Die neuen „Gemeinschaftsschulen” werden christlich – und keiner bekommt das mit. Denn die grün-rote Landesregierung bricht ihr Versprechen, dem versteckten Lobbyismus und den Hinterzimmerabsprachen ein Ende zu bereiten. Nutznießer sind die Kirchen, die sich aufgrund der Namensgleichheit des neuen Schulmodells mit ihren konfessionellen "christlichen Gemeinschaftsschulen" auf ihr verfassungsrechtliches Mitspracherecht beriefen. Der Entwurf zum neuen Schulgesetz wurde in ihrem Sinne geändert.