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Demografie

Cover
Mit ihrem jüngsten Buch „Die Uhr, die nicht tickt“ hat die Kulturwissenschaftlerin Sarah Diehl ein mutiges und kenntnisreiches Plädoyer für Frauen formuliert, die kein eigenes Kind wollen. Und für Menschen, die Alternativen zur bürgerlichen Kleinfamilie suchen. Erklärungsbedürftig wird Kinderlosigkeit vermutlich auch in Zukunft bleiben. Und das ist gut so.
 Foto: T. Hummitzsch
Mit drastischen Äußerungen hat der katholische Theologe Kardinal Joachim Meisner den Streit um die Familienpolitik in Deutschland genährt. Trägt das Recht auf Schwangerschaftsabbruch die Schuld für den demografischen Wandel?
Foto: tanfelisa / Flickr / CC-BY-SA
„Kinder kriegen die Leute von alleine!“ sagte einst der CDU-Kanzler Konrad Adenauer. Dass das in unseren Zeiten nicht mehr gilt, haben anhaltend niedrige Geburtenziffern gezeigt. Fünf Dinge, die für Humanistinnen und Humanisten in Zukunft wichtig sind.
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Der demografische Wandel steht im Mittelpunkt des Wissenschaftsjahres 2013. Zum Jahreswechsel hat Deutschlandradio Wissen dem Thema deshalb eine eigene „Hörsaal“-Reihe geschenkt.
Illustration: T. Ament
Der Religionswissenschaftler Michael Blume plädiert dafür, dass Humanisten stärker in den Wettbewerb um Lebensbejahung und -begleitung eintreten. Außerdem meint er, dass Eltern politisch heute kaum noch in der Lage seien, effektiv ihre Interessen zu vertreten.
Familie
Im sechsten und letzten Teil unseres Demografie-Interviews erhebt Dr. Weiß den Vorwurf, dass die Bundesregierung den demografischen Wandel als Argument heranzieht, um mittels „Schwarzmalerei und Apokalyptik“ den Sozialstaat weiter zu beschneiden und neoliberalistische Ansätze zu fördern.
Antibabypille
Innerhalb eines Jahres hat die Bundesregierung in Fragen der Bevölkerungsentwicklung aufholen wollen, was jahrzehntelang ignoriert wurde. Einem Bericht zur Bevölkerungsentwicklung folgte ein entsprechendes Demografiestrategiepapier. Der Demograf Dr. Wolfgang Weiß erklärt in einem mehrteiligen Interview, warum das Engagement der Bundesregierung in Sachen Demografie ungenügend und fern der Realität ist. Ist der Pillenknick ein soziologisches Ammenmärchen? Und wie geht man mit dem Bevölkerungsschwund in Deutschland um, während weltweit die Bevölkerung explodiert? Um diese und andere Fragen geht es im fünften Teil unseres Interviews mit Dr. Weiß.
Meuselbach-Viehberg
Welche Folgen die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte in welchen Regionen haben, erläutert Dr. Weiß im vierten Teil unseres Demografie-Interviews.
Bauruine
Innerhalb eines Jahres hat die Bundesregierung in Fragen der Bevölkerungsentwicklung aufholen wollen, was jahrzehntelang ignoriert wurde. Einem Bericht zur Bevölkerungsentwicklung folgte ein entsprechendes Demografiestrategiepapier. Der Demograf Dr. Wolfgang Weiß erklärt in einem mehrteiligen Interview, warum das Engagement der Bundesregierung in Sachen Demografie ungenügend und fern der Realität ist. Im dritten Teil unseres Interviews erklärt Dr. Weiß, warum die Abwanderung junger Menschen aus den neuen Bundesländern nicht endet und wie Frauen in der Demografiestrategie wieder an Heim und Herd gebunden werden.
Hörsall Uni Jena
Im zweiten Teil unseres Demografie-Interviews spricht Dr. Weiß über die immer noch geschlechterdifferenzierte Lebenswirklichkeit, Kinderlosigkeit als Lebensstil und die Folgen für eine solidarische Gesellschaft.
Bevölkerungspyramide 2050
Innerhalb eines Jahres hat die Bundesregierung in Fragen der Bevölkerungsentwicklung aufholen wollen, was jahrelang ignoriert wurde. Einem Bericht zur Bevölkerungsentwicklung folgte ein entsprechendes Demografiestrategiepapier. Der Demograf Dr. Wolfgang Weiß erklärt in einem mehrteiligen Interview, warum das Engagement der Bundesregierung in Sachen Demografie ungenügend und fern der Realität ist. Im ersten Teil spricht Dr. Weiß über die Motive der Bundesregierung, die defizitären Aussagen der Demografiepapiere und die Folgen des jahrzehntelangen Tiefschlafs der verantwortlichen Politiker.
Menschenmenge
Wissenschaftler diskutieren darüber, welche Rolle die Religionen in demografischer Hinsicht spielen. Es wird dabei deutlich, dass Humanisten der Frage, inwieweit religiöse Kulturen ihren Anhängern gerade in schwierigen Umständen einige Vorteile bieten, Aufmerksamkeit schenken sollten.