Dienstag, 4. Oktober 2011
Der in Theologie und Philosophie promovierte Wissenschaftler erregte in den 1960er Jahren einiges Aufsehen durch seine Publikation Das Elend des Christentums oder Plädoyer für eine Humanität ohne Gott. Den Themen der Religionskritik, der Ethik und Ästhetik ist Kahl bis heute treu geblieben. Die kontroversen Diskussionen über die Verknüpfung von Staat und Kirche, die aktuell durch die Rede des Papstes vor dem Bundestag erneut in den Fokus der Öffentlichkeit geraten sind, nahm er in seinem Vortrag in Bremen und Osnabrück zum Anlass, auf die Notwendigkeit einer Trennung von Kirche und Staat hinzuweisen.