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Deutschland

Foto: Elka Ortgies / Ostfriesen-Zeitung
Am 27. Oktober 2016 laden die niedersächsischen Humanisten in Leer zum Vortrag in den Tatort Taraxacum ein. „Gesunder Menschenverstand? Warum wir nicht so selbständig handeln, wie wir meinen“ heißt der Titel der Veranstaltung. Mit ihr sollen die Arbeit und die Angebote des Humanistischen Verbandes in der Stadt und dem Umland bekannter gemacht werden.
Bild: HVD Berlin-Brandenburg
Am Montag vergangener Woche wurde im Roten Rathaus der Berliner Freiwilligenpass verliehen. Dabei erhielten auch fünf Humanisten die Auszeichnung. Mit dieser bedankt sich die Stadt jedes Jahr bei den zahlreichen aktiven Ehrenämtlern.
Bild: Pete Stary
Humanisten antworten auf die „Bierdeckel-Aktion“ der Evangelischen Kirche.
Illu
Verbindet tolle Unterhaltung mit sozialer Unterstützung: Am Samstag spielen auf dem Benefizkonzert unter dem Motto „Rocken für Socken“ drei Bands zugunsten wohnungsloser Menschen. Der Humanistische Verband in Dresden lädt als Veranstalter des Benefizkonzerts zum Tanzen und Feiern in der Dresdner Altstadt für einen guten Zweck ein.
Foto: A. Platzek
Ehrenamtliches Engagement ist von vitaler Bedeutung für den Erhalt und das Wachstum humanistischer Projekte. Neuer Bestandteil des traditionsreichen Magazins „diesseits“ ist darum nun eine Rubrik, die ehrenamtliches Engagement mit einem entsprechenden Profil fördern soll. Der Bedarf dafür ist riesig.
„Autonomie? AUSVERKAUFT.“ – Unter diesem Motto stehen die Bayreuther Dialoge 2016 an der Universität Bayreuth. Frieder Otto Wolf, Philosoph und Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, ist einer von rund 50 Referenten.
Abermals ist auf kirchlicher Seite Offenheit gegenüber der Ablösung der sogenannten historischen Staatsleistungen gezeigt worden. Der Verwaltungsleiter im Generalvikariat des Bistums Münster sagte dem Internetportal kirchensite.de, das Bistum sei zu Verhandlungen über eine Ablösung bereit. Ergänzt wurde die Stellungnahme mit einem schrägen Vergleich.
Die grün-schwarze Koalition will den Ethikunterricht in den nächsten vier Jahren bis einschließlich Klassenstufe 5 ausbauen. Im angelaufenen Schuljahr soll ein Bildungsplan für den Ausbau erstellt werden.
Eine direkte Übernahme der Gehaltstabellen des öffentlichen Dienstes ab dem Jahr 2020 und eine betriebliche Altersvorsorge sind Kernpunkte der Fortentwicklung des Haustarifvertrages beim Humanistischen Verband Bayern. Die Gewerkschaft lobt die Neuregelungen als tragfähigen Abschluss für alle Beschäftigten.
Die unitarische Religionsgemeinschaft plant laut einem Bericht, in Zukunft zwei überregionale Gemeinden für das gesamte Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zu bilden: je eine für den nord- und eine für den süddeutschen Raum, die zugleich Körperschaften des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R.) sind.
Das am 21. Oktober 2016 beginnende Fortbildungsangebot richtet sich an Schulleitungen und Lehrkräfte, aber auch an andere pädagogische Mitarbeiter. Diese sollen darin unterstützt werden, eine unter derzeitigen Rahmenbedingungen inhaltlich und pädagogisch ansprechende Alternative zu den Religionsunterrichten anbieten zu können.
Die Humanisten Halle feiern am 28. September 2016 das 20-jährige Bestehen des Bürgerhauses „alternativE“.
Am 8. September 2016 lädt der Humanistische Verband Nordrhein-Westfalen zu Beratungen über Entwicklungen und gemeinsame Positionierungen im Bereich schulischer Wertebildung ein.
Traditionelles Symbol freireligiöser Gemeinden: die Feuerschale.
Am 25. September 2016 soll über die Fortführung der Amtsgeschäfte beraten werden.
Der Anteil katholischer und evangelischer Bestattungen in Deutschland ist auf unter 60 Prozent gesunken. Im Jahr 2000 waren es noch über 70 Prozent. Auch im Bestattungswesen schlägt sich damit der Bedeutungsverlust religiöser Bindungen nieder.
Foto: © HVD
Besorgte Leser, empörte Zuhörer, schimpfende Anrufer allerorten: Ihre Aufregung gilt Meldungen, laut denen unzählige Vorsorgedokumente unwirksam sein könnten. Zuvor hatte der Bundesgerichtshof (BGH) einen aufsehenerregenden Beschluss veröffentlicht, der strenge Anforderungen zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen formuliert.
Foto: LSVD BB
Jeder Mensch hat das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und Partnerschaft: Runder Tisch von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in Berlin verabschiedet gemeinsame Erklärung für Vielfalt und fordert ein Ende der Ausgrenzung von homo-, bi- und transsexuellen Menschen (LGBT).
Heute hat sich der Kieler Landtag mit knapper Mehrheit dafür ausgesprochen, keine Änderung an der Präambel der Landesverfassung vorzunehmen. Ein zuvor eingebrachter Gesetzentwurf, der die Aufnahme einer religiösen Klausel in die Landesverfassung erreichen wollte, ist damit gescheitert.
Foto: © sebra / Fotolia.com
Das hat das Arbeitsgericht Oldenburg im Fall einer konfessionsfreien Bewerberin entschieden, die aufgrund der Nichtzugehörigkeit zur katholischen Kirche und nicht vorhandener Taufe abgelehnt worden war.
Foto: Exzellenzcluster/Sarah Batelka
Humanistische Lebenskunde sollte daher als wertebildendes Unterrichtsangebot in allen Bundesländern zugelassen werden. Das hat der Vorstand des Humanistischen Verbandes Bayern, Michael Bauer, bei einer Podiumsdiskussion an der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) hervorgehoben. Der Dialog auf Augenhöhe benötige eine fundierte Basis.