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Filmkritik

Cäsar muss sterben
Die italienischen Brüder Taviani hatten im vergangenen Frühjahr bei den 62. Internationalen Filmfestspielen in Berlin den Goldenen Bären gewonnen. Ihr außergewöhnlicher Beitrag „Cäsar muss sterben“, für den sie sechs Monate lang theaterspielende Schwerverbrecher begleitet haben, ist nun endlich in den deutschen Kinos.
Die Königin und der Leibarzt
Auf der diesjährigen Berlinale reüssierten vor allem Beiträge, die humanistische Themen wie Menschenrechte und die Aufklärung in den Mittelpunkt stellten. Mit dem historischen Drama „Die Königin und der Leibarzt“ kommt nun einer der preisgekrönten Filme in unsere Kinos.
Generation Kunduz - Plakat
Martin Gerner hat für seinen Film „Generation Kunduz. Der Krieg der Anderen“ junge Einheimische in der afghanischen Stadt Kunduz aufgesucht und sie gefragt, was ihr Leben ausmacht, wovon sie träumen und welche Schwierigkeiten sie haben.
Berlinale
Die italienischen Brüder Taviani haben bei den 62. Internationalen Filmfestspielen in Berlin den Goldenen Bären gewonnen. Ihr außergewöhnlicher Beitrag „Cesar must die“ war in diesem Jahr nicht der einzige Beitrag, der mit humanistischen Themen wie Menschenrechten und Aufklärung reüssierte.
Was bleibt
Noch sind nicht alle Stars und Sternchen über den roten Teppich am Potsdamer Platz in Berlin gegangen, aber bereits zur Halbzeit der Berlinale kann man feststellen, dass die Wettbewerbsbeiträge außergewöhnliche Blicke auf den Menschen werfen.
Die Summe meiner einzelnen Teile 1
Hans Weingartner erzählt in seinem neuen Film "Die Summe meiner einzelnen Teile" vom Zusammenbruch und Aufrappeln eines Mathematikers, dessen neues Lebensmodell aus unserer wirtschaftsorientierten Zeit fällt.
Halt auf freier Strecke 1
Vom Leben einer Familie mit dem heranrauschenden Tod erzählt Andreas Dresen in seinem neuen Film „Halt auf Freier Strecke“. Ein ebenso einfühlsamer wie erschütternder Film über das Sterben eines Familienvaters.
Eine dunkle Begierde_1
Trotz grandioser Besetzung und schauspielerischer Höchstleistungen scheitert die von Starregisseur David Cronenberg verfilmte historische Aufarbeitung des Konflikts zwischen Carl Gustav Jung und Siegmund Freud.
ENDLICH Titel
ENDLICH ist eine ungeschönte Dokumentation über die Stunden und Tage nach dem Tod und zugleich ein filmisches Essay über die Anwesenheit des Todes im Leben.
Die Haut, in der ich wohne 1
Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar fragt in seinem neuen Film „Die Haut, in der ich wohne“, nach der Identität des Menschen.
Melancholia 2
Der dänische Skandalregisseur Lars von Trier zelebriert in seinem neuen Werk das Unzelebrierbare: Den Untergang der Welt.
Chaplin Complete Werbebanner 2
Erstmals präsentiert das Berliner Kino Babylon eine Gesamtschau der Filme des großen Humanisten Charlie Chaplin. Bis zum 7. August ist die Retrospektive noch zu sehen.
The Tree of Life - Plakat
Religiösen Kitsch präsentiert Terrence Malick mit seinem neuen Film „The Tree of Life“.
Gei Oni
Der israelische Film „Gei Oni“ setzt sich mit der Frauenfigur in der jüdischen Kultur zu Beginn des 20. Jahrhunderts auseinander und erzählt dabei die Geschichte der Diaspora der russischen Juden.
Chris Morris: Four Lions

Was gab es für Theater um den Film Four Lions, der Mitte vergangenen Jahres in den britischen Kinos anlief und seit Ende April auch in deutschen Filmsälen zu sehen ist. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer wollte den Film, der als Komödie über Terrorismus und Suizidbomber angekündigt ist, wegen Terrorgefahr verbieten. Aber Atomkatastrophe und arabische Revolutionen haben den Terror in Deutschland aus dem Fokus gedrängt. Hat das aber das Terrorpotenzial des Films geschwächt?