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Erwin Kress

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Dipl.-Physiker, geb. 1948, ehem. Leitender Angestellter in der Industrie, seit März 2011 im Vorruhestand, Revisor des HVD NRW, 2000-2006 Mitglied im HVD Bundesvorstand und seit 2011 Vizepräsident sowie Sprecher zum Thema Autonomie am Lebensende.

Artikel von Erwin Kress

Foto: Sakkmersterke / Fotolia.com
Am kommenden Freitag wollen die Abgeordneten des Deutschen Bundestages über Gesetze zur Suizidbeihilfe abstimmen. Noch haben die Abgeordneten die Möglichkeit, sich nicht der Überheblichkeit und Unfähigkeit schuldig zu machen.
Foto: Maik Meid / Flickr / CC BY-SA 2.0
Kann man die Debatte um ein mögliches Verbot organisierter Suizidhilfe noch ernst nehmen oder läuft hier ein Theaterstück, das sich am Ende als Tragödie für das Selbstbestimmungsrecht entpuppt?
Foto: Maik Meid / Flickr / CC BY-SA 2.0
In der Bundestagsdebatte über die Suizidbeihilfe zeichnet sich eine Mehrheit für den schlechtesten aller Gesetzesentwürfe ab.
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Mit seinem jetzt bei Rowohlt erschienenen Buch „Letzte Hilfe - Ein Plädoyer für das selbstbestimmte Sterben“ leistet der Arzt Uwe-Christian Arnold einen wertvollen Beitrag zur aktuellen Debatte über das Thema Suizidbeihilfe.
Foto:  János Csongor Kerekes / Flickr / CC-BY-SA
Medizinisch assistierter Suizid – wie tragfähig ist die Position der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)? Der Theologe und Sozialethiker Hartmut Kreß glaubt, die EKD möchte von früheren Positionen abrücken – scheue sich aber bislang, dies in alle Konsequenzen hin zu durchdenken.
Nach den Interviews des scheidenden Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider und seiner Ehefrau Anne, ebenfalls Theologin, mit „ZEIT“ und „stern“ haben sich nun zwei Mitglieder der Synode der Evangelischen Kirche zu Wort gemeldet: Kerstin Griese und Hermann Gröhe.
Foto: privat
Auch psychisch kranken Menschen darf die Beihilfe zum Freitod nicht generell verwehrt werden, fordert ein Betroffener. Für Andreas Derball hat die Zusage, gegebenenfalls ärztliche Suizidhilfe erhalten zu können, ein dauerhaftes Gefühl der Befreiung und Erleichterung gebracht.
© Gina Sanders - Fotolia.com
Seit 2006, als der Schweizer Verein „DIGNITAS - Menschenwürdig leben - Menschenwürdig sterben“ einen deutschen Ableger gründete, gab es verschiedene Anläufe, gewerbs- bzw. geschäftsmäßige „Sterbehilfe“ zu verbieten. Diese erwiesen sich als rechtlich oder politisch nicht durchsetzbar. Nun starten die Unionsparteien einen neuen Versuch.
Wolfgang Lüder
Wolfgang Lüder ist am 19. August 2013 in seinem 76. Lebensjahr am Ende verschiedener Leiden gestorben. Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) und wohl die meisten, die ihn persönlich kannten, trauern um ihn. Ihr Mitgefühl gilt auch seiner Ehefrau, wie den Kindern und Enkelkindern.
Bild: Montage
Ob bei der öffentlichen Kritik an der Ablehnung eines mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers durch katholische Krankenhäuser, dem Streit zwischen „Pro Reli“ und „Pro Ethik“ in Berlin oder der Gründung des Koordinierungsrates säkularer Organisationen: „Kirchenfeindlich“ bleibt ein beliebtes Schlagwort. Doch was bedeutet es eigentlich?
Religiöse Symbole
Religionsunterricht und Kindeswohl stehen momentan in vielfältiger Art und Weise im Fokus gesellschaftlicher Debatten. Erwin Kress kommentiert ein Urteil aus der Eifel, wonach zwei konfessionsfrei erzogene Kinder in den Religionsunterricht gehen müssen, weil ein Fernbleiben "eine Gefährdung des Kindeswohls" darstellen soll.