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Debatte

Foto: © Evru Tavli
Die schrecklichen islamistischen Terroranschläge der letzten Monate verbreiten nicht nur Angst in unserer hiesigen Gesellschaft und schüren Feindseligkeiten gegenüber muslimischen Mitbürgern – sie machen uns auch ohnmächtig gegenüber der unmittelbaren Bedrohung eines ideologischen wie auch gewalttätigen Islamismus. Hilflos dagegen sind wir aber nicht.
diesseits Nr. 116, 3/2016
Um bundesweit oder international richtig wirksam zu werden, muss Humanismus als Organisation von Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland um ein Vielfaches größer werden.
Foto: DMG07 / Photocase.de
Die Diskussionen über das Verhältnis zwischen Staat und Religion haben sich in den letzten Jahren inhaltlich kaum vom Fleck bewegt. Auch eine aktuelle Debatte beim Magazin „Cicero“ tritt weitgehend auf der Stelle. Da verwundert es wenig, dass sich nichts ändert. Aber es sollte gerade im Interesse nichtreligiöser Bürgerinnen und Bürger sein, dass dies nicht so bleibt.
Foto: © Kevin McElvaney / derkevin.com
Der Papst als Stichwortgeber einer selbstkritischen Humanismus-Debatte? – eine Philippika
diesseits 2/2015
Demographie und Niedrigzinsen – Wie sich der Kapitalismus selbst abschafft.
Foto: Fotolia
Wir leben in einem wissenschaftlich-technischen Zeitalter. Es stellt sich die Frage, besitzen wir eine Weltanschauung, die dem Geist unserer Zeit entspricht? Wenn nicht, könnte sich in absehbarer Zeit eine solche entwickeln? Wird eine Weltanschauung überhaupt noch benötigt? Welche Aufgaben sollte sie erfüllen? Welche Forderungen kann man an sie stellen? – Es sind Fragen, die wir näher untersuchen wollen.
Foto: A. Platzek
Thesen zur geistigen Situation der Zeit und zur Krise des säkularen Humanismus.
Foto: photoblog.kristarella.com
Postmoderner Anti-Humanismus versus Humanismus als Lebensorientierung
Foto: Council of Europe
Wer die Jungenbeschneidung als vorsätzliche Schädigung des Kindes darstellt, verhöhnt die betroffenen Religionsgemeinschaften. So kommentierte vor kurzem der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald Lauder, in der Tageszeitung „Jüdische Allgemeine“ eine Resolution des Europarats. Das verdient eine Replik – und ein Angebot zum Dialog.
Anne Wizorek 4
Eine Raute, ein Wort und fertig war der Hashtag, der Anne Wizorek über Nacht berühmt machte. #aufschrei motivierte innerhalb von wenigen Stunden tausende Frauen, in Tweets von ihren Erlebnissen mit dem alltäglichen Sexismus zu berichten. Sie haben eine längst überfällige Debatte losgetreten.
Bild: Montage
Ob bei der öffentlichen Kritik an der Ablehnung eines mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers durch katholische Krankenhäuser, dem Streit zwischen „Pro Reli“ und „Pro Ethik“ in Berlin oder der Gründung des Koordinierungsrates säkularer Organisationen: „Kirchenfeindlich“ bleibt ein beliebtes Schlagwort. Doch was bedeutet es eigentlich?
Vorschlag für ein Logo des UN-Parlaments
Die Idee einer direkt gewählten, repräsentativen Versammlung für die gesamte Menschheit ist schon über 200 Jahre alt. Um endlich eine parlamentarische Versammlung bei den Vereinten Nationen einzurichten, hat das Komitee für eine demokratische UNO vor einigen Jahren einen detaillierten Plan ausgearbeitet. Ein Plädoyer für die Unterstützung der Initiative.
Foto: Töns Wiethüchter
Ist sie der Sargnagel der Demokratie oder die Chance, Menschen an demokratischen Prozessen stärker zu beteiligen? Was die Digitalisierung unserer Gesellschaften und die Präsenz der sozialen Netzwerke für unsere Demokratie bedeutet, ist eine offene Frage.
Foto: The Bar Council / Flickr / CC-BY-SA
Die EU-Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerfragen Viviane Reding hat sich in ihrer Antwort auf eine Anfrage aus dem Europäischen Parlament (EP) gegen Blasphemie-Gesetze in Europa ausgesprochen. Wenn EU-Staaten an Blasphemie-Gesetzen festhalten oder neue erlassen, handeln sie nicht im Sinne der Umsetzung von europäischen Rechtsvorgaben.
Foto: Grüne Bundestagsfraktion / Flickr / CC-BY-SA
Um die Meinungs-, Rede- und Kunstfreiheit steht es auch in Europa nicht zum Besten. Denn immer noch drohen viele Staaten unbequemen Kritikern oder Künstlern mit Verbotsgesetzen, die religiöse Glaubensvorstellungen in privilegierter Weise schützen.
 Foto: xtranews.de / Flickr / CC-BY-SA
Wie viel Glauben erträgt und wie viel braucht unsere Gesellschaft? Welche normative und soziale Funktion kommt der Religion in unserer Gesellschaft zu? Taugen nicht allein nachmetaphysische Begründungen für politische Ordnungen in multiethnischen, multireligiösen Gesellschaften?
Mit provokanten Bildern lockt das Deutsche Theater die Berliner zur politischen Debatte.
Die politische Debatte scheint bühnenreif. Anders ist es nicht zu erklären, dass sie die deutsche Theaterlandschaft erobert. Die diesseits-Redaktion hat sich für Sie umgesehen, wo und in welcher Form die politische Debatte auf der Bühne stattfindet.
Robert Zion
Der Wahl der EKD-Präses Katrin Göring-Eckardt zur Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen rief ein starkes Medienecho hervor. Doch sind die Deutungen plausibel oder spiegelt sich in dieser Wahl nicht vielmehr die tiefe Krise des Konservatismus?
TV-Zentrale der BBC. Foto: Mike Fleming / CC-BY-SA
Im Vereinigten Königreich wird über die Neutralität der Berichterstattung des Senders BBC diskutiert. Terry Anderson, Präsident der National Secular Society, kritisierte einen übergroßen Etat für religiöse Themen und äußerte Befürchtungen, dass die Senderleitung gegenüber den Forderungen der Kirche von England und anderen Religionsgemeinschaften einknicken könnte. Auch in Deutschland befindet sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk immer wieder in einer entsprechenden Kritik.
Bundestag, Plenarsaal / Foto: Bernardo Peters-Velasquez / pixelio.de
Eine Petition an den Deutschen Bundestag, die sich gegen den schnellen Gesetzeserlass zur Regelung der Jungenbeschneidung einsetzen wollte, hat die erforderliche Menge Unterzeichnungen nicht erreicht. Von den drei eingereichten Petitionen zum Thema war sie aber am erfolgreichsten. Ein Vergleich der Mengen an Unterzeichnungen zieht das Vorgehen der Regierung jedenfalls stark in Zweifel.