenswerter Sammelband auf hohem theoretischem Niveau, herausgegeben von Friedrich Wilhelm Graf und Heinrich Meier.
Cover: Piper
Michael Schmidt-Salomon unterwegs zu einer neuen Religion?! Sein gerade erscheinendes Buch „Hoffnung Mensch. Eine bessere Welt ist möglich“ mündet in ein „alternatives Glaubensbekenntnis“, das in der bombastischen Verheißung gipfelt: „Ich glaube an den Menschen / Der die Hoffnung der Erde ist / Nicht in alle Ewigkeit / Doch für Jahrmillionen.“
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Unter dem Titel „Mein Tod gehört mir. Über selbstbestimmtes Sterben“ handelt Svenja Flaßpöhler, stellvertretende Chefredakteurin des „Philosophie Magazins“, in journalistisch lockerer und zugleich in historisch-systematischer Form wichtige Fragen einer Philosophie des Sterbens ab. In den aktuellen Debatten über Sterbehilfe ergreift die 38-Jährige Partei zugunsten eines assistierten Suizids.
Bild: Gütersloher Verlagshaus
Ein innerprotestantischer Disput gestattet Einblicke in die spirituelle Erosion der evangelischen Kirche. Die Cartoons von Oswald Huber sind allerdings das Beste in einem aktuellen Dialogband mit Nikolaus Schneider, dem Ratsvorsitzenden der EKD, und Martin Urban, dem langjährigen Leiter des Wissenschaftsteils der Süddeutschen Zeitung.
Thomas Großbölting: Der verlorene Himmel
Der Münsteraner Historiker Thomas Großbölting legt mit „Der verlorene Himmel“ eine informative Religionsgeschichte Deutschlands von 1945 bis heute, an der jedoch erhebliche theoretische Mängel zu kritisieren sind. Zudem konnte der Autor offenbar nicht seine mentale Distanz zum stetig wachsenden säkular-laizistischen Bevölkerungsspektrum in Deutschland überwinden.
Menschenwürde
Was ist Menschenwürde? Mit einem einzigen Begriff ist die menschliche Würde nicht zu fassen. Peter Bieri nähert sich ihr in seinem neuen Buch als Beobachter und antwortet nach einer Reise durch Philosophie, Literatur und Alltag: Menschenwürde ist „eine Art zu leben“, die von unserem Umgang mit anderen und mit uns selbst abhängt.
Peter Sloterdijk_Im Schatten des Sinai
Peter Sloterdijks neues Werk „Im Schatten des Sinai“ hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck
Foto: Bassano
Bertrand Russells skeptische Lebensweisheit – Eine Interpretation des Vorwortes zu seiner Autobiographie.
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Zwei neue Bücher, eine soziologische Dissertation an der Universität Köln und ein Sammelband mit den Ergebnissen des Forschungsprojektes „Holyspace, Holyways“ an der Hochschule Luzern berichten, unterfüttert mit viel empirischem Material, über ebenso einschneidende wie stille Wandlungen auf weltanschaulich-kulturellem Gebiet.
Beschneidung
Das Kölner Beschneidungsurteil vom 7. Mai 2012 – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Vertiefung des säkularen Rechtsstaates.
Orionnebel
Ist Spiritualität in einem säkularen Kontext möglich? Und wenn ja, was ist darunter zu verstehen? Gedanken über den „Wesenskern des Menschen“ aus nichtreligiöser Perspektive.