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Frieder Otto Wolf

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Frieder Otto Wolf ist Präsident des Humanistischen Verbands Deutschlands e.V. (HVD) und Vorsitzender im Koordinationsrat säkularer Organisationen  (KORSO)

Artikel von Frieder Otto Wolf

Speak out against racism
Mittwoch, 21. März 2012

Die Antwort auf die Titelfrage ist keineswegs trivial: Denn es ist schon seit langem klar und auch weltweit umfassend kommuniziert worden, dass es gar keine im biologischen, wissenschaftlichen Menschenrassen gibt. Schon 1950 hat die UNESCO dies in einer gründlichen Denkschrift festgehalten: Es gibt einfach keine klar definierbaren Unterscheidungen zwischen den als „Rassen" behaupteten Menschengruppen – allen Unterschieden in der Hautfarbe oder in den Haareigenschaften zum Trotz; und vor allem gibt es in wichtigen Bereichen biologischer Prägung keine derartigen Unterschiede zwischen abgrenzbaren Gruppen. Diese Feststellungen der UNESCO-Wissenschaftler sind auch in den 1951, 1967 und 1978 publizierten revidierten Fassungen der UNESCO-Denkschrift The Race Question nicht zurückgenommen und auch nicht mehr wissenschaftlich ernsthaft bestritten worden.

Holger Strohm_Friedlich in die Katastrophe
Montag, 12. März 2012

1973 im linken Verlag Assoziation in Hamburg zuerst veröffentlicht, fasste das Buch Friedlich in die Katastrophe des Wissenschaftsautors und Aktivisten Holger Strohm das Hintergrundwissen seiner Generation über die Gefahren der sog. „friedlichen Nutzung der Atomkraft" klassisch, d.h. ebenso gut belegt wie klar verständlich, zusammen. Diese Generation hat in Westdeutschland immerhin das zunächst von einem breiten politischen Konsens – auch etwa von der SPD mit ihrem Godesberger Programm - getragene Projekt des „Atomstaates" stoppen können – mit den größten Demonstrationen der damaligen westdeutschen Geschichte.

Kerze
Freitag, 24. Februar 2012

Die Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt, die gestern im Konzerthaus Berlin stattgefunden hat, hat eindrucksvoll gezeigt, dass auch das neue Deutschland ganz säkular gedenken kann.

Benedikt XVI. Palmsonntag
Donnerstag, 22. September 2011

Eure Exzellenz Benedikt XVI., anlässlich Ihres bevorstehenden Besuchs in Deutschland sehen wir die Notwendigkeit, uns mit einigen klarstellenden Worten an Sie zu wenden und Sie über unsere Erwartungen als Weltanschauungsgemeinschaft nichtreligiöser Menschen und Interessenvertretung von Konfessionsfreien in Deutschland zu informieren. Wir gehen dabei davon aus, dass die kulturelle Weiterentwicklung in offenen, pluralistischen und demokratischen Gesellschaften sowie ein friedliches Zusammenlebens auf den Dialog und das Gespräch angewiesen sind. Daher halten wir es für sinnvoll, uns nicht nur an Mitglieder der katholischen Kirche zu wenden, mit denen wir heute schon große Schnittmengen in der Betrachtung von problematischen Punkten finden. Wir beurteilen es ebenfalls als zielführend, uns an Sie persönlich zu wenden.

Angela Merkel EU
Montag, 19. September 2011

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, am 22. September 2011 wird Papst Benedikt XVI. in Berlin eintreffen. Aus Anlass dieses Besuchs sieht das Präsidium des Humanistischen Verbandes Deutschlands die Notwendigkeit, sich mit einigen klarstellenden Worten an Sie zu wenden und Sie über unsere Erwartungshaltung als Weltanschauungsgemeinschaft nichtreligiöser Menschen und Interessenvertretung von Konfessionsfreien zu informieren.

Oslo nach den Bombenanschlägen
Dienstag, 26. Juli 2011

Der Humanistische Verband Deutschlands ist von den jüngsten Berichten über Gewalttaten in Norwegen schockiert. Dies erklärte er in einer Pressemitteilung anlässlich der Bombenanschläge in Oslo und dem Massaker des mutmaßlichen Täters, Anders Behring Breivik, an Jugendlichen auf der Insel Utøya am vergangenen Freitag. Diese Ereignisse seien ein "Zeugnis von tiefgreifenden Defiziten in der Aufklärung und Humanisierung der europäischen Gemeinschaft", heißt es in dem Dokument.

Warenkörbe
Freitag, 8. Juli 2011

Für den praktischen Humanismus ist die gleiche Freiheit aller Menschen, wie sie Étienne Balibar aus den Deklarationen der Französischen Revolution herausgearbeitet hat, nicht verhandelbar. Diese gleiche Freiheit gehört zur Menschenwürde und muss als solche verwirklicht werden, um humanistisch vertretbare Verhältnisse zu erreichen. Bloße Chancengleichheit reicht da nicht aus.