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Arik Platzek

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Arik Platzek war diesseits-Redakteur seit 2012, leitender Redakteur von 2013 bis 2017 und ist Co-Autor der Berichts Gläserne Wände zur Benachteiligung nichtreligiöser Menschen in Deutschland. Der gebürtige Ostberliner hat an der Universität Greifswald Rechts- und Staatswissenschaften und Philosophie studiert. Anschließend arbeitete er u.a. als freier Journalist, anfangs für die Ostsee-Zeitung, später auch für die ZEIT-Beilage Christ & Welt und Cicero.de. Seit 2018 ist er u.a. als Leiter des Berliner Büros des Humanistischen Verbandes Bayern tätig. Website: www.seleya.net

Artikel von Arik Platzek

Ab September 2016 wird es für kirchenferne und nichtreligiöse Bürger erstmals einen eigenen Ansprechpartner bei der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) geben. Damit hält das Bundesland an seiner Vorreiterrolle bei der Gleichbehandlung von konfessionsgebundenen und konfessionsfreien Menschen fest.
Bild: Fanart
Ist es das Schicksal der Menschheit, sich und die Erde in religiösen, ethnischen oder ökonomischen Konflikten zu zerreiben? Der US-amerikanische Drehbuchautor Gene Roddenberry glaubte, dass unsere Spezies das Potenzial besitzt, ihre selbstzerstörerische Entwicklung zu überwinden – und das Universum als forschende Zivilisation zu erobern.
Die faktisch enorme Privilegierung von Caritas und Diakonie durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz hat kaum noch Rückhalt in der Bevölkerung. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.
Bild: © Paramount Television / NBC
Der Weltraum, unendliche Weiten… – Vor 50 Jahren wurde eine der heute berühmtesten TV-Serien erstmals ausgestrahlt. Anfänglich beinahe ein Flop, entfaltete sich in den folgenden Jahren mit dem von Gene Roddenberry erfundenen Star-Trek-Universum eine faszinierende Utopie, die Generationen von Menschen begeistert und inspiriert hat – und dies bis heute tut.
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39 Prozent der Teilnehmer einer repräsentativen Umfrage sagten, dass sie an keinen Gott glauben. An einen Gott zu glauben, gaben 37 Prozent an. Ein knappes Viertel der Befragten zeigte sich unentschieden.
Steht der Humanistische Verband vor einer „neuen Wende“? Dies mutmaßt ein früherer Präsident des Bundesverbandes in einem vor kurzem veröffentlichten Kommentar. Nachfragen bei langjährigen Präsidiumsvertretern fallen allerdings eindeutig aus.
SPIEGEL 53/2015
In seiner aktuellen Ausgabe berichtet „DER SPIEGEL“ über die fast weltweit verbreitete Diskriminierung und Verfolgung von nichtreligiösen Menschen.
Foto: privat
Nach dem Jahreswechsel werden in Berlin die Vorbereitungen für die 5. „Lange Nacht der Religionen“ am 17. September 2016 anlaufen. Der Koordinator der Veranstaltungsreihe Thomas Schimmel erklärt im Interview, warum er sich auch eine Beteiligung nichtreligiöser Menschen wünscht.
Die Antidiskriminierungsstelle (ADS) des Bundes will im Frühjahr 2016 eine Expertise veröffentlichen, die ein aktuelles Konzept zum Begriff „Weltanschauung“ als selbständiger Diskriminierungsdimension vorstellt und entsprechende Schutzlücken aufzeigen soll.
Illustration: IHEU
Todesurteile, Gefängnis, systematische Benachteiligung: In fast allen Staaten auf der Erde werden Menschen diskriminiert, bedroht und mitunter extrem bestraft, weil sie kein religiöses Bekenntnis teilen. Das zeigt ein IHEU-Bericht, welcher am Tag der Menschenrechte 2015 zum vierten Mal vorgestellt wurde. Gravierende Missstände gibt es auch in Deutschland.
Foto: A. Platzek
Am 6. November 2015 stimmte eine Bundestagsmehrheit für ein Verbot von geschäftsmäßiger Suizidbeihilfe. Wie konnte es dazu kommen und was sind die Folgen?
diesseits | Nr. 113, 4/2015
Mehr als 15.000 Downloads innerhalb weniger Wochen und ein breites Pressecho zeigen: Der Bericht „Gläserne Wände“ zur Benachteiligung nichtreligiöser Menschen in Deutschland hat ein Anliegen vieler Bürgerinnen und Bürger zur Sprache gebracht. Doch leider steht das Thema erst am Anfang seiner Laufbahn.
Illustration: © Globaia, Planet Under Pressure, SEI, SRC, CSIRO
Führende Forscher und Wissenschaftsexperten sind sich weitgehend einig: Die Menschheit prägt eine neue Epoche der Erdgeschichte. Weniger sicher sind viele Beobachter allerdings bei der Frage, ob unsere globale Gesellschaft die damit verbundenen Herausforderungen meistern wird. Klar ist schon jetzt: Das Anthropozän ist ein Zeitalter des Massensterbens – und wird vielleicht sogar eines des Endes der Zivilisation, wie wir sie kennen.
Foto: Angelika Kohlmeier
Für sein herausragendes Engagement gegen Antisemitismus und für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland ist der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck Anfang November mit dem Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden ausgezeichnet worden. Das Preisgeld hat Beck für ein neues Projekt gegen Homosexuellenfeindlichkeit gespendet.
„Fassungslos und zutiefst traurig über die schrecklichen, abscheulichen und menschenfeindlichen Taten“ – Die neuen Terror-Angriffe von IS-Anhängern in Paris hat das Muslimische Forum Deutschland (MFD) deutlich verurteilt. Das Forum ruft dazu auf, salafistischen und politisierten Islam-Verständnissen entschlossen entgegenzuwirken.
Foto: privat
Religiös geprägte Kinder handeln zu wenig altruistisch und sind „gemeiner“ als Kinder aus nichtreligiösen Familien: Solche Schlussfolgerungen legten Anfang November veröffentlichte Ergebnisse psychologischer Experimente nahe – und stießen auf eine starke mediale Resonanz. Zu Recht?
Ist Deutschland tatsächlich eine Demokratie? Diese Frage stellt der Politologe Carsten Frerk in einem neuen Buch, das am Dienstag im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde. Der Autor sieht eine „Nebenregierung“ und „zweite Bürokratie“ der Kirchen parallel zur parlamentarischen Demokratie und dem Staatsaufbau der Bundesrepublik.
Der vom Integrationsbeauftragten des Berliner Senats jährlich herausgegebene Kalender wird ab 2016 erstmals auch an den internationalen humanistischen Feiertag am 21. Juni (World Humanist Day) erinnern.
Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Charlotte Knobloch, hat angekündigt, die Vereinbarkeit des Titels der von RTL 2 angekündigten TV-Serie „GOTTLOS – Warum Menschen töten“ mit den Programmgrundsätzen prüfen zu lassen.
Foto: A. Platzek
Rund 2.000 Menschen haben gestern in Berlin für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und gegen religiösen Fundamentalismus demonstriert. Ein am selben Tag durchgeführter Marsch radikaler Abtreibungsgegner wurde von autonomen Aktivisten gestoppt. Die Aktivisten trafen dabei auf starken Rückhalt seitens vieler zufällig anwesender Passanten.