Direkt zum Inhalt

Holger Fehmel

Druckversion
Photo

Holger Fehmel ist selbstständiger Jurist. Er steht Ideologien jeder Art äußerst distanziert gegenüber und setzt sich für eine offene Gesellschaft ein. Als Autor und Betroffener setzt er sich außerdem besonders beim Thema Jungenbeschneidung für eine sachliche und dialogorientierte Diskussion ein.

Artikel von Holger Fehmel

Foto: Council of Europe
Wer die Jungenbeschneidung als vorsätzliche Schädigung des Kindes darstellt, verhöhnt die betroffenen Religionsgemeinschaften. So kommentierte vor kurzem der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald Lauder, in der Tageszeitung „Jüdische Allgemeine“ eine Resolution des Europarats. Das verdient eine Replik – und ein Angebot zum Dialog.
Pro Kinderrechte
Auch bei Humanistinnen und Humanisten hatte das kontroverse Urteil des Landgerichts Köln zur Jungenbeschneidung von Anfang an eine große Aufmerksamkeit erfahren. Der Jurist und Humanist Holger Fehmel hatte sich im Juli mit einem nachdenklichen Kommentar als einer der ersten moderierenden Stimmen in der Kontroverse zu Wort gemeldet. Gemeinsam mit Sigrun Stoellger, Vertreterin der gbs-Regionalgruppe Hannover, verfasste er jetzt ein selbstkritisches Plädoyer gegen die verbale Vehemenz und für mehr Besonnenheit.