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Gita Neumann

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Leiterin des Bereichs Patientenverfügung beim Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg.

Artikel von Gita Neumann

diesseits Nr. 118, 1/2017
Es handelt sich um das ethisch heikelste Strafgesetz in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschlands. Wer heute als Palliativmediziner seinen Patienten zu Hause hinreichend Medikamente gegen Durchbruchschmerz oder gefürchtete Erstickungsnot überlässt, muss möglicherweise ins Gefängnis. Bestraft werden soll mit bis zu drei Jahren, was vorher in Deutschland straffrei war, nämlich die Hilfe zum Suizid.
diesseits Nr. 117, 4/2016
Die Kirchenlobby habe es im November 2015 geschafft, mit dem Verbot der zuvor strafffrei möglichen Freitodhilfe der Mehrheit andersdenkender Bürger eine schwere Niederlage zuzufügen, meint Gita Neumann.
Foto: © dpa / Uli Deck
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat eine Stellungnahme des Humanistischen Verbandes Deutschlands (HVD) zum neuen Suizidhilfe-Verbot in Paragraph 217 StGB erbeten.
Foto: © HVD
Besorgte Leser, empörte Zuhörer, schimpfende Anrufer allerorten: Ihre Aufregung gilt Meldungen, laut denen unzählige Vorsorgedokumente unwirksam sein könnten. Zuvor hatte der Bundesgerichtshof (BGH) einen aufsehenerregenden Beschluss veröffentlicht, der strenge Anforderungen zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen formuliert.
Eilantrag abgewiesen – spätere Entscheidung über Verfassungsbeschwerde offen.
Foto: © Tsuboya - Fotolia.com
Zwei führende Medizinethiker haben sich in den letzten Wochen für den ärztlich assistierten Suizid eingesetzt: der international anerkannte Ethik-Experte Urban Wiesing sowie der Privatdozent und Fachbuchautor Ralf Jox. Aber auch Befürworter von Suizidhilfe müssen sich noch vielen Fragen stellen.
© Deutscher Ethikrat
Mangelhafte Aufklärung und ein Elend an Debattenkultur – aber auch ein positives Gegenbeispiel. Ein Kommentar zur Debatte um ein Suizidbeihilfe-Verbot.
Himmel
Warum der Humanistische Verband eine selbstbewusste Idee von sich als Ganzes braucht und warum ihm kämpferische Atheisten nicht weiterhelfen. Ein Auszug aus Gita Neumanns Aufsatz „Lebens- und Sterbehilfe. Bedürfnis nach geistiger Orientierung“, der in dem aktuellen Band der Humanistischen Akademie zum Thema „Barmherzigkeit und Menschenwürde. Selbstbestimmung, Sterbekultur, Spiritualität“ erschienen ist.
ENDLICH Titel
ENDLICH ist eine ungeschönte Dokumentation über die Stunden und Tage nach dem Tod und zugleich ein filmisches Essay über die Anwesenheit des Todes im Leben.
Sachs
Von Gunter Sachs bis zur ärztlichen Suizidbegleitung

Zum Jahreswechsel kündigte Bundesärztekammerpräsident Prof. Jörg-Dieter Hoppe (70) eine vorsichtige Lockerung des standesrechtlichen Verbots der Beihilfe bei der freiverantwortlichen Selbsttötung von Schwerstkranken an, möglicherweise noch in der ersten Jahreshälfte 2011.