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Buch zum Thema

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Der Sammelband „Nachhaltige Lebensstile“ spannt einen weiten Bogen zum Thema „Fleischkonsum“, der durch inhaltliche und disziplinäre Breite ebenso besticht wie durch seine unaufgeregte Sachlichkeit.
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Das im August erschienene Buch zur Einführung in die Welt, das Leben und die Gesellschaft aus einer humanistischen Sicht ist nun auch in deutscher Sprache erhältlich. Die Erlöse aus dem Verkauf fließen in die Arbeit des „Zentrums für Zivilcourage“. Dies hilft dem jungen Verein nichtreligiöser Menschen, weitere Projekte zu entwickeln.
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Die Geschichte der weltlichen Wertefächer an den deutschen Schulen ist noch weitgehend ungeschrieben. Einen Betrag dazu, diesem Missstand zumindest etwas abzuhelfen, hat der Erziehungswissenschaftler und Sekundarschulrektor Bruno Osuch mit seiner Studie zum Lebenskundeunterricht geleistet. Der Fokus liegt dabei auf Berlin.
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 Die Feststellung, dass die Trennung zwischen Staat und Religion in Deutschland eine unvollständige und daher schon frühzeitig als eine „hinkende“ charakterisiert worden ist (1926 von Ulrich Stutz), trifft erst recht auf die öffentliche Schule zu.

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Unter dem Titel „Mein Tod gehört mir. Über selbstbestimmtes Sterben“ handelt Svenja Flaßpöhler, stellvertretende Chefredakteurin des „Philosophie Magazins“, in journalistisch lockerer und zugleich in historisch-systematischer Form wichtige Fragen einer Philosophie des Sterbens ab. In den aktuellen Debatten über Sterbehilfe ergreift die 38-Jährige Partei zugunsten eines assistierten Suizids.
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Wenn zwei Bestseller-Autoren wie der Kinderarzt und Wissenschaftler Herbert Renz-Polster („Kinder verstehen“, „Menschenkinder“) und der Gehirnforscher Gerald Hüther („Jedes Kind ist hochbegabt“, „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“) gemeinsam ein Buch über den Zusammenhang von Natur und kindlicher Entwicklung veröffentlichen, darf man die Latte der Erwartungshaltung wohl etwas höher legen und gespannt sein, was es mit dem auf dem Cover angekündigten „neuen Blick“ auf das kindliche Lernen, Fühlen und Denken auf sich hat.
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Es gibt Bücher, bei denen weiß man erst, wenn sie da sind, wie sehr sie eigentlich gefehlt haben. „Erziehen ohne Religion“ ist sicherlich ein solches Buch. Die Verfasser haben einen äußerst versierten Ratgeber für die bundesweit immer größer werdende Gruppe religionsferner Eltern vorgelegt. Und doch dürften am Ende bei Leser und Leserin auch Zweifel und Fragen zum hier vorgestellten Ansatz bleiben.
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Erziehen ohne Religion – für viele Eltern in Deutschland heute eine Selbstverständlichkeit. Ein bislang auf dem deutschsprachigen Buchmarkt einzigartiger Ratgeber zu dem Thema ist nun im Reinhardt-Verlag erschienen. Im Interview erklären die Autoren, warum das Buch nicht nur konfessionsfreien und nichtreligiösen Eltern wertvolle Anregungen liefern kann.
Erotic in den Medien
Der Interviewband "Confessions. Eroticism in Media" setzt sich mit den neuen Bildern des Erotischen auseinander und stellt einige spannende Magazine vor. Sucht man nach einer Definition von Erotik, auf die sich die Macher dieser Magazine wohl alle einigen können, dann liegt diese in der Subjektivität – nicht der des Betrachters, sondern der der zu Betrachtenden.
Katajun Amirpur: Den islam neu denken
Deutschlands erste Professorin für Islamische Studien, Katajun Amirpur, hat sechs islamische Reformtheologen porträtiert, die den Islam nur in Verbindung mit Demokratie und Menschenrechten verwirklicht sehen. Tatsächlich repräsentativ für die innerislamischen Debatten sind die Thesen dieser Querdenker jedoch nicht.
Alice Schwarzer: Es reicht!
Eine vom Kölner Verlag Kiepenheuer & Witsch gemeinsam mit der EMMA herausgegebene Textsammlung zeigt verschiedene Facetten des beruflichen und alltäglichen Sexismus in unserer Gesellschaft auf. Gefordert wird ein Ende der überheblichen Selbstgenügsamkeit der Männer, in der Frauen, die nicht Objekte der männlichen Begierde sind, auch nicht vorkommen.
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Der Begriff „Feminismus“ ist ebenso vage, wie er weit ist, heißt es. Aber stimmt das? Befasst sich Feminismus in gleichem Maße mit Ausbeulung wie mit Ausbeutung? Thematisieren Feminist_innen Bestimmtheit ebenso wie Bestimmung. Wird im feministischen Diskurs Unterdrückung Unterschätzung gegenüber gestellt? Und ist Körperlichkeit ein feministisches Tabu oder gerade nicht? Zahlreiche Neuerscheinungen gehen diesen Fragen nach. Die Feministin und Sexualpädagogin Alina Schmitz hat sie gelesen.
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„If I can't dance, I don't want to be part of your revolution.“ Für dieses Zitat ist Emma Goldmann bis heute bekannt. Dass sie auch für die T-Shirt Sprüche „If voting changed anything, they'd make it illegal.“ und „The most violent element in society is ignorance.“ verantwortlich war, ist weniger bekannt. Ihre Autobiografie lädt zum Entdecken eines Lebens für die Emanzipation ein.
Stéphane Hessel
Der 95-jährige Stéphane Hessel war der ideologische Vater der demokratischen Aufstände weltweit. Von Arabellion bis Occupy Wallstreet kamen die Menschen seiner Aufforderung nach Entrüstung und Einmischung nach. Gestern ist er in Paris gestorben. Wir haben sein Werk noch einmal gelesen.
Benedikt XVI. – Krise eines Pontifikats
Vatikankenner Marco Politi legt inmitten der weltweiten Krise der römisch-katholischen Kirche eine Bilanz des benediktinischen Pontifikats vor – eine Geschichte von Pleiten, Pech und Pannen. Dass Papst Benedikt XVI. die wesentliche Verantwortung dafür trägt, kann sich Politis jedoch nicht vorstellen.
Chew_Abendmahl
Die hier beschriebene Comic-Serie ist nichts für schwache Nerven. In der düsteren Halbwelt von „CHEW. Bulle mit Biss!“ fließt Blut, es kommt zu Gewalt und Kraftausdrücken kann man nicht ausweichen. CHEW ist ein Actioncomic mit politischem Anspruch – und erreicht bei Jugendlichen vielleicht gerade deshalb mehr als ein Sachbuch zur Ernährungsethik.
Jonathan Safran Foer, Tiere essen

Der amerikanische Schriftsteller Jonathan Safran Foer und die deutsche Autorin Karen Duve publizierten im vergangenen Jahr fast zeitgleich Bücher, die sich mit der fleischlichen Kost, ihrer Herkunft und ihrem Verzehr auseinandersetzen. Beide Titel haben Spuren bei ihren Lesern hinterlassen. Fast jeder kennt jemanden, der sich nach ihrer Lektüre im Vegetariersein versucht hat. Dabei war das nie die Absicht ihrer Autoren. Foer und Duve wollten vielmehr Antworten auf persönliche Fragen finden – ihre Bücher sind Nebenprodukte einer Selbstsuche.

Corrado Augias, Die Geheimnisse des Vatikan

Der italienische Schriftsteller und Kulturjournalist Corrado Augias ist in seiner Heimat dafür bekannt, lokalen Legenden auf den Grund zu gehen. In seiner Buchreihe I segreti di ist er bereits den Geheimnissen von Paris, London, New York und Rom nachgegangen. Sein Buch Die Geheimnisse Roms. Eine andere Geschichte der Ewigen Stadt, vor zwei Jahren im Osburg Verlag erschienen, begeisterte das Feuilleton. Nun hat sich der Italiener den Mythen einer römischen Enklave gewidmet.