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Arik Platzek

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Arik Platzek ist diesseits-Redakteur und Co-Autor der Berichts Gläserne Wände zur Benachteiligung nichtreligiöser Menschen in Deutschland. Der gebürtige Ostberliner hat an der Universität Greifswald Rechts- und Staatswissenschaften und Philosophie studiert. Anschließend arbeitete er u.a. als freier Journalist, anfangs für die Ostsee-Zeitung, später auch für die ZEIT-Beilage Christ & Welt und Cicero.de. Website: www.seleya.net

Artikel von Arik Platzek

Foto: © dpa
Religiös bzw. weltanschaulich oder politisch geprägte Symbole und Kleidungsstücke sollen im Zusammenhang mit der Ausübung von richterlichen oder staatsanwaltlichen Tätigkeiten nicht zulässig sein. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den gestern das baden-württembergische Kabinett beschlossen hat. Die Humanisten zeigen dazu gemischte Gefühle.
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Die Nationale Akademie der Wissenschaften Deutschlands empfiehlt eine umfassende Ausweitung der schulischen Vermittlung des Wissens über die Evolution und der Vertiefung des Verständnisses dafür. Bereits in zehn Jahren könnten wichtige Verbesserungen bundesweit umgesetzt sein, heißt es in einer vor kurzem veröffentlichten Stellungnahme.
Foto: © dpa
Die bloße Weitergabe von Erkenntnissen ist nicht genug, um Wissenschaft zu breitestmöglicher Anerkennung und Legitimation in der Gesellschaft zu verhelfen, sagt der Geobiologe und Paläontologe Reinhold Leinfelder. Der Professor an der Freien Universität Berlin wird im Rahmen des ersten „March for Science“ gemeinsam mit vielen anderen Teilnehmern weltweit für das Bewusstsein der Bedeutung von Forschung und Wissenschaft für unsere Zivilisation werben.
Foto: DHUBW
Jedes Jahr feiern in allen Teilen der Bundesrepublik tausende Jugendliche mit ihren Familien den Übergang in das Erwachsenenleben. Jugendfeiern sind heute die beliebteste humanistische Alternative zu Konfirmation und Firmung für alle, die ihr Leben ohne eine Religion gestalten und dem Leben selbst Sinn geben. Und für viele Jugendliche nicht ganz unwichtig ist der Brauch, dass es zur Jugendfeier Geschenke von Eltern und Großeltern gibt.
Finanzpolitischer Sprecher begründet Ablehnung von Linken-Antrag mit unterschiedlichen rechtlichen Bewertungen der Zahlungen. Die sogenannten historischen Staatsleistungen seien keine Entschädigungen für Enteignungen, sondern Unterhaltsleistungen für entgangene Gewinne. 2017 zahlen die Länder rund 524 Millionen Euro an die Kirchen.
Foto: A. Platzek
Tausende Frauen in über einem Dutzend deutscher Städte wollen in der kommenden Woche auf die Straße gehen, um für ihre Rechte und gegen Benachteiligungen zu protestieren. An vielen Orten sind weitere Events geplant, mit denen aktuelle Probleme aus weiblicher Perspektive thematisiert oder das besondere Engagement für Frauenrechte geehrt werden sollen.
Der Religionswissenschaftliche Medien- und Informationsdienst (REMID) zählt Menschen ohne die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft nicht mehr pauschal als „Konfessionslose“. In der aktuellen Statistik wird außerdem zwischen „organisierten Konfessionsfreien“ und Personen, die sich weltanschaulich nicht zuordnen lassen, differenziert.
Die alle drei Jahre durchgeführte Vollversammlung der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU) wird 2017 nicht wie geplant in Brasilien stattfinden. Ursache seien vor allem wirtschaftliche Probleme. Ersatzweise treffen sich die Delegierten aus den Ländern Anfang August in London. Für Humanisten in Deutschland gibt es noch eine Alternative.
Die hessische CDU will gemeinsam mit den zwei Großkirchen einen sogenannten Gottesbezug in der Präambel der Landesverfassung verankern. Der Humanistische Verband und die Humanistische Gemeinschaft Hessen wenden sich gegen das Vorhaben. Sie rufen zu einem Bündnis für den Erhalt der Trennung zwischen Staat und Religion auf.
Illu
Nach mehr als 30 Jahren Arbeit und bei über 60.000 Schülerinnen und Schülern in Berlin und Brandenburg ist wohl bewiesen: Humanisten können Wertebildung. Doch mit wenigen Ausnahmen gibt es bundesweit derzeit kaum große Aussichten auf echte Verbesserungen beim Angebot von Alternativen zu den Religionsunterrichten. „Hilfe von oben“ ist nicht zu erwarten, einen Ausweg bietet nur der gemeinschaftliche Einsatz.
Bild: Pete Stary
Klein, aber oho! Mit einem aufsehenerregenden Angebot haben sich die Humanistinnen und Humanisten in Hessen seit Ende Oktober in eine Wertedebatte im Bundesland eingemischt.
Montage
25 Jahre sind vergangen, seit sich nach der deutschen Wiedervereinigung der praktische Humanismus in Deutschland wieder bundesweit frei zu entfalten beginnen konnte. Die Humanistinnen und Humanisten hierzulande bilden heute eine der größten Verbindungen ihrer Art weltweit.
Forschungsleiterin Tatjana Schnell.
Konfessionsfreie sind nicht nichts. Dieser Tatsache stellt sich derzeit eine wissenschaftliche Befragung in fünf europäischen Staaten. Erstmals soll durch die Studie eingehender untersucht werden, mit welchen lebensweltlichen Identitäten und weltanschaulichen Auffassungen sich konfessionsfreie Menschen verbunden sehen. Die Online-Befragung läuft bis Ende Dezember.
Foto: Elka Ortgies / Ostfriesen-Zeitung
Am 27. Oktober 2016 laden die niedersächsischen Humanisten in Leer zum Vortrag in den Tatort Taraxacum ein. „Gesunder Menschenverstand? Warum wir nicht so selbständig handeln, wie wir meinen“ heißt der Titel der Veranstaltung. Mit ihr sollen die Arbeit und die Angebote des Humanistischen Verbandes in der Stadt und dem Umland bekannter gemacht werden.
Foto: A. Platzek
Ehrenamtliches Engagement ist von vitaler Bedeutung für den Erhalt und das Wachstum humanistischer Projekte. Neuer Bestandteil des traditionsreichen Magazins „diesseits“ ist darum nun eine Rubrik, die ehrenamtliches Engagement mit einem entsprechenden Profil fördern soll. Der Bedarf dafür ist riesig.
Foto: privat
Valentin Abgottspon, Vizepräsident der Freidenker-Vereinigung der Schweiz (FVS), die die traditionsreichste säkular-humanistische Organisation in der Schweiz ist und heute rund 2.000 Mitglieder zählt.
diesseits Nr. 116, 3/2016
Um bundesweit oder international richtig wirksam zu werden, muss Humanismus als Organisation von Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland um ein Vielfaches größer werden.
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„Motivation und Frustration aus Sicht der Hirnforschung“ war das Thema des 19. populärwissenschaftlichen Symposiums des turmdersinne am ersten Oktoberwochenende.
Foto: privat
Rund fünf Dutzend junge Humanistinnen und Humanisten (JuHus) aus sieben Bundesländern sind am letzten September-Wochenende in Nürnberg für ein Kennenlernen und Wiedersehen zusammengekommen. Neben einer großen Menge Spaß, Vernetzung und Gesprächen gab es auch Vorstandswahlen.
In einer repräsentativen Umfrage in Frankreich gaben viele Teilnehmer an, dass das islamische Scharia-Recht für sie wichtiger sei als die staatlichen Gesetze. Rund ein Viertel bejahte das Tragen von Burka und Niqab. Die Befragung lieferte auch Belege für den großen Anteil säkularer Menschen mit muslimischen Hintergrund in der Bevölkerung des Landes.