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Dr. Horst Groschopp

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Dr. Horst Groschopp ist Vizepräsident und Direktor der Humanistischen Akademie Deutschland.

Artikel von Dr. Horst Groschopp

Horst Groschopp bei FDP
Soeben wurde der aktuelle Religionsmonitor 2013 der Bertelsmann-Stiftung veröffentlicht. Er unterbreitet Angaben über „Religion und Zusammenhalt“ – die Böckenförde-Frage nach dem, was zusammenhält, wenn das Christentum ausfällt. Ja, was ist dann? Ein Kommentar.
Humanismus und Rechtskultur
Es gibt keinen Humanismus ohne Humanität, ohne Barmherzigkeit. Der Begriff „Menschenwürde“ wurde in der Antike entdeckt, in der Renaissance wieder angeeignet, Ende des 18. Jahrhunderts erstmals in individuelle „Menschenrechte“ gegossen. Hier setzte dann das Streben nach Humanisierung des Rechts ein. Eine Konferenz geht dem nach.
Gita Neumann: Suizidhilfe als Herausforderung
Am 12. und 13. Oktober 2012 lädt die Humanistische Akademie Berlin zu einer sehr aktuellen spannenden Debatte ein. Das Thema lautet: „Ärztlich begleiteter Suizid – Fragen ethischer und gesellschaftlicher Verantwortung“. Zeitgleich erscheint ein Band aus der Reihe der Humanistischen Akademie, der für Aufsehen sorgen wird. Die Leiterin der Bundeszentralstelle Patientenverfügung Gita Neumann lässt darin u.a. diejenigen zu Wort kommen, die sich hilfesuchend an sie wenden.
Deutsche Fussball-Nationalmannschaft EM 2012

Selbstverständlich ist Fußball Teil der humanistischen Kultur.

Schon immer interessierte mich die Ritual- und Fankultur des hierzulande allgegenwärtigen Mannschaftssports: Ein wichtiger Sieg ist eine Spitzennachricht wert; tausende Begeisterte putzen sich heraus, Männer und immer mehr auch Frauen, nahezu jeden Alters. Sie versammeln sich öffentlich in Stadien, vor Leinwänden oder in Kneipen, um einer ziemlich unnormalen, oft sehr zufälligen, deshalb sehr trainingsbedürftigen Körperbenutzung zuzuschauen. Es entscheidet, wie im wirklichen Leben, oft das Glück, wer triumphiert oder leidet. Wer sich für so etwas begeistert und hofft, dass wir England schlagen, benutzt, trotz mancher sozial bedingter Ausfälle, keine Flinte dazu. Man steht da in diesem Stadion und nebenan ein Holzfäller oder ein Ingenieur. Wo gibt es noch dieses Gefühl der (zeitlich endlichen, aber doch erlebten) Gleichheit, auch der Toleranz, verbunden mit dem Gefühl dazuzugehören. Oder, wie Martin Buber schrieb: Gemeinschaft ist, wo Gemeinschaft stattfindet.

Luther-Bibel in der Wartburg
"Man muss eigentlich eine Humanismus-Ausstellung in einem repräsentativen deutschen Museum fordern – von mir aus als Ergänzung zum Luther-Lobgesang, der kommen wird: der kulturellen Gerechtigkeit und der Kultur in Deutschland zuliebe." Ein Kommentar zur Förderung des Lutherjahrs 2017.
Die Privilegien der Kirchen und das Grundgesetz
Die Humanistische Union läuft säkularen Organisationen wie dem Humanistischen Verband bei der Diskussion der Staat-Kirche-Trennung den Rang ab. Der Meinung ist der ehemalige HVD-Präsident Dr. Horst Groschopp, der sich für diesseits die HU-Dokumentation der 4. Berliner Gespräche über das Verhältnis von Staat, Religion und Weltanschauung angeschaut hat.
Kraus - Freimaurer
Auch die überarbeitete Auflage von "Die Freimaurer" ist keine unparteiische kulturhistorische Analyse der Freimaurerei, sondern allenfalls eine repräsentative Selbstdarstellung der österreichischen Freimaurer.
Cover Paul Veyne
„Europa hat keine christlichen oder anderen Wurzeln, sondern es hat sich in Entwicklungsstufen, die nicht vorhersehbar waren, schrittweise herausgebildet; keiner seiner Bestandteile ist ursprünglicher als irgendein anderer.“ Paul Veynes historische Studie "Als unsere Welt christlich wurde", ist nun als Paperback erhältlich.