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International

Auch Neugeborene sollen seit dem 1. März automatisch als Mitglied registriert werden.
Erstmals schließt die Richtlinie des englischen National Health Service (NHS) zur seelsorgerischen Betreuung ausdrücklich nichtreligiöse Patienten ein. Die britischen Humanisten begrüßen den Fortschritt.
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Zwischen dem 24. und 26. April 2015 findet in Bukarest die Humanist East European Conference statt. Ausgerichtet wird sie von der Jugendorganisation der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU) und der Asociaţia Umanistă Română, dem Verband der rumänischen Humanisten.
Stellungnahme verspricht Verzicht auf herabwürdigende Bezeichnung von Gläubigen.
Foto: J. Patrick Fischer / Wikimedia Commons / CC BY-SA
Erneut hat ein Gericht eines islamischen Staates einen „Ungläubigen“ zum Tod verurteilt. Wie mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend berichteten, soll ein junger Mann sterben, weil er sich abfällig über den islamischen Propheten geäußert haben soll. Die Urteilsverkündung löste Jubel in der mauretanischen Bevölkerung aus.
Foto: HSS
Seit dem 31. Dezember 2014 sind gleichgeschlechtliche Ehen in Schottland gesetzlich anerkannt. Während die zwei großen Kirchen des Landes die Gleichstellung homosexueller Paare im Eherecht ablehnen, wurde die Trauung einer ersten offiziellen Homo-Ehe in Schottland von einem humanistischen Feiersprecher durchgeführt.
Mit einer Entschließung hat das Europäische Parlament am Donnerstag letzter Woche die pakistanischen „Blasphemie“-Gesetze verurteilt. Aus Sicht des Dachverbandes der säkularen Verbände in Europa ist die Haltung des Parlaments jedoch halbherzig. Denn zahlreiche EU-Staaten halten bis heute an Gesetzen gegen „Gotteslästerung“ oder „Blasphemie“ fest.
Foto: OSZE / Piotr Markowksi
Vertreter der Europäischen Humanistischen Föderation (EHF) haben die OSZE-Staaten zur Umsetzung der Gewissens-, Gedanken- und Glaubensfreiheit aufgerufen. Auf einem jährlichen Treffen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) forderte die EHF auch, die Rechte von Frauen, Kindern und LGBTI vor religiösen Doktrinen zu schützen.
Mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird für den Einsatz für humanistische Werte vergeben.
Foto: Mags Gavan, Redrebel Films
Ein Krieg wütet in vielen Teilen Afrikas. Dieser Krieg hat nichts mit den Konflikten in Mali, Nigeria, Somalia, Sudan und der Republik Zentralafrika zu tun. Aber trotzdem haben diese Konflikte etwas gemeinsam: Es ist ein Krieg gegen die verwundbarsten Mitglieder der afrikanischen Bevölkerung – ältere Frauen, arme Menschen, Menschen mit Behinderungen.
„Null und nichtig“ ist das drakonische Anti-Homosexuellen-Gesetz, urteilte am Freitag das Verfassungsgericht von Uganda. Die Entscheidung wurde weltweit begrüßt. Kato Mukasa von den ugandischen Humanisten erinnerte, dass dies nur ein erster Schritt sei. Grünen-Politiker Volker Beck sagte, dass auch die hiesigen Kirchen und Islam-Verbände Verantwortung tragen.
Foto: Kurt und Becky / Flickr / CC-BY-SA
Atheisten und Agnostiker aus über 50 Ländern werden sich ab dem kommenden Donnerstag in der britischen Universitätsstadt Oxford versammeln. Mit mehr als 1.000 Teilnehmern stellt der 19. Kongress der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU) ein herausragendes Ereignis für die weltweite Bewegung nichtreligiöser Menschen dar.
Foto: privat
Der Fall von Mubarak Bala, einem Nigerianer, der sich vom Islam abgewandt hat und Atheist wurde, ist ein klarer Indikator für die prekäre Situation von Ex-Muslimen in dieser Region.
Foto: Humanist Association of Ireland
Die irischen Humanisten freuen sich über ein deutliches Wachstum bei der Zahl nichtreligiöser Eheschließungen. Außerdem konnten sie sich nun erfolgreich gegen Einschränkungen durchsetzen, die Zeremonien außerhalb von Gebäuden bislang unmöglich machten.
Foto: privat
Auch in Lateinamerika werben Menschen, die an keinen Gott mehr glauben, in der Öffentlichkeit für ihre Überzeugungen. Mit internationaler Unterstützung will der Anfang des Jahres gegründete Verband von Humanisten in Guatemala endlich den Durchbruch schaffen. Als öffentlichkeitswirksames Zugpferd dient der US-amerikanische Bürgerrechtler Dan Barker.
Foto: factoryseashell / Flickr / CC-BY-SA
„Adoptiere ein Dalit-Dorf“: Für rund 1.000 Menschen auf dem indischen Subkontinent wird sich das Leben im kommenden Jahr verbessern. Möglich gemacht hat das ein Spendenaufruf des Humanistischen Hilfswerks Deutschland. Insgesamt kamen dabei 3.000 Euro zusammen. Doch nicht nur den „Unberührbaren“ hilft die Unterstützung aus Deutschland.
Foto: EHF
Am 9. und 10. Juni war der Präsident der Europäischen Humanistischen Föderation (EHF) nach Moskau gereist, um sich mit Vertretern humanistischer, atheistischer und säkularer Organisationen zu treffen.
Eine neue Richtlinie der britischen Regierung dehnt das Verbot pseudowissenschaftlicher Lehren auf sämtliche Schulen in freier Trägerschaft aus.
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Eine am Dienstag gestartete Kampagne wendet sich gegen die Kollaboration des Echtzeit-Nachrichtendienstes mit theokratischen und autoritären Regimen. Ein Bündnis säkularer Organisationen will so darauf hinweisen, dass sich Twitter menschenrechtswidrigen Einschränkungen der Rede- und Meinungsfreiheit unterwirft.
Foto: privat
Ghana ist eine der religiösesten Nationen auf der Erde. Aber das Land ist auch ein Leuchtfeuer der Hoffnung für Humanismus und freies Denken in der Region.