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Anna Beniermann

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Anna Beniermann ist Biologin (M.Sc.) und arbeitet als Doktorandin. Sie ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Evolution in Biologie, Kultur und Gesellschaft.

Artikel von Anna Beniermann

diesseits Nr. 118, 1/2017
Das Projekt „Evolutionary Knowledge for Everyone“ verfolgt das Ziel, Wissen über Evolution möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, Fehlvorstellungen vorzubeugen und die Akzeptanz einer Weltsicht mit evolutionärer Perspektive zu stärken. Experten aus 15 Ländern Europas kamen dafür Anfang Februar bei einer dreitägigen Konferenz im portugiesischen Porto zusammen, um weiteren Projektideen gemeinsam nachzugehen.
Fake News leichtgemacht: „Knuttrails“ über der Urania in Berlin. Foto: © Gesine Born
Um essentielle gesellschaftliche Themen wie Klimawandel, Energiepolitik und Medizin scharen sich zahlreiche Fehlvorstellungen, Verschwörungstheorien und ideologische Einschätzungen. Wie eine evidenzbasierte Kommunikation trotzdem funktionieren kann, wurde vom 30. April bis zum 1. Mai 2017 in der Berliner Urania diskutiert.
Skepkon 2017
In Berlin fand anlässlich des 30. Geburtstags der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) am 29. April 2017 mit dem „Skeptical“ ein skeptisches Wissenschafts-Festival statt, das seinem Namen alle Ehre machte. Über 450 Interessierte strömten unter dem Motto „Fakten sind sexy!“ in die Berliner Urania. Neben hochkaratigen Gästen, die für kritisches Denken warben, konnte sich das Publikum außerdem über musikalische Einlagen und eine Live-Kochshow freuen.
Martin Moder. Foto: Markus Neubauer
Blutsaugende Cyborgs, erkenntnisreiche Fruchtfliegen und hilfreiche Kuscheltipps – das ungewöhnliche Sachbuch „Treffen sich zwei Moleküle im Labor“ des Wiener Molekularbiologen Martin Moder bietet ein Feuerwerk der wissenschaftlichen Kuriositäten. Neben den neusten biologischen Erkenntnissen, die alle Bereiche des Lebens berühren, finden sich im ersten Werk Moders außerdem praktische Alltagstipps.
Foto: Wendy A. Hern
Menschen ohne Zugehörigkeit zu einer Kirche oder anderen Religionsgemeinschaft bilden weitgehend einen blinden Fleck der empirischen Sozialforschung, sagt die Psychologin Tatjana Schnell. Die Professorin an der Universität Innsbruck widmet sich darum nun eingehender den lebensweltlichen Identitäten und existenziellen Orientierungen von Konfessionsfreien.
Vorstellung einer 10-Jährigen vom ersten Lebewesen. Foto: Milena Ries, Examensarbeit 2014
Kirsten Greiten ist Grundschullehrerin und zugleich wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Biologiedidaktik der Universität Gießen. Für ihre Doktorarbeit erforscht sie Lernprozesse von jungen Schülerinnen und Schülern beim Thema Evolution.
Foto: © Jan Reinier
Am letzten Juli-Wochenende trafen sich auf Einladung der International Humanist and Ethical Youth Union (IHEYO) knapp 150 junge Humanistinnen und Humanisten (JuHus) aus mehreren europäischen Ländern im niederländischen Utrecht zu den European Humanist Youth Days (EHYD).
Bild: Tolokonov / Shutterstock.com
Die Tagung „Evolution und Bildung“ lockte am ersten Juli-Wochenende viele Lehrkräfte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Evolutions-Interessierte nach Gießen. Das Institut für Biologiedidaktik der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen hatte in Kooperation mit der AG EvoBio dazu eingeladen, gemeinsam über den Stellenwert des Themas Evolution in Bildungsbereichen zu diskutieren.
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Der zweite Themenblock der SkepKon vom 5. bis 7. Mai 2016 in Hamburg wurde von vielen nur scheinbar nicht sehr alltagsnahen Themen beherrscht: unheilbare Mimikfalten, provokative Gender-Thesen und Schulen auf Abwegen.
Foto: André Sebastiani
Wo trafen sich Ex-Homöopathinnen, Genmais-Fans und Impfbefürworter, um über Sinn und Unsinn der Gender Studies zu debattieren? Natürlich auf der diesjährigen SkepKon in Hamburg. Die Konferenz der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften lockte wieder ein diskussionsfreudiges Publikum an.
Foto: Biodidaktik Gießen
Am letzten Oktober-Wochenende 2015 kamen Evolutions-Interessierte in der Hermann-Hoffmann-Akademie in Gießen zusammen. Das Institut für Biologiedidaktik der Justus-Liebig-Universität (JLU) und die Giordano-Bruno-Stiftung hatten zum zweiten „Evokids“-Kongress eingeladen. Das Thema des Kongresses: Evolution in die Grundschulen bringen.
Foto: © Frank Eidel
Im Rahmen des „Evokids“-Kongresses 2015 war der Kabarettist, Autor und Moderator Vince Ebert zu Gast in Gießen. Im Interview verrät der Wahl-Frankfurter, warum er sich besonders für naturwissenschaftliche Bildung bei Kindern einsetzt.
Foto: © Karin Becker / turmdersinne
Das diesjährige Symposium des Nürnberger Mitmach-Museums turmdersinne hat mit Experten aus den verschiedensten Fachgebieten erneut ein großes Publikum nach Mittelfranken gelockt.
Foto: D. Graf
In der zweiten Auflage des Science Slams „Affentheater“ ging es Ende Oktober in Gießen wieder einmal heiß her. Das wissenschaftlich interessierte Publikum war in die Hermann-Hoffmann-Akademie nach Gießen eingeladen und wie schon im letzten Jahr füllte sich der alte botanische Hörsaal bis auf den allerletzten Platz.
Foto: Anna Beniermann
Die Alte Universitätsbibliothek der Universität Gießen wurde Ende Oktober 2015 zu einem Ort der Begegnung für Geflüchtete, Hilfsorganisationen und viele interessierte Menschen. Das Refugee Forum unter der Schirmherrschaft der Landtagsabgeordneten Mürvet Öztürk war vom Humanistischen Verband Hessen als Austauschplattform ins Leben gerufen worden.
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Homöopathie, Akupunktur, Anthroposophie – was verbirgt sich hinter den zahlreichen Angeboten der sogenannten Alternativmedizin? Mit ihrem im Alibri-Verlag erschienenen Sammelband Anders heilen? Wo die Alternativmedizin irrt wollen die Herausgeber Dittmar Graf und Christoph Lammers deutlich machen, dass paramedizinische Heilverfahren keine Alternative zu wissenschaftlicher, evidenzbasierter Medizin darstellen können.

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„Im Namen der Menschlichkeit: Rettet die Flüchtlinge!“ ist eine Streitschrift des Journalisten Heribert Prantl. Sein Plädoyer gegen den Friedhof Mittelmeer und für mehr Menschlichkeit entlarvt den Umgang der europäischen Politik mit geflüchteten Menschen als beschämend und menschenverachtend.
Foto: P. Stary
Mit Hilfe von handgefertigten Lichtobjekten möchte der Künstler Pete Stary auf hilfreiche Projekte und Ideen hinweisen, Sensibilität für Ungerechtigkeit wecken und Aufmerksamkeit für die grundlegenden Prinzipien des menschlichen Zusammenlebens schaffen.
Friedlicher Protest der Flüchtlinge in Hannover. Foto: privat
Auf dem Weißekreuzplatz mitten in Hannover protestieren sudanesische Flüchtlinge, um auf die Lage von Flüchtlingen in Niedersachsen, Deutschland und Europa aufmerksam zu machen. Das Camp ist ein Ort des friedlichen Austauschs mit Anwohnern und untereinander, dem nun ein Ende gesetzt werden soll – gerade jetzt, zu einem Zeitpunkt, an dem die Solidarität mit Geflüchteten immer wichtiger wird.
Illustration: Michael Stary
Das „Evokids“-Projekt der Giordano-Bruno-Stiftung und des Instituts für Biologiedidaktik der Universität Gießen will Evolution in die Grundschulen bringen. Mit dem Engagement von Lehrerinnen und Lehrern, Eltern, Schulen und Didaktikern kann dies gelingen: Die Sachunterrichts-Lehrpläne der Bundesländer bieten bereits jetzt genügend Spielräume.