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Interview

Foto: © A. Platzek
In einer demokratischen Gesellschaft kann ein Innenminister nicht einfach „von oben“ vorgeben, durch welche Prinzipien, Wertorientierungen und Ideale die Menschen in unserem Land ihr Zusammenleben gestalten. Darauf weist der Philosoph und Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands Frieder Otto Wolf hin.
Foto: privat
Als bekennender Nichtreligiöser sei man immer noch schnell sozial isoliert, meint Wilfried Stascheit, der gemeinsam mit seiner Frau den Verlag TibiaPress führt. Mit dem dort erschienenen Sachcomic „Goodbye Gott? Wissenschaft contra Religion“ soll die Tür zu dem Thema für Menschen geöffnet werden, die in der Literatur illustrierte Auseinandersetzungen bevorzugen.
Foto: © dpa
Die bloße Weitergabe von Erkenntnissen ist nicht genug, um Wissenschaft zu breitestmöglicher Anerkennung und Legitimation in der Gesellschaft zu verhelfen, sagt der Geobiologe und Paläontologe Reinhold Leinfelder. Der Professor an der Freien Universität Berlin wird im Rahmen des ersten „March for Science“ gemeinsam mit vielen anderen Teilnehmern weltweit für das Bewusstsein der Bedeutung von Forschung und Wissenschaft für unsere Zivilisation werben.
diesseits Nr. 117, 4/2016
Humanistische Lebenskunde ist ein Erfolgsmodell: Seit seiner Einführung 1984 an Berliner Schulen stiegen die Teilnehmendenzahlen jedes Jahr stark an. Mittlerweile besuchen über 60.000 Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg den Unterricht, rund 500 Lehrkräfte sind derzeit an den Schulen tätig. Olaf Schäfer und Heike Schmidt sprechen über ihren Unterrichtsalltag, ihre Motivation und über Widerstände, auf die sie treffen.
Foto: © A. Platzek
Der Jurist Thomas Heinrichs hat für die Antidiskriminierungsstelle (ADS) des Bundes eine Expertise zum Begriff „Weltanschauung“ und Benachteiligungsrisiken aufgrund der Abwesenheit einer Konfession verfasst. Heinrichs sagt im Interview, gegen Diskriminierungen können Konfessionsfreie auf zwei Weisen vorgehen: politisch und juristisch.
Foto: privat
Mit dem HumanistenTag 2017 lädt vom 15. bis zum 18. Juni nächsten Jahres das wohl größte humanistische Festival bundesweit zum Diskutieren, Tanzen, Staunen und Netzwerken ein. Michael Wladarsch, Geschäftsführer der Deutscher HumanistenTag gGmbH, sagt im Interview, warum aus seiner Sicht die Zeit für ein großes Fest für alle Menschen, die gerne selber denken ist, gekommen ist.
Foto: Wendy A. Hern
Menschen ohne Zugehörigkeit zu einer Kirche oder anderen Religionsgemeinschaft bilden weitgehend einen blinden Fleck der empirischen Sozialforschung, sagt die Psychologin Tatjana Schnell. Die Professorin an der Universität Innsbruck widmet sich darum nun eingehender den lebensweltlichen Identitäten und existenziellen Orientierungen von Konfessionsfreien.
Cover
Inwieweit kann Systemische Pädagogik als humanistische Praxis verstanden und profiliert werden?
Foto: privat
Valentin Abgottspon, Vizepräsident der Freidenker-Vereinigung der Schweiz (FVS), die die traditionsreichste säkular-humanistische Organisation in der Schweiz ist und heute rund 2.000 Mitglieder zählt.
Flyer
Der Religionswissenschaftler Stefan Schröder hat im Rahmen seiner Promotion an der Universität Bayreuth säkular-humanistische Organisationen in Deutschland untersucht und in ihrem Profil verglichen: in Hinsicht auf Eigenheiten, weltanschauliche Schnittmengen und strategische Schwerpunktsetzungen.
Vorstellung einer 10-Jährigen vom ersten Lebewesen. Foto: Milena Ries, Examensarbeit 2014
Kirsten Greiten ist Grundschullehrerin und zugleich wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Biologiedidaktik der Universität Gießen. Für ihre Doktorarbeit erforscht sie Lernprozesse von jungen Schülerinnen und Schülern beim Thema Evolution.
Foto: © Andreas Müller
Vier Fragen an Julian Nida-Rümelin zu den Anschlägen von Nizza, Würzburg und München.
Foto: privat
Wole Soyinka, nigerianischer Literaturnobelpreisträger und UN-Sonderbotschafter sagt, wir hätten die Pflicht, uns den aufgeklärten Stimmen in der Debatte über Reformen der islamischen Glaubensverständnisse anzuschließen.
Illustration: Skeptisketch / HVD Bayern
Im Juni 2017 soll in Nürnberg das größte humanistische Festival im deutschsprachigen Raum stattfinden. An gleich vier Tagen lädt ein rappelvolles buntes Programm alle Freunde humanistischer Ideen und andere interessierte Gäste in die Frankenmetropole ein.
Foto: © KAS
Die Alternative für Deutschland (AfD) ist bei den letzten Landtagswahlen mit zweistelligen Ergebnissen in die Parlamente eingezogen. In Sachsen-Anhalt wurde sie sogar zweitstärkste Partei.
Foto: (c) A. Platzek
Auf humanistischer und feministischer Seite war es zu lange zu ruhig bei den Themenbereichen sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung, sagt die Psychologin Ines Scheibe. Eine Konferenz am 9. und 10. Juli in Berlin soll das ändern.
Foto: A. Platzek
wird durch die Texte zu den mehr als drei Dutzend Stichworten im beim Verlag De Gruyter erschienenen Kompendium „Humanismus: Grundbegriffe“ konstruiert und nachgezeichnet, sagt der Mitherausgeber und Präsident des Humanistischen Verbandes, Frieder Otto Wolf.
Cover
Der Philosoph Ralf Schöppner über das aktuelle Buch des Soziologen und islamischen Religionspädagogen Mouhanad Khorchide.
Foto: A. Platzek
Dieser Satz steht im deutschen Grundgesetz. Vom Staat verlangt es eine neutrale Haltung gegenüber den Religionen und Weltanschauungen. In der Realität ist davon allerdings wenig zu spüren.
Foto: © Christoph Hardt / Wikimedia Commons / CC-BY-SA 4.0
Der Schriftsteller und Publizist Günter Wallraff, einer der bekanntesten deutschen Investigativjournalisten, hatte sich im vergangenen Jahr dem Islamischen Staat im Austausch für eine US-amerikanische Geisel angeboten. Im Interview plädiert Wallraff dafür, den terroristisch genährten Hysterien Gelassenheit entgegenzusetzen.