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Deutschland

Finanzpolitischer Sprecher begründet Ablehnung von Linken-Antrag mit unterschiedlichen rechtlichen Bewertungen der Zahlungen. Die sogenannten historischen Staatsleistungen seien keine Entschädigungen für Enteignungen, sondern Unterhaltsleistungen für entgangene Gewinne. 2017 zahlen die Länder rund 524 Millionen Euro an die Kirchen.
Foto: A. Platzek
Tausende Frauen in über einem Dutzend deutscher Städte wollen in der kommenden Woche auf die Straße gehen, um für ihre Rechte und gegen Benachteiligungen zu protestieren. An vielen Orten sind weitere Events geplant, mit denen aktuelle Probleme aus weiblicher Perspektive thematisiert oder das besondere Engagement für Frauenrechte geehrt werden sollen.
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Das Hands-on-Museum turmdersinne begleitet die Internationale Woche des Gehirns wie in den Vorjahren mit einer abwechslungsreichen Veranstaltungsreihe. Den Auftakt macht eine Soiree mit vier Experten am 13. März 2017 im Marmorsaal der Nürnberger Akademie.
Der Religionswissenschaftliche Medien- und Informationsdienst (REMID) zählt Menschen ohne die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft nicht mehr pauschal als „Konfessionslose“. In der aktuellen Statistik wird außerdem zwischen „organisierten Konfessionsfreien“ und Personen, die sich weltanschaulich nicht zuordnen lassen, differenziert.
Foto: HVD-Bayern
Humanistischer Verband Bayern bietet umfangreiche Vorsorgemappe zur Patientenverfügung.
Die hessische CDU will gemeinsam mit den zwei Großkirchen einen sogenannten Gottesbezug in der Präambel der Landesverfassung verankern. Der Humanistische Verband und die Humanistische Gemeinschaft Hessen wenden sich gegen das Vorhaben. Sie rufen zu einem Bündnis für den Erhalt der Trennung zwischen Staat und Religion auf.
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Drei von vier Schülern an den Berliner Grundschulen nehmen an einem wertebildenden Unterricht wie Humanistische Lebenskunde oder einem der Religionsunterrichte teil. Lebenskunde besuchen über 2.400 Schüler mehr als vor einem Jahr, hier gab es ein Plus von rund vier Prozent.
Foto: BMJS Brandenburg
Das Land Brandenburg erhöht die Zuschüsse für die bekenntnisorientierte Wertebildung an den Schulen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am Montag zwischen dem Bildungsministerium, dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg sowie der Katholischen Kirche und der Evangelischen Kirche unterzeichnet.
Foto: A. Platzek
Zum Internationalen Tag der Menschenrechte haben Konfessionsfreie und Atheisten am Samstag in mehreren deutschen Großstädten mit der Bekanntmachung von 33 Forderungen (Thesen) für die Gleichstellung kirchenferner und nichtreligiöser Menschen in Deutschland begonnen. Zugleich wird zum direkten Dialog zwischen Bürgern und Politik aufgerufen.
Die Islamwissenschaftlerin Riem Spielhaus.
Brauchen die Mitglieder pluralistischer Gesellschaften ein gemeinsames ethisches Leitbild? Erschwert die Betonung der einzelnen kulturellen und religiösen Identitäten unser Zusammenleben? Eignet sich Humanismus als eine allen gemeinsame Orientierung, die sowohl Verbindendes schafft als auch ausreichend Raum lässt für Eigenes und Besonderes? Diese Fragen standen bei einer Tagung in Berlin am vergangenen Donnerstag im Fokus.
Foto: SP PIC / Fotolia.com
Am 10. November 2016 lädt der Humanistische Verband Nordrhein-Westfalen (HVD Nordrhein-Westfalen) zum nächsten Treffen der LAG „Humanismus und Schule“ ein. Die Arbeitsgemeinschaft will humanistische Bildung in den Schulen des Landes fördern.
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„Helle Köpfe, dunkle Materie, falsche Tränen und echte Verschwörungen“ – Unter diesem Motto findet am 3. November 2016 an der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen zum dritten Mal der mittlerweile berühmt-berüchtigte Science Slam zum Semesterstart statt. Ein paar Plätze sind noch frei.
Gräberfeld „M“. Foto: H.-P. Schulz
Vor rund 75 Jahren entstand in Wuppertal der erste Bestattungshain für Verstorbene ohne Kirchenzugehörigkeit. Trotz Verbot und brutaler Verfolgung in der NS-Zeit besteht die ursprüngliche Grabanlage noch heute, vor kurzem wurde sie wiederentdeckt. Die Humanisten in Wuppertal/Bergisches Land laden dazu ein, die humanistische Bestattungskultur in der Region zu unterstützen.
Erstmals untersucht eine wissenschaftliche Befragung lebensweltliche Identitäten und weltanschauliche Auffassungen konfessionsfreier Menschen in fünf Ländern eingehender.
Forschungsleiterin Tatjana Schnell.
Konfessionsfreie sind nicht nichts. Dieser Tatsache stellt sich derzeit eine wissenschaftliche Befragung in fünf europäischen Staaten. Erstmals soll durch die Studie eingehender untersucht werden, mit welchen lebensweltlichen Identitäten und weltanschaulichen Auffassungen sich konfessionsfreie Menschen verbunden sehen. Die Online-Befragung läuft bis Ende Dezember.
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Der in drei Kategorien ausgeschriebene Filmpreis zum Motto „Humanismus: Die Suche nach dem Glück“ ruft professionelle Filmmacher, Studierende einschlägiger Fachbereiche sowie Amateure und Schüler auf, Beiträge bis Ende März einzureichen. Die Gewinner werden im Juni 2017 in Nürnberg prämiert. Insgesamt locken 9.000 Euro Preisgeld.
Foto: Elka Ortgies / Ostfriesen-Zeitung
Am 27. Oktober 2016 laden die niedersächsischen Humanisten in Leer zum Vortrag in den Tatort Taraxacum ein. „Gesunder Menschenverstand? Warum wir nicht so selbständig handeln, wie wir meinen“ heißt der Titel der Veranstaltung. Mit ihr sollen die Arbeit und die Angebote des Humanistischen Verbandes in der Stadt und dem Umland bekannter gemacht werden.
Bild: HVD Berlin-Brandenburg
Am Montag vergangener Woche wurde im Roten Rathaus der Berliner Freiwilligenpass verliehen. Dabei erhielten auch fünf Humanisten die Auszeichnung. Mit dieser bedankt sich die Stadt jedes Jahr bei den zahlreichen aktiven Ehrenämtlern.
Bild: Pete Stary
Humanisten antworten auf die „Bierdeckel-Aktion“ der Evangelischen Kirche.
Illu
Verbindet tolle Unterhaltung mit sozialer Unterstützung: Am Samstag spielen auf dem Benefizkonzert unter dem Motto „Rocken für Socken“ drei Bands zugunsten wohnungsloser Menschen. Der Humanistische Verband in Dresden lädt als Veranstalter des Benefizkonzerts zum Tanzen und Feiern in der Dresdner Altstadt für einen guten Zweck ein.