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Siehe, eine Person!

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Wie ein Papst dazu aufruft, Grundrechte von Menschenaffen zu schützen.
Sonntag, 1. Juni 2014
Titel

„Sag mir: Wenn Gott eine nicht-menschliche Person sieht, schaut er diese Existenz mit Liebe an oder verachtet er sie und weist sie zurück, bloß weil sie nicht Mensch ist? Man muss immer die Person anschauen. Wir treten hier in das Geheimnis der Person ein. Gott hat die Schöpfung nicht nur in unergründlicher Weisheit, sondern auch mit unermesslicher Komplexität gestaltet. Er hat uns die Vernunft gegeben, um Komplexität zu erkennen und in unseren Taten zu würdigen. Gott begleitet alle Personen und wir müssen das beachten und ausgehen von ihrem Empfinden. Wir müssen ihnen mit Empathie begegnen. Wenn das geschieht, gibt der Heilige Geist den Priestern ein, das Richtige zu sagen und den Gläubigen, richtig zu handeln.“

Wir schreiben das Jahr 2082 und Papst Benignissimus, seit vier Jahren Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, erklärt in einer Reihe von Interviews mit großen südamerikanischen, afrikanischen und asiatischen Medien die im Vierten Vatikanischen Konzil beschlossenen Reformen fundamentaler theologischer Positionen.

diesseits 2/2014

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