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Nr. 94, 1/2011
diesseits - Nr. 94 / 1 - 2011

Ich freue mich, dass ich Sie zu einem neuen Online-Magazin der diesseits begrüßen darf. Nach gut 15 Jahren haben wir das Magazin komplett überarbeitet: ein neues Layout, ein neues Konzept, ein neuer Anspruch und auch erstmals eine Internetpräsenz. Künftig wollen wir mit diesseits dem weltlichen Humanismus in Deutschland eine starke Stimme geben.

Warum Humanisten über ein Bekenntnis diskutieren
Canisius-Kolleg
2010 stand unter dem Eindruck zahlreicher Missbrauchsskandale, u.a. in verschiedenen katholischen Einrichtungen und der reformpädagogischen Odenwaldschule. Ein ehemaliger Schüler des Canisius-Kollegs blickt zurück auf ein Jahr der Erschütterungen.
Diesseits 1/2009_2
Werte und Ideale für eine moderne, säkulare Gesellschaft.
Hans Albert, Copyright Evelin Frerk
Am 8. Februar 2011 ist Hans Albert 90 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hat sich Helmut Fink für diesseits mit Hans Albert über die Rolle der Religion in der modernen Gesellschaft, die Kritische Theorie und über das Verhältnis von Vernunft und Transzendenz unterhalten.
Engel mit Kopf im Sand
"Der HVD darf nicht den Fehler der Kirchen wiederholen, die eigene Institution in das „Bekenntnis“, d.h. in unserem Falle die Definition von Humanismus, einzuschließen bzw. das Selbstverständnis zum Bekenntnis zu erklären."
Ursula Marx

Können Sie sich zum Humanistischen Selbstverständnis bekennen oder lehnen Sie ein Bekenntnis grundsätzlich ab? Und wenn ja, was ist ihnen im Humanistischen Selbstverständnis am wichtigsten? Der weltliche Bezug? Die Forderung nach Einhaltung der Menschenrechte? Die Selbstbestimmung? Oder die Erhaltung der Welt als Lebensraum der Menschheit? diesseits will diese Debatte mit Ihnen fortsetzen und freut sich auf zahlreiche Zuschriften - gern auch mit einem Porträtfoto. Ihre Beiträge dokumentieren wir dann hier auf dieser Seite.

Preisverleihung In-Sun Kim
In Berlin gibt es die einzige interkulturelle Hospizeinrichtung in Deutschland. Initiatorin und Leiterin In-Sun Kim ist der lebendige Beweis dafür, das sich für erfolgreiche Integration hierzulande nur Wenige interessieren.
David Berger: Der heilige Schein

Als Wunderknabe galt der Theologe David Berger in der erzkonservativen katholischen Szene. Im Alter von 34 Jahren wurde er zum korrespondierenden Professor der Päpstlichen Akademie des Hl. Thomas von Aquin ernannt, nur ein Jahr später Herausgeber der führenden ultrakatholischen Monatsschrift Theologisches. Schon Jahre zuvor ging er bei rechtskatholischen Verbindungen wie der Piusbruderschaft, Opus Die oder den Legionären Christi ein und aus.

Zum Jahreswechsel kündigte Bundesärztekammerpräsident Prof. Jörg-Dieter Hoppe (70) eine vorsichtige Lockerung des standesrechtlichen Verbots der Beihilfe bei der freiverantwortlichen Selbsttötung von Schwerstkranken an, möglicherweise noch in der ersten Jahreshälfte 2011.