Dienstag, 23. August 2011
Meditation wird in unseren Breiten häufig mit Religion, Esoterik, Spiritualität, mit Räucherstäbchen und sphärischen Klängen assoziiert. Und das nicht ganz zu Unrecht, denn viele der Schulen oder Gemeinschaften, die Meditationskurse anbieten, kultivieren bewusst den Hauch von Exotik und die teilweise Weltfremdheit ihrer jeweiligen kulturellen oder religiösen Traditionen. Ganz anders geht der promovierte Psychologe und Neurowissenschaftler Ulrich Ott vor, der gleichzeitig auch eine erfahrener Praktiker von Meditation ist. Er nähert sich dem Thema mit einer wissenschaftlichen und weltanschaulich neutralen Grundhaltung an, sodass seine Ausführungen zur Meditation für Skeptiker auch für Menschen von Interesse sein können, die sich eher dem rationalen Denken der westlichen Kultur verpflichtet fühlen. Sowohl für die Gestaltung einer eigenen meditativen Praxis wie über (neuro)wissenschaftliche Forschungsergebnisse gibt Ott Anleitung und Information.