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Neue Leitung bei britischen und US-amerikanischen Humanisten

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Die beiden großen humanistischen Verbände in den Vereinigten Staaten und im britischen Königreich haben eine neue Präsidentin bzw. einen neuen Präsidenten.
Donnerstag, 28. Februar 2013
Foto: British Humanist Assocation

Mitte Dezember vergangenen Jahres wurde der Physiker, Publizist und Rundfunksprecher Jim Al-Khalili zum elften Präsidenten der British Humanist Association ernannt. Der 51-jährige Professor für theoretische Kernphysik folgt damit auf die bisherige Präsidentin Polly Toynbee. Al-Khalili hat seit 2005 einen Lehrstuhl für Public Engagement in Science inne und ist für seine Arbeit vielfach ausgezeichnet worden, zuletzt 2007 für seine Leistungen auf dem Gebiet der  Wissenschaftspublizistik. 2008 erhielt er einen britischen Verdienstorden und die Ernenung zum Officer of the Order of the British Empire. Der zweifache Vater ist Autor von mehr als einem halben Dutzend populärwissenschaftlicher Bücher, die teilweise in 13 Sprachen übersetzt wurden. Er tritt regelmäßig im Fernsehen und im Radio auf.

Foto: Amercian Humanist Association

Die American Humanist Association (AHA) in den USA hat die Feiersprecherin und Geschäftsfrau Rebecca Hale zur 20. Präsidentin des Verbandes ernannt. Hale ist seit 1. Januar im Amt und die vierte Frau, die diese Aufgabe in der 1941 gegründeten AHA wahrnimmt. Die studierte Verwaltungswirtin ist Mitgründerin einer Freidenkerorganisation in ihrer Heimatstadt Colorado Springs im Bundesstaat Colorado sowie Miteigentümerin von EvolveFISH.com, einem bekannten Onlineshop für Merchandising-Produkte rund um in den USA kontroverse Themen wie Evolution, Atheismus, Humanismus und Skeptizismus. Außerdem war sie bisher als Feiersprecherin tätig.